Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Bundesdruckerei zeigt europäische elektronische ID-Karte (ECC)

14.03.2007
Berliner Unternehmen beweist einzigartiges Innovationspotenzial / Bundesdruckerei demonstriert zahlreiche Anwendungen auf der CeBIT

Die Bundesdruckerei GmbH zeigt auf der morgen beginnenden ITK-Messe "CeBIT" in Hannover als erstes Unternehmen eine europäische elektronische ID-Karte (European Citizen Card, ECC) in mehreren Formaten. Entscheidender Vorteil eines elektronischen Personaldokuments ist, dass es für zahlreiche Anwendungen im staatlichen wie privaten Sektor genutzt werden kann.

Deshalb stehen bei der Bundesdruckerei zahlreiche Anwendungen, von denen die Bürger profitieren können, im Mittelpunkt. So wird beispielsweise als eGovernment-Anwendung demonstriert, wie Bürger mit ihrer eID-Karte ihre Wohnung ummelden oder sich ihr Rentenkonto anzeigen lassen können. Ein weiteres Anwendungsfeld ist das eBusiness, wie beispielsweise der digitale, rechtsverbindliche und entsprechend gesicherte Abschluss von Versicherungsverträgen.

Die Bundesdruckerei arbeitet seit langem aktiv in den europäischen Gremien mit, die die Standards für die ECC festlegen. Auf der CeBIT präsentiert die Bundesdruckerei erstmals Dokumente, die dem neuesten Stand der ECC-Standards entsprechen.

Für die sichere Nutzung der europäischen eID-Karte ist eine entsprechende Systemumgebung notwendig, wie sie die Bundesdruckerei anbietet und wie sie beispielsweise bereits beim deutschen ePass-System zum Einsatz kommt. Hier ist das Unternehmen für das Betreibermodell und die komplette System-Infrastruktur verantwortlich.

Beim Online-Geschäftsverkehr ist die Gefahr von Daten- oder Identitätsmissbrauch besonders groß. Deswegen müssen die Transaktionen besonders abgesichert werden. Auf der europäischen eID-Karte soll eine elektronische Signatur die Integrität und Authentizität der personenbezogenen Daten auf dem Chip der Karte schützen. Auch hier ist die Bundesdruckerei konkurrenzlos aufgestellt und kann durch die Signatur- und Public Key-Lösungen ihres Tochterunternehmens D-Trust GmbH die benötigte sichere Infrastruktur komplett aus einer Hand anbieten.

Die Bundesdruckerei kann die europäische eID-Karte in zwei Formaten umsetzen: Das Unternehmen kann sowohl eine eID-Karte im Scheckkarten-Format als auch das etwas größere ID2-Format des heutigen deutschen Personalausweises realisieren. Die eID-Karte kann als Hybridkarte, also mit kontaktlosem und kontaktbehaftetem Chip, hergestellt werden; das ID2-Format kann mit kontaktlosem Chip produziert werden. Als Hersteller des deutschen und zahlreicher internationaler eReisepässe beherrscht die Bundesdruckerei auch das dritte marktübliche Format für Personaldokumente. Die Sicherheit einer eID-Karte wird aber nicht nur durch elektronische Komponenten, sondern auch durch den hochwertigen Sicherheitsdruck und neue, innovative Sicherheitsmerkmale im Bereich der Hochsicherheits-Kartentechnik erreicht. Durch ihren Vorsprung in Sachen Technologiekompetenz kann die Bundesdruckerei hochflexibel individuelle Kundenwünsche realisieren.

Über die Bundesdruckerei

Die Bundesdruckerei GmbH, Berlin, entwickelt und liefert Systemlösungen und Dienstleistungen für sichere Identifikation und zählt weltweit zu den führenden Unternehmen in diesem Bereich. Neben kompletten Pass- und Ausweissystemen liefert das Unternehmen Personaldokumente, Hochsicherheitskarten, Dokumentenprüfgeräte, Sicherheitssoftware sowie Trust-Center-Leistungen für nationale und internationale Kunden. Darüber hinaus fertigt die Bundesdruckerei GmbH Banknoten, Postwertzeichen und Steuerzeichen sowie elektronische Publikationen. Mit ihren Tochtergesellschaften BIS Bundesdruckerei International Services GmbH, D-TRUST GmbH und iNCO Sp.z o.o. beschäftigt die Bundesdruckerei über 1.400 Mitarbeiter weltweit und erzielte im Geschäftsjahr 2005 einen Umsatz von 312 Millionen Euro.

Iris Köpke | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.bundesdruckerei.de

Weitere Berichte zu: ECC ForMaT ID-Karte ID2-Format Personaldokument

Weitere Nachrichten aus der Kategorie CeBIT 2007:

nachricht Online: future talk CeBIT 2007, Videos, Fotos
04.04.2007 | Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH

nachricht CeBIT Highlights des Fraunhofer IAO
03.04.2007 | Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2007 >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Physiker designen ultrascharfe Pulse

Quantenphysiker um Oriol Romero-Isart haben einen einfachen Aufbau entworfen, mit dem theoretisch beliebig stark fokussierte elektromagnetische Felder erzeugt werden können. Anwendung finden könnte das neue Verfahren zum Beispiel in der Mikroskopie oder für besonders empfindliche Sensoren.

Mikrowellen, Wärmestrahlung, Licht und Röntgenstrahlung sind Beispiele für elektromagnetische Wellen. Für viele Anwendungen ist es notwendig, diese Strahlung...

Im Focus: Physicists Design Ultrafocused Pulses

Physicists working with researcher Oriol Romero-Isart devised a new simple scheme to theoretically generate arbitrarily short and focused electromagnetic fields. This new tool could be used for precise sensing and in microscopy.

Microwaves, heat radiation, light and X-radiation are examples for electromagnetic waves. Many applications require to focus the electromagnetic fields to...

Im Focus: Navigationssystem der Hirnzellen entschlüsselt

Das menschliche Gehirn besteht aus etwa hundert Milliarden Nervenzellen. Informationen zwischen ihnen werden über ein komplexes Netzwerk aus Nervenfasern übermittelt. Verdrahtet werden die meisten dieser Verbindungen vor der Geburt nach einem genetischen Bauplan, also ohne dass äußere Einflüsse eine Rolle spielen. Mehr darüber, wie das Navigationssystem funktioniert, das die Axone beim Wachstum leitet, haben jetzt Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) herausgefunden. Das berichten sie im Fachmagazin eLife.

Die Gesamtlänge des Nervenfasernetzes im Gehirn beträgt etwa 500.000 Kilometer, mehr als die Entfernung zwischen Erde und Mond. Damit es beim Verdrahten der...

Im Focus: Kohlenstoff-Nanoröhrchen verwandeln Strom in leuchtende Quasiteilchen

Starke Licht-Materie-Kopplung in diesen halbleitenden Röhrchen könnte zu elektrisch gepumpten Lasern führen

Auch durch Anregung mit Strom ist die Erzeugung von leuchtenden Quasiteilchen aus Licht und Materie in halbleitenden Kohlenstoff-Nanoröhrchen möglich....

Im Focus: Carbon Nanotubes Turn Electrical Current into Light-emitting Quasi-particles

Strong light-matter coupling in these semiconducting tubes may hold the key to electrically pumped lasers

Light-matter quasi-particles can be generated electrically in semiconducting carbon nanotubes. Material scientists and physicists from Heidelberg University...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

10. Uelzener Forum: Demografischer Wandel und Digitalisierung

26.07.2017 | Veranstaltungen

Clash of Realities 2017: Anmeldung jetzt möglich. Internationale Konferenz an der TH Köln

26.07.2017 | Veranstaltungen

2. Spitzentreffen »Industrie 4.0 live«

25.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Biochemiker entschlüsseln Zusammenspiel von Enzym-Domänen während der Katalyse

27.07.2017 | Biowissenschaften Chemie

Heilpflanze Arnika ist in Norddeutschland genetisch arm dran

27.07.2017 | Biowissenschaften Chemie

Drei Generationen an Sternen unter einem Dach

27.07.2017 | Physik Astronomie