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Eröffnung des SOA-Competence-Center - neuartige Software für SOA-Management

07.03.2007
Das deutschlandweit einzigartige SOA-Competence-Center (SCC) wird im Rahmen der diesjährigen CeBIT in Hannover mit einem Festakt eröffnet. Die Veranstaltung findet am 19. März 2007 um 14.00 Uhr in Halle 9, Stand C22 statt.

Das Zentrum bietet Unternehmen bei der Einführung von Service-orientierten Architekturen (SOA) als einziges Beratung und Unterstützung auf dem aktuellsten Stand der Forschung. Möglich wird dies durch seine Anbindung an das Fachgebiet Multimedia Kommunikation (KOM) der Technischen Universität Darmstadt.

Zusätzlich präsentieren die Darmstädter Wissenschaftler eine neue Software, die eine Optimierung des Geschäftsprozesses noch während seiner Umsetzung durch IT-Services möglich macht. Damit könnte die Umstellung der Unternehmen auf die neue Software-Lösung einen weiteren Schub erhalten.

Darmstadt. Das deutschlandweit einzigartige SOA-Competence-Center (SCC) wird im Rahmen der diesjährigen CeBIT in Hannover mit einem Festakt eröffnet. Die Veranstaltung findet am 19. März 2007 um 14.00 Uhr in Halle 9, Stand C22 statt.

Prof. Ralf Steinmetz, Leiter des Fachgebietes Multimedia Kommunikation (KOM), wird das seinem Fachgebet angegliederte SOA-Competence-Center vorstellen. "Das Kompetenzzentrum wird die Etablierung von Service-orientierten Architekturen in Deutschland ein gutes Stück voranbringen", prophezeit Steinmetz. "Unternehmen sind durch den internationalen Wettbewerb gezwungen, ihre Software zu standardisieren und wiederzuverwenden. Unser Zentrum bietet ihnen dabei Beratung und Unterstützung auf dem aktuellsten Stand der Forschung." Das Kompetenzzentrum ist durch seine Anbindung an die Technische Universität Darmstadt in der Lage, neueste Forschungsergebnisse zu SOA direkt an die Kunden weitergeben zu können.

Jan Hansen, Geschäftsführer des Hessischen Telemedia Technologie Kompetenz-Centers (httc e.V.), dem das SOA-Competence-Center organisatorisch zugeordnet ist, wird das httc vorstellen. Der Darmstädter Verein bringt neue Technologien und Forschungsergebnisse in den Bereichen SOA, Peer-to-Peer und E-Learning zur Anwendung und spielt auf diese Weise eine wichtige Rolle für den Technologietransfer. Abschließend wird Herr Dr. Dieter Kreuziger, Geschäftsführer der HA Hessen Agentur GmbH, die Bedeutung des Technologietransfers aus Sicht des Landes Hessen darlegen.

Die Darmstädter Experten für Kommunikationstechnologie werden noch eine weitere Neuheit auf der CeBIT präsentieren. An ihrem Stand stellen sie den Prototypen einer Software vor, der die Umsetzung und Anpassung von Geschäftsprozessen durch IT-Services sehr viel flexibler, schneller und kostengünstiger als mit bisherigen Systemen macht. WSQoSX (Web-Service Quality of Service Architectural Extension) nennt sich das System für das Management Web-Service-basierter Geschäftsprozesse. "Bislang gibt es lediglich Konzepte einiger großer IT-Firmen, die eine Optimierung der Geschäftsprozesse während der Laufzeit ermöglichen. In Softwareprodukten wurden sie bisher aber nur in einzelnen Aspekten umgesetzt. Unser Prototyp erlaubt es, die Prozesse automatisch und mit der vom Kunden gewünschten Qualität auszuführen", erläutert Nicolas Repp. Er forscht am Fachgebet KOM an Verfahren für das Monitoring und Management von Service-orientierten Architekturen. So kann mit WSQoSX bereits während des Ablaufs des Prozesses durch die Analyse von Teilprozessen erkannt werden, ob der gesamte Geschäftsprozess, beispielsweise die Prüfung einer Kreditwürdigkeit, die Qualitätsanforderungen des Kunden erfüllt. So könnte beispielsweise eine Bank bei der Kreditprüfung fordern, dass diese Prüfung nicht länger als fünf Stunden dauern und weniger als 20 Euro kosten soll. "Laufen Dauer oder Kosten aus dem Ruder, werden automatisch Gegenmaßnahmen eingeleitet", beschreibt Rainer Berbner, Forschungsgruppenleiter IT-Architekturen am Fachgebiet KOM sowie Leiter des SOA-Competence-Center, die Funktionsweise von WSQoSX. Das System ermöglicht dann die automatische Auswahl und Einbindung alternativer Services in den Geschäftsprozess, um die Qualitätsanforderung der Bank sicher zu stellen.

Gerda Kneifel | idw
Weitere Informationen:
http://httc.de/
http://www.kom.tu-darmstadt.de/en/research/research-areas/it-architectures/overview/

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