Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Public Sector Parc, Produkte und Innovationen, Teil 1

07.02.2008
CeBIT 2008, 4. bis 9. März
Einheitlicher Ansprechpartner
Die Forderung nach einem einheitlichen Ansprechpartner zwingt Behörden zu einem Spagat zwischen vollständiger Bürgerorientierung und traditionellen Verwaltungsabläufen, heißt es bei Form-Solutions. Gemeinsam mit Charisma-Team entwickelte das Unternehmen das Produkt 'Lebenslagenmanager'. Dabei handelt es sich um ein Metaformularsystem, das die Informationsfunktion der virtuellen Rathäuser erweitert und den Ausfüllkomfort in der Ausführungsphase in neue Dimensionen führen soll. Das System dient als Übersetzer von traditionellen Verwaltungsstrukturen in bürgerorientiertes Handeln, das die Wünsche des Bürgers in den Mittelpunkt stellt, heißt es. Die Funktionsweise des Lebenslagenmanagers ist einfach. Statt wie bisher Einzelformulare auszufüllen, erhält der Bürger einen zu seiner Lebenslage passenden, sprachlich verständlich gestalteten Fragenkatalog, der kontextsensitiv auf gegebene Antworten reagiert und sich flexibel erweitert oder verkürzt. Durch die in den Fragen verwendete leicht verständliche Umgangssprache sollen Verständnisprobleme weitgehend ausgeschlossen sein. Nach Abschluss des Fragenkatalogs werden alle für die Lebenslagen erforderlichen Formulare mit den gemachten Angaben automatisch befüllt. Hierbei kommt ein weiterer Vorteil des Programms zum Tragen: Im Fragenkatalog müssen Angaben nur einmal gemacht werden. Wenn der Bürger beispielsweise sein Geburtsdatum einmal eingegeben hat, wird dieses in alle Formulare eingetragen, in denen nach dem Geburtsdatum verlangt wird.
Weitere Informationen:
Form-Solutions
Winzerstraße 54, D-75217 Birkenfeld-Gräfenhausen
Ansprechpartner: Jonathan Pfettscher
Tel. +49 7084 946416
E-Mail: jpf@form-solutions.de / www.form-solutions.de
Halle 9, Stand E07
Steuerungszentrale für öffentliche Verwaltungen
Die Softwarelösung mpsMC - Management Cockpit ist eine übersichtliche Steuerungszentrale für Leiter und Entscheider. Sie wurde von mps Public Solutions als Management-Cockpit für Bürgermeister, Amtsleiter oder Ratsmitglieder entwickelt. Wie es dazu heißt, macht die Lösung wichtige Informationen regelmäßig, umfassend und verdichtet verfügbar. Leiter und Entscheider können sich unter anderem schnell und einfach über die Finanzkennzahlen oder über Kennzahlen aus dem Meldewesen informieren. Das System ist auf die einfache Anbindung jeglicher Datenbanken aus allen denkbaren Verwaltungsbereichen und von mps-fremden Verfahren ausgelegt. Mit wenigen Mausklicks und nahezu ohne EDV-Kenntnisse kann sich so etwa der Bürgermeister selbst jederzeit einen Überblick über die wirtschaftliche Situation seiner Kommune verschaffen.
Weitere Informationen und Fotomaterial:
mps public solutions gmbh
Carl-Spaeter-Str.15, D-56070 Koblenz
Ansprechpartner: Michael Breiden
Tel. +49 261 8844264
E-Mail: m.breiden@mps-solutions.de / www.mps-solutions.de
Halle 9, Stand C39
'Berlin Telefon' bereit für bundesweite Serviceline
Berlin wurde vom Bundesministerium für Integration (BMI) als Modellregion für den bundesweiten Behördenruf '115' ausgewählt. Mit dem so genannten Berlin Telefon zeigt der Betreiber, das IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ Berlin), die technischen und fachlichen Grundlagen für eine Anbindung an die bundesweite Serviceline 115. Diese Serviceline für das Land Berlin können Bürger unter der einheitlichen Rufnummer 900 erreichen. Der Betreiber setzt dafür die zukunftsorientierte Technologie Voice over IP ein. So kann im Berliner Call-Center der Anruf des Bürgers mittels eines europaweit einzigartigen Systems zeitgleich mit einem elektronischen Ticket an die zuständige Fachverwaltung weitergeleitet werden. Als weiteren Service wird das Berliner Call-Center die Bürger beim Ausfüllen von Online- oder Papierformularen unterstützen. Zukünftig können auch andere öffentliche Unternehmen, etwa die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), in die Serviceline eingebunden werden.
Weitere Informationen:
IT-Dienstleistungszentrum Berlin
Anstalt des öffentlichen Rechts, Berliner Straße 112-115, D-10713 Berlin
Ansprechpartner: Katrin Dirksen
Tel. +49 30 9012 6111
E-Mail: presse@itdz-berlin.de / www.itdz-Berlin.de
Halle 9, Stand B66
Parkticket per SMS bezahlen
Das neue Handyparksystem sms&park von sunhill technologies ermöglicht erstmals in Deutschland das mobile Bezahlen von Parkgebühren per Handy ohne langwierige Voranmeldung. Mühseliges Kleingeld suchen gehört damit ebenso der Vergangenheit an wie der berühmte Weg zum Parkautomaten. Vor Ablauf der Parkzeit wird vom System automatisch eine Erinnerungs-SMS versandt mit der Möglichkeit, das virtuelle Ticket von unterwegs aus zu verlängern. Abgerechnet wird über die Telefonrechnung oder die Prepaidkarte. Systempartner sind Vodafone und T-Mobile.
Weitere Informationen:
sunhill technologies GmbH
Baumzeil 2, D-91088 Bubenreuth
Ansprechpartner: Matthias Mandelkow
Tel. + 49 9131 40 75 73
E-Mail: matthias.mandelkow@sunhill-technologies.com /
www.sunhill-technologies.com
Halle 9 / Stand E 33
Sichere Plattform für die Integration von Identitätsservices
Siemens gilt als einer der Lead-Partner im E-Government Forschungsprojekt Guide der EU. Die Trusted and Secure Transactionplattform 'Husky' von Siemens Schweiz spielt dabei eine zentrale Rolle, da sie als Plattform für die Integration verschiedener Identitätsservices und als Basis für den sicheren Datenaustausch zwischen Behörden und Organisationen dient. Das System wurde 2001 als Führungsinformationssystem für Militäranwendungen entwickelt. Für die Weiterentwicklung war ausschlaggebend, dass die Anforderungen an militärische Führungsinformationssysteme und vernetztes E-Government durchaus Parallelen ausweisen. Dazu gehören unter anderem hohe Datensicherheit, extrem flexible Schnittstellen, kostengünstige Erweiterbarkeit, zukünftige Sicherheit und einfache Anbindung an ältere Anschlusssysteme. Bei der Service Integration liegt die Herausforderung in den verschiedenen und weit verteilten Datenquellen, deren Autonomie jederzeit gewahrt werden muss, heißt es. Die Plattform basiert auf einer strikten Dezentralisierung der Architektur bei konsequenter Aufteilung der Funktionalitäten in eigene Komponenten oder Services. Applikationen und Datenquellen werden über standardisierte oder kundenspezifische Adapter angeschlossen, ohne die Autonomie der einzelnen Systeme einzuschränken. Die verteilten Geschäftsprozesse können über Organisationsgrenzen hinweg aus den Applikationen ausgelagert und mit der integrierten Business Process Engine realisiert werden. Einsatzbereiche werden bei Regierungen, Innerer Sicherheit und im Gesundheitswesen gesehen.
Weitere Informationen:
Siemens Schweiz AG
Freilagerstraße 40, CH-8047 Zürich
Ansprechpartner: Dr. Michael Mann
Tel. +41 585 584849
E-Mail: husky.ch@siemens.com / www.siemens.ch/cns
Halle 9, Stand C50
Digitale Geschäftsprozesse in der öffentlichen Verwaltung
Die Fabasoft eGov-Suite 7.0 realisiert digitale Geschäftsprozesse in der öffentlichen Verwaltung. Wie der Hersteller betont, werden durch den Einsatz des Systems die Durchlaufzeiten bei Verfahren verkürzt, jederzeit telefonische Auskunftsbereitschaft zum Geschäftsfall sowie Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Sicherheit ermöglicht. Die elektronische Vorgangsbearbeitung erfolgt vom Eingang des Schriftstückes über die Registrierung und die Zeichnung bis hin zum Versand vollkommen papierlos. Die Lösung dient auch als Basis für E-Service-Fachanwendungen, die in Zukunft eine Verbindung von internen und externen Geschäftsprozessen darstellen werden.
Weitere Informationen:
Fabasoft International Software GmbH & Co. KG
Honauerstraße 4, AT-4020 Linz
Ansprechpartner: Ulrike Kogler
Tel. +43 732 606162 0
E-Mail: ulrike.kogler@fabasoft.com / www.fabasoft.com
Halle 9, Stand D68
Informationslogik im öffentlichen Sektor
Intelligente Informationslogistik für den öffentlichen Sektor, lautet das Motto von Comline. Erfahrene Spezialisten analysieren Prozesse und hinterlegen mit dem Programm Helic den vorgefertigten und bewährten Lösungsstrang. Dieser verknüpft Informationen systemübergreifend bei IHKs, HKs, Kommunen und im Gesundheitswesen. Dazu plant das Dortmunder Unternehmen, welche Information wann, wo und von wem gebraucht wird. Intelligente Informationslogistik bringt effiziente Organisationsstrukturen, motivierte Mitarbeiter und stabile Kundenbeziehungen, heißt es. Das System bietet intelligente Prozesse, aktuelle Auskunftsfähigkeit und sinnvolle Dialogmöglichkeiten. Das werde spürbar für Mitarbeiter, die alle Informationen für Beratung und Betreuung zur Verfügung haben, aber auch für Kunden, die Treue von Servicequalität abhängig machen.
Weitere Informationen:
Comline AG
Hauert 8, D-44227 Dortmund
Ansprechpartner: Michaela Schelte-Thiel
Tel. +49 231 97575 130
E-Mail: michaela.schelte-thiel@comline.de, www.comline.de
Halle 9, Stand C60
Elektronische Unterschrift
Im Zuge der zunehmenden Bedeutung der elektronischen Kommunikation zwischen Bürgern, Wirtschaft und Verwaltung wird die qualifizierte elektronische Signatur der handschriftlichen Unterschrift rechtlich gleichgestellt. Um der öffentlichen Verwaltung die Integration von elektronischen Signaturen in die Geschäftsprozesse zu erleichtern, hat Fujitsu Siemens Computers die Rahmenarchitektur SignTific™ entwickelt. Für den Bereich Signatur präsentiert Fujitsu Siemens Computers gemeinsam mit seinem Partner OPENLiMiT® die erste Signaturlösung, die der e-Card-Strategie des Bundes gemäß der Technischen Richtlinie 03-112 des BSI entspricht. Auf der Basis des neuen Standards lassen sich laut Hersteller eine Vielzahl von Anwendungen realisieren, die den Bürgern und Verwaltungen das Leben erleichtern. Dazu zählen zum Beispiel das rechtsgültige Unterschreiben einer E-Mail, die vollkommen papierlose Abgabe der Steuererklärung, ein sicheres Einloggen in Webanwendungen, der Nachweis der eigenen Identität oder Volljährigkeit im Internet, das Einlösen eines elektronischen Rezeptes in einer Internetapotheke und das elektronische Beantragen von Sozialleistungen. Die eCard-Strategie berücksichtigt ferner bereits herausgegebene Signaturkarten, heißt es.
Weitere Informationen:
Fujitsu Siemens Computers GmbH
Hildesheimer Straße 25, 30880 Laatzen
Ansprechpartner: Gisela Strnad
Tel. +49 511 84 89 1440
E-Mail: Gisela.Strnad@fujitsu-siemens.com
Halle 9, Stand C60

Anne-Kathrin Seibt | Deutsche Messe AG
Weitere Informationen:
http://www.cebit.de

Weitere Berichte zu: Fragenkatalog

Weitere Nachrichten aus der Kategorie CeBIT 2008:

nachricht Professionelles Drucken für Windows Server 2008
10.03.2008 | ThinPrint GmbH

nachricht Verbesserte Diagnostik von Herzrhythmusstörungen
10.03.2008 | Vitaphone GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2008 >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Heimcomputer entdecken rekordverdächtiges Pulsar-Neutronenstern-System

08.12.2016 | Physik Astronomie

Siliziumsolarzelle des ISFH erzielt 25% Wirkungsgrad mit passivierenden POLO Kontakten

08.12.2016 | Energie und Elektrotechnik

Oberleitungs-LKW: Option für einen umweltverträglichen Güterverkehr?

08.12.2016 | Verkehr Logistik