Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

RFID im Mittelpunkt IBM präsentiert auf der CeBIT 2007 mit zahlreichen Partnern innovative Lösungen für den Einsatz von RFID

15.03.2007
Die Einsatzbereiche und Funktionalitäten von RFID erweitern sich ständig. Vielfach geht es nicht mehr nur um die lückenlose Nachverfolgbarkeit (Tracking) und die einwandfreie Identifikation von Produkten und Waren, sondern beispielsweise auch um Themen wie Temperaturmessung oder der Frischenachweis und die -Kontrolle verderblicher Waren. IBM stellt mit renommierten Partnern eine ganze Reihe neuer Lösungen vor, welche die erhebliche Bandbreite des Einsatzes von RFID dokumentieren.

"Wir sind überzeugt von der Zukunftsfähigkeit moderner RFID-Lösungen", sagt Kurt Rindle, weltweit verantwortlich für das Thema RFID bei IBM. "Doch geht es dabei nicht mehr allein nur um höhere Effizienz und Kosteneinsparung. Vielmehr wird RFID in Zukunft auch eine entscheidende Rolle in der Qualitätssicherung von Waren und Produkten spielen. Wir sind fest davon überzeugt, dass der Einsatz von RFID-Lösungen weiter an Fahrt gewinnen wird. Viele konkrete Projekte bei deutschen Unternehmen zeigen sichtbare Erfolge. Das ist auch notwendig. Denn die kritische Masse für den nachhaltigen Markterfolg von RFID-Lösungen kann nur mit einem positiven Return-on-Investment erreicht werden.

Qualitätssicherung beim Medikamententransport

IBM und DHL präsentieren erstmals eine gemeinsam entwickelte Lösung für die Pharmaindustrie, bei der es um die Kontrolle und Dokumentation der Temperatur während des gesamten Transports eines Medikaments geht. Eingesetzt werden hierfür spezielle RFID-Sensor-Tags, die von der kalifornischen Firma Infratab entwickelt wurden. Die Messdaten stehen an jedem Auslesepunkt zur Verfügung, so dass Absender, Empfänger oder Kontrolleur den Zustand der Produkte stets überprüfen können. Der neue Sensor-Tag ist eine Kombination aus Temperatursensor und RFID-Funkchip. Durch ihn kann ein zuvor definierter Temperaturbereich ununterbrochen überwacht und aufgezeichnet sowie die Daten jederzeit ausgelesen werden, ohne hierfür das Gebinde öffnen zu müssen. "Damit können Pharmaunternehmen bereits im Lieferprozess frühzeitig auf mögliche Transportprobleme reagieren", so Kurt Rindle.

Höhere Transparenz und Effizienz beim Container-Management

Wie Container-Management in der Automobilindustrie besser gestaltet werden kann, zeigt die Logistik Container-Management Lösung, die von Daimler Chrysler und IBM gemeinsam entwickelt wurde. Sie sichert die konsequente Verfolgung von Behältern entlang der gesamten Supply Chain und sorgt damit für eine höhere Transparenz und mehr Effizienz logistischer Prozesse.

Sichere Identifikation von Automobilkomponenten

Für produzierende Unternehmen wie die Automobilindustrie ist die lückenlose Erfassung von Bauteilen ein zentrales Thema. Die rechtzeitige Identifikation fehlerhafter Teile ist wichtig für das Fehlermanagement und unverzichtbar, um Qualitätsmängel zu vermeiden. IBM stellt gemeinsam mit seinen Partnern IBS AG und Keiper vor, wie über RFID erfasste Daten in ein Tracebility- und Produktionsmanagementsystem integriert werden. Diese Lösung spielt auch bei der LAENDmarKS Initiative eine zentrale Rolle, bei der innerhalb einer prozessübergreifenden Kooperation von Partnern in der Automobilproduktion ein durchgängiges Nachverfolgungssystem für Automobilkomponenten aufgebaut wird. Treten Fehler in der Produktion auf, werden automatisch alle Betroffenen informiert und können steuernd in die Logistikkette eingreifen.

RFID im Zeichen der Wartung

Ebenfalls in Hannover zeigt die IBM Tochtergesellschaft IT-Services and Solutions GmbH, wie sich mit Hilfe von RFID und Hubschraubern Versorgungsleitungen - etwa Stromleitungen - effizient warten lassen. Dazu hat das Unternehmen gemeinsam mit MICUS Management Consulting eine mobile IT-Lösung entwickelt: Strommasten, aber auch Erdgas- oder Fernwasserleitungen werden mit RFID-Tags ausgestattet und aus dem Hubschrauber heraus eindeutig identifiziert und wichtige Daten ausgelesen. Die Informationen werden dann über Mobilfunk an die Leitstellen der Versorgungsunternehmen gesendet. Durch eine solche Lösung sinkt der Aufwand für die Kontrolle der Versorgungsanlagen erheblich. Denn die Techniker können direkt aus dem Hubschrauber heraus Wartungs- und Reparatureinsätze beauftragen und koordinieren.

Weitere Informationen zu IBM finden Sie unter: www.ibm.com/de/pressroom

Weitere Informationen für Journalisten:
IBM Deutschland GmbH
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Sektoren
Carla Egleder
Pascalstraße 100
70569 Stuttgart
Telefon: +49 711 785 5499
egleder@de.ibm.com
Carla Egleder
Communications Manager
IBM Industrial, Financial and Retail and Distribution
IBM Deutschland GmbH
Pascalstraße 100
70569 Stuttgart
egleder@de.ibm.com
Fon: +49 (0)711 785 5499
Fax: +49 (0)711 785 1416
Mobile: +49 (0)172 714 4901
Home office + 0711 4709823

| Deutsche Messe AG
Weitere Informationen:
http://www.ibm.com/de/pressroom
http://www.cebit.de

Weitere Berichte zu: Container-Management Effizienz Hubschrauber Identifikation RFID

Weitere Nachrichten aus der Kategorie CeBIT 2007:

nachricht Online: future talk CeBIT 2007, Videos, Fotos
04.04.2007 | Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH

nachricht CeBIT Highlights des Fraunhofer IAO
03.04.2007 | Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2007 >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Starke IT-Sicherheit für das Auto der Zukunft – Forschungsverbund entwickelt neue Ansätze

Je mehr die Elektronik Autos lenkt, beschleunigt und bremst, desto wichtiger wird der Schutz vor Cyber-Angriffen. Deshalb erarbeiten 15 Partner aus Industrie und Wissenschaft in den kommenden drei Jahren neue Ansätze für die IT-Sicherheit im selbstfahrenden Auto. Das Verbundvorhaben unter dem Namen „Security For Connected, Autonomous Cars (SecForCARs) wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 7,2 Millionen Euro gefördert. Infineon leitet das Projekt.

Bereits heute bieten Fahrzeuge vielfältige Kommunikationsschnittstellen und immer mehr automatisierte Fahrfunktionen, wie beispielsweise Abstands- und...

Im Focus: Powerful IT security for the car of the future – research alliance develops new approaches

The more electronics steer, accelerate and brake cars, the more important it is to protect them against cyber-attacks. That is why 15 partners from industry and academia will work together over the next three years on new approaches to IT security in self-driving cars. The joint project goes by the name Security For Connected, Autonomous Cars (SecForCARs) and has funding of €7.2 million from the German Federal Ministry of Education and Research. Infineon is leading the project.

Vehicles already offer diverse communication interfaces and more and more automated functions, such as distance and lane-keeping assist systems. At the same...

Im Focus: Mit Hilfe molekularer Schalter lassen sich künftig neuartige Bauelemente entwickeln

Einem Forscherteam unter Führung von Physikern der Technischen Universität München (TUM) ist es gelungen, spezielle Moleküle mit einer angelegten Spannung zwischen zwei strukturell unterschiedlichen Zuständen hin und her zu schalten. Derartige Nano-Schalter könnten Basis für neuartige Bauelemente sein, die auf Silizium basierende Komponenten durch organische Moleküle ersetzen.

Die Entwicklung neuer elektronischer Technologien fordert eine ständige Verkleinerung funktioneller Komponenten. Physikern der TU München ist es im Rahmen...

Im Focus: Molecular switch will facilitate the development of pioneering electro-optical devices

A research team led by physicists at the Technical University of Munich (TUM) has developed molecular nanoswitches that can be toggled between two structurally different states using an applied voltage. They can serve as the basis for a pioneering class of devices that could replace silicon-based components with organic molecules.

The development of new electronic technologies drives the incessant reduction of functional component sizes. In the context of an international collaborative...

Im Focus: GRACE Follow-On erfolgreich gestartet: Das Satelliten-Tandem dokumentiert den globalen Wandel

Die Satellitenmission GRACE-FO ist gestartet. Am 22. Mai um 21.47 Uhr (MESZ) hoben die beiden Satelliten des GFZ und der NASA an Bord einer Falcon-9-Rakete von der Vandenberg Air Force Base (Kalifornien) ab und wurden in eine polare Umlaufbahn gebracht. Dort nehmen sie in den kommenden Monaten ihre endgültige Position ein. Die NASA meldete 30 Minuten später, dass der Kontakt zu den Satelliten in ihrem Zielorbit erfolgreich hergestellt wurde. GRACE Follow-On wird das Erdschwerefeld und dessen räumliche und zeitliche Variationen sehr genau vermessen. Sie ermöglicht damit präzise Aussagen zum globalen Wandel, insbesondere zu Änderungen im Wasserhaushalt, etwa dem Verlust von Eismassen.

Potsdam, 22. Mai 2018: Die deutsch-amerikanische Satellitenmission GRACE-FO (Gravity Recovery And Climate Experiment Follow On) ist erfolgreich gestartet. Am...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Im Fokus: Klimaangepasste Pflanzen

25.05.2018 | Veranstaltungen

Größter Astronomie-Kongress kommt nach Wien

24.05.2018 | Veranstaltungen

22. Business Forum Qualität: Vom Smart Device bis zum Digital Twin

22.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Berufsausbildung mit Zukunft

25.05.2018 | Unternehmensmeldung

Untersuchung der Zellmembran: Forscher entwickeln Stoff, der wichtigen Membranbestandteil nachahmt

25.05.2018 | Interdisziplinäre Forschung

Starke IT-Sicherheit für das Auto der Zukunft – Forschungsverbund entwickelt neue Ansätze

25.05.2018 | Informationstechnologie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics