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Die Bewahrung des Scheins

08.03.2007
Digitalisierung des Erscheinungsbildes und der Reflektionseigenschaften realer 3D-Objekte zur Konservierung wertvoller Kunstgegenstände

Dr. Hendrik Lensch, Computergraphiker am Max-Planck-Institut für Informatik, forscht über digitale Aufnahmeverfahren für reale Gegenständen und Szenen.

Auf der CeBIT 2007 in Hannover wird Dr. Lensch am 16. März um 12.30 Uhr sein Projekt im Future Talk (Halle 9, Stand A 60) präsentieren und anschließend am BMBF-Forschungsstand Halle 9, A 40) vorstellen.

Die Arbeitsgruppe von Dr. Lensch, Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Informatik und Gruppenleiter im Max Planck Center for Visual Computing and Communication beschäftigt sich mit der Erforschung von Aufnahmeverfahren für reale Gegenständen und Szenen. Durch die entwickelten Techniken kann das aufgenommene, virtuelle Modell am Computer photorealistisch aus beliebigen Perspektiven dargestellt und unter beliebigen Lichtverhältnissen beleuchtet werden. Hierdurch ist es möglich, das Erscheinungsbild des Objektes in einer neuen, virtuellen Umgebung exakt zu simulieren, z.B. um herauszufinden, wie ein antikes Fundstück früher einmal in der Originalumgebung ausgesehen und gewirkt hat.

Ein von dieser Arbeitgruppe entwickeltes Verfahren ist die Duale Photographie, die es ermöglicht, das Reflektanzfeld einer Szene aufzunehmen, so dass die Szene von einem festen Betrachter mit einem einfallenden 4D-Lichtfeld synthetisch beleuchtet werden kann.

Dr. Christel Weins | idw
Weitere Informationen:
http://www.mpi-inf.mpg.de/~lensch/
http://www.mpi-inf.mpg.de/mpc/

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