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Weltweit erstes Tsunami-Alarmsystem - made in Germany

15.03.2007
Tsunami-Alarmsystem über Handy realisiert
Bis zu 10 Prozent aller Tsunamis im Mittelmeerraum

Urlauber können entspannt und sicher in den verdienten Strandurlaub fahren. Geschäftsreisende können sich sicher in küstennahen Wirtschaftsmetropolen bewegen. Reiseleiter können ihre Kunden warnen und Anwohner von Küsten brauchen nicht um ihre Gesundheit oder ihr Leben zu bangen. Vor Katastrophen, wie sie vor Jahresfrist in Asien über die Küstenregionen hereinbrachen, werden Reisende in Zukunft mit dem derzeit weltweit einzigartigen Tsunami-Alarmsystem für jedermann rechtzeitig gewarnt. Über das Handy bekommen sie an jedem erreichbaren Ort der Welt eine Nachricht, wenn an ihrem Standort Gefahr für Leib und Leben droht. Als einzige Voraussetzung muss das Mobiltelefon bei Tsunami-Alarmsystem registriert sein. Es gibt bei Alarm ein unüberhörbares Signal von sich.

Tsunamis werden durch die plötzliche Verdrängung riesiger Wassermassen verursacht. Die meisten Tsunamis entstehen durch Erdbeben oder Seebeben, können aber auch durch unterseeische Bergrutsche ausgelöste werden. Der Begriff Tsunami stammt aus dem japanischen und bedeutet "Grosse Welle im Hafen". Die Geschwindigkeit, mit dem sich die Tsunamis bewegen, beträgt bis zu 800 km/h. In einer Minute sind das bis zu 13 Kilometer.

Doch die Gefahr lauert nicht nur in der Ferne, sondern auch an Europas Küsten. Während die Kinder am Mittelmeerstrand Sandburgen bauen und ihre Eltern sich in der Sonne aalen, rechnet niemand mit einer tödlichen Flutwelle. Aber auch im Mittelmeer und am Atlantik sind Tsunamis nicht so selten, wie man oft glaubt: Annähernd 10 Prozent aller Tsunamis ereignen sich in diesen Regionen.

Weltweit verteilte Messstationen arbeiten rund um die Uhr, um schnell und verlässlich vor Tsunamis zu warnen: Seismische Sensoren messen das Beben der Erde. Druck- und Geschwindigkeitssensoren in den Ozeanen erfassen schnelle Veränderungen von Wassermassen im Meer. Zusätzlich werden die Erde und die Meere ständig mit Satelliten durch Radar überwacht. Weitere Frühwarnsysteme überprüfen erste Warnmeldungen. Mit dem Tsunami-Alarmsystem stehen diese Warnmeldungen jedermann zur Verfügung. Durch das Abonnement werden die Nutzer zeitnah und überall über Mobiltelefon gewarnt. Der Anwender kann sicher sein, dass sein Tsunami-Alarmsystem keine Warnmeldungen übersieht und dass eine Warnung so schnell wie möglich einen Alarm auf seinem Mobiltelefon (Handy) auslöst.

Trotz der Hochtechnologien, die dem Rettungssystem zugrunde liegen, ist es für den Nutzer sehr einfach zu bedienen. Küstenanwohner, Touristen, Geschäftsreisende, Mitarbeiter von Unternehmen, die in diesen Regionen arbeiten, wie etwa Reiseleiter, abonnieren das Tsunami-Alarmsystem unter Angabe ihrer Mobiltelefonnummer auf der Website. Damit ist das Alarmsystem einsatzbereit. Nichts muss installiert oder heruntergeladen werden. Nicht zuletzt wegen dieser einfachen Bedienbarkeit interessieren sich bereits mehrere internationale Firmen dafür, ihre Mitarbeiter mit dem Tsunami-Alarmsystem auszustatten. Sie wollen ihnen zusätzliche Sicherheit bei Aufenthalten in Küstenregionen bieten. Das Tsunami-Alarmsystem arbeitet überall dort, wo ein Mobiltelefonnetz erreichbar ist. Selbst in den Entwicklungsländern und in entlegenen Gebieten ist das Netzwerk in der Regel gut ausgebaut. Der Alarm ist nicht zu überhören.

Das Tsunami-Alarmsystem wurde erfunden und konzipiert von den beiden deutschen Wissenschaftlern Professor Dr. Eduard Heindl und Professor Dr. Wolfram Reiners (A3M AG, Tübingen). Beide überwachen die Qualität des Systems ständig und entwickeln es durch ihre Forschung und zum Nutzen der Abonnenten weiter. Die Forschungsergebnisse sind in Deutschland zum Patent angemeldet. Weitere Patente sind in Vorbereitung. Das Tsunami-Alarmsystem wird als Abonnement angeboten und kann auf der Website www.tsunami-alarm-system.com aktiviert werden. Es hat eine Laufzeit für jeweils ein ganzes Jahr und kostet nur 29,95 Euro. Das Monatsabonnement für Urlauber beträgt 9,95 Euro.

Über das Tsunami-Alarmsystem:

Das Tsunami-Alarmsystem wurde im Dezember 2004 ins Leben gerufen. Unter dem Eindruck der verheerenden Zerstörungen nach der Tsunami-Katastrophe im Indischen Ozean entstand bei den beiden deutschen Professoren Eduard Heindl und Wolfram Reiners der Wunsch, moderne Informationstechnologie einzusetzen, um Menschen vor einem ähnlichen Ereignis rechtzeitig warnen zu können. Menschenleben und Eigentum sollen so in Zukunft geschützt werden können. Hierzu müssen viele Systeme zuverlässig zusammenspielen. Die technischen Details des Tsunami-Alarmsystems sind zum Patent beim Deutschen Patent- und Markenamt angemeldet. Das Tsunami-Alarmsystem wird betrieben vom Tsunami Institute der A3M AG mit Sitz in Tübingen. Vorstandsmitglieder sind Prof. Eduard Heindl, Prof. Wolfram Reiners und Dr. Andreas Koch, Aufsichtsratsvorsitzender ist Prof. Hanns Ruder.

Weitere Informationen:
A3M AG, Prof. Eduard Heindl, Prof. Dr. Wolfram Reiners, Hintere Grabenstr. 30, 72070 Tübingen, Tel.: 07071 97559-45, Fax: 07071 97559-59, E-Mail: info@tsunami-as.com, Internet: www.tsunami-alarm-system.com
Pressekontakt:
Konzept PR GmbH, Jürgen Gocke, Karolinenstr. 21, 86150 Augsburg, Tel.: 0821 - 343 00 - 0, Fax: 0821 - 343 00 - 77, E-Mail: j.gocke@konzept-pr.de, Internet: www.konzept-pr.de
Tübinger Internet-Professoren unter den Top 20 Europas
Tsunami-Warnsystem von EU-Experten ausgezeichnet
Das Tsunami-Alarmsystem für Mobiltelefone, entwickelt von dem Tübinger Unternehmen A3M, ist mit dem Europäischen ICT-Preis ausgezeichnet worden. Dies gab die Euro-CASE, ein Zusammenschluss von 18 internationalen wissenschaftlichen Akademien Europas, heute in Paris bekannt. Unter mehr als 450 Kandidaten aus 30 Ländern schafften es die Schwaben mit ihrem "Tsunami-Alarmsystem für Jedermann" unter die besten 20 und sind somit für den Grand Prize, dotiert mit 200.000 Euro, nominiert.

Mit dem von der Europäischen Kommission finanzierten ICT-Preis (Information and Communications Technology Prize) werden Unternehmen ausgezeichnet, welche innovative Produkte mit großem Marktpotenzial im IT-Bereich entwickeln. Und dazu zählt nach Ansicht der Jury auch das Tsunami-Alarmsystem, entwickelt von den Professoren Wolfram Reiners und Eduard Heindl, welches Millionen Menschen an den Küsten der Welt vor Schaden schützen kann.

Das Prinzip dieses Warnsystems ist einfach, kann aber im Ernstfall Leben retten: Weltweit messen seismische Sensoren das Beben der Erdkugel, Druck- und Geschwindigkeitssensoren in den Ozeanen erfassen schnelle Veränderungen von Wassermassen im Meer. Im Gefahrenfall setzen diese Frühwarnsysteme erste Warnmeldungen ab, die durch das deutsche Tsunami-Alarmsystem erfasst und ausgewertet werden. Durch einen Alarm auf ihrem Handy werden die registrierten Nutzer an ihrem angegebenen Aufenthaltsort zeitnah vor einer nahenden Naturkatastrophe gewarnt.

Touristen, Geschäftsreisende, Küstenanwohner oder Mitarbeiter von Unternehmen, die in bedrohten Regionen arbeiten, können das Tsunami-Alarmsystem unter Angabe ihrer Mobiltelefonnummer auf der Webseite www.tsunami-alarm-system.com abonnieren. Damit ist die Benachrichtigung aktiviert, ohne dass etwas installiert oder herunter geladen werden muss. Trotz der hoch entwickelten Technologie, welche dem Rettungssystem zugrunde liegt, ist es für den Nutzer sehr einfach zu bedienen. Zudem löst der SMS-Dienst auch das Problem der so genannten "letzten Meile": der Frage also, wie eine Warnmeldung von weit entfernten Meldestationen innerhalb von wenigen Minuten die Bevölkerung an Land erreicht.

Dies dürften einige der Gründe sein, warum die Euro-CASE die Innovation von A3M aus mehr als 450 Bewerbungen aus ganz Europa auswählte. Von den 20 Besten stammen übrigens sechs weitere aus Deutschland; sie können sich schon jetzt über ein Preisgeld von 5.000 Euro sowie die Teilnahme an der CeBIT in Hannover freuen. Dort werden noch einmal alle Endrundenteilnehmer vorgestellt, bevor dann am 16. März die drei Hauptpreise, dotiert jeweils mit 200.000 Euro, vergeben werden.

Tsunami Alarm System für weltweiten Vertrieb gerüstet
Andreas Koch für Kundenbetreuung, Marketing und Sales zuständig
Tübingen, 08. Februar 2007. Dr. Andreas Koch ist seit Anfang des Jahres Chief Customer Officer (CCO) bei der Tübinger A3M AG und zeichnet dort für das Tsunami Institute verantwortlich. Mit dem 45-Jährigen hat sich das Tübinger Unternehmen einen Experten für die Bereiche Kundenbetreuung, Marketing und Vertrieb ins Haus geholt - auf einen Vorstandsposten, der in Deutschland noch recht selten anzutreffen ist.
Unter dem Motto "Ein gutes Produkt macht noch keinen zufriedenen Kunden" will Koch zukünftig seinen Aufgabenbereich angehen. Dieser besteht vor allem darin, Funktionalität und Benutzerfreundlichkeit des Tsunami Alarm Systems auszubauen sowie den weltweiten Vertrieb zu koordinieren. Hierfür wurde eigens die Business Unit Tsunami Institute gegründet. "Wir verstehen uns in erster Linie als Dienstleister, im weitesten Sinne sind wir eine Hilfsorganisation. Und hier muss zweifelsohne die Kundenorientierung im Mittelpunkt stehen", betont Koch.

Der promovierte Physiker gründete 1998 in Tübingen sein erstes Unternehmen im EDV-Bereich und beschäftigte vier Jahre später 25 Mitarbeiter. Nach der Fusion der Dr. Koch AG mit der transtec AG war Andreas Koch für den Geschäftsbereich Competence Center verantwortlich. 2006 übernahm er für diese Firma die Position des "Head of Technology" und war als solcher bis zu seinem Wechsel zur A3M AG tätig.

| Deutsche Messe AG
Weitere Informationen:
http://www.tsunami-alarm-system.com

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