Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

CeBIT 2008: Handy statt Funkmaus?

26.02.2008
Auf der CeBIT präsentiert Fraunhofer FIT eine Software-Lösung zur Steuerung von Geräten in der Umgebung mit beliebigen Eingabegeräten. Die Software übernimmt den Transport der Eingabebefehle über drahtlose Netzwerke (WLAN, Bluetooth).

Damit erübrigt sich für Entwickler die Programmierung spezieller Gerätetreiber und Benutzer können Steuergeräte flexibel nach ihren persönlichen Vorlieben wählen. Halle 9, B36.

Es ist Montag 8:30 Uhr. Wie jede Woche klappt der Leiter der Vertriebsabteilung seinen Laptop auf und wirft die aktuellen Verkaufszahlen an die Wand. Er steht auf und erläutert ein paar Details. Dann zieht er sein Handy aus Hosentasche, drückt eine Taste und die Präsentation wechselt zum nächsten Chart... hoppla, die Runde reibt sich verwundert die Augen. Wie geht das?

Die meisten heute verfügbaren Computer-Programme werden mit Hilfe von Maus und Tastatur gesteuert. Durch eine drahtlose Anbindung dieser Geräte über Funktechnologie ist theoretisch auch die Bedienung aus der Ferne möglich. Vorstellbar ist aber auch, dass abhängig von Bedienabsicht und Situation ganz andere Eingabegeräte eine besser auf den Nutzer zugeschnittene Interaktion erlauben würden. Fraunhofer FIT hat dafür eine entsprechende Steuerung entwickelt. Damit können Anwendungen mit unterschiedlichsten Eingabegeräten gesteuert werden: vom Joystick oder einer Wii-Konsole, über Handy und PDA bis hin zur Webcam mit Gestenerkennung. Zur Veranschaulichung und Präsentation auf der CeBIT wurde die Steuerung in eine Spieleanwendung integriert.

... mehr zu:
»Eingabegeräte »Handy

"Zur Umsetzung eigener Lösungen geben wir Entwicklern die entsprechenden Werkzeuge zur Hand. Diese ermöglichen die Integration innovativer Eingabegeräte in existierende oder neu entwickelte Software-Umgebungen. Damit erübrigt sich für Entwickler die Programmierung spezieller Gerätetreiber", erläutert Andreas Lorenz vom Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT.

Der Fraunhofer FIT Toolkit beruht auf der intelligenten Kombination einer speziellen Anwendungslogik mit einer Software-Bibliothek zur Geräteanbindung. Die Software übernimmt den Transport der Eingabebefehle über drahtlose Netzwerke (WLAN, Bluetooth) und stellt sicher, dass die gesendeten Befehle an das Betriebssystem oder ausgewählte Programme weitergereicht werden. Der Toolkit umfasst alle notwendigen Komponenten zur Definition der zu verarbeitenden Eingabe-Events, zur Kommunikation zwischen den Geräten und zur Anbindung von Diensten auf dem Server. Dabei wird auf Server-Seite ein Ansatz verwendet, der ohne aufwändige Installation und Wartung eines vollständigen Web-Servers arbeitet.

Kontakt:

Alex Deeg
pr@fit.fraunhofer.de
Telefon: +49 (0) 22 41/14-22 08

Alex Deeg | Fraunhofer Gesellschaft
Weitere Informationen:
http://www.fit.fraunhofer.de

Weitere Berichte zu: Eingabegeräte Handy

Weitere Nachrichten aus der Kategorie CeBIT 2008:

nachricht Verbesserte Diagnostik von Herzrhythmusstörungen
10.03.2008 | Vitaphone GmbH

nachricht Professionelles Drucken für Windows Server 2008
10.03.2008 | ThinPrint GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2008 >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Reibungswärme treibt hydrothermale Aktivität auf Enceladus an

Computersimulation zeigt, wie der Eismond Wasser in einem porösen Gesteinskern aufheizt

Wärme aus der Reibung von Gestein, ausgelöst durch starke Gezeitenkräfte, könnte der „Motor“ für die hydrothermale Aktivität auf dem Saturnmond Enceladus sein....

Im Focus: Frictional Heat Powers Hydrothermal Activity on Enceladus

Computer simulation shows how the icy moon heats water in a porous rock core

Heat from the friction of rocks caused by tidal forces could be the “engine” for the hydrothermal activity on Saturn's moon Enceladus. This presupposes that...

Im Focus: Kleine Strukturen – große Wirkung

Innovative Schutzschicht für geringen Verbrauch künftiger Rolls-Royce Flugtriebwerke entwickelt

Gemeinsam mit Rolls-Royce Deutschland hat das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS im Rahmen von zwei Vorhaben aus dem...

Im Focus: Nanoparticles help with malaria diagnosis – new rapid test in development

The WHO reports an estimated 429,000 malaria deaths each year. The disease mostly affects tropical and subtropical regions and in particular the African continent. The Fraunhofer Institute for Silicate Research ISC teamed up with the Fraunhofer Institute for Molecular Biology and Applied Ecology IME and the Institute of Tropical Medicine at the University of Tübingen for a new test method to detect malaria parasites in blood. The idea of the research project “NanoFRET” is to develop a highly sensitive and reliable rapid diagnostic test so that patient treatment can begin as early as possible.

Malaria is caused by parasites transmitted by mosquito bite. The most dangerous form of malaria is malaria tropica. Left untreated, it is fatal in most cases....

Im Focus: Transparente Beschichtung für Alltagsanwendungen

Sport- und Outdoorbekleidung, die Wasser und Schmutz abweist, oder Windschutzscheiben, an denen kein Wasser kondensiert – viele alltägliche Produkte können von stark wasserabweisenden Beschichtungen profitieren. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben Forscher um Dr. Bastian E. Rapp einen Werkstoff für solche Beschichtungen entwickelt, der sowohl transparent als auch abriebfest ist: „Fluoropor“, einen fluorierten Polymerschaum mit durchgehender Nano-/Mikrostruktur. Sie stellen ihn in Nature Scientific Reports vor. (DOI: 10.1038/s41598-017-15287-8)

In der Natur ist das Phänomen vor allem bei Lotuspflanzen bekannt: Wassertropfen perlen von der Blattoberfläche einfach ab. Diesen Lotuseffekt ahmen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

IfBB bei 12th European Bioplastics Conference mit dabei: neue Marktzahlen, neue Forschungsthemen

22.11.2017 | Veranstaltungen

Zahnimplantate: Forschungsergebnisse und ihre Konsequenzen – 31. Kongress der DGI

22.11.2017 | Veranstaltungen

Tagung widmet sich dem Thema Autonomes Fahren

21.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Maximale Sonnenenergie aus der Hausfassade

23.11.2017 | Architektur Bauwesen

Licht ermöglicht „unmögliches“ n-Dotieren von organischen Halbleitern

23.11.2017 | Energie und Elektrotechnik

Wie Urbakterien Entzündungsreaktionen auslösen können

23.11.2017 | Biowissenschaften Chemie