Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

3D-Platzhirsch Maya mit Python und neuer Simulations-Engine

22.01.2007
Die Version 8.5 der 3D-Software Maya führt ein neues Simulations-Framework ein und unterstützt die Open-Source-Skriptsprache Python.

Maya 8 ist noch kein halbes Jahr auf dem Markt , da kündigt Autodesk schon die sofortige Verfügbarkeit einer neuen Version seines 3D-Modelling- und Animationspakets an. Zu den wesentlichen Neuerungen von Maya 8.5 gehören das einheitliche Simulations-Framework "Nucleus" sowie die Unterstützung der offenen Skriptsprache Python zur Automatisierung von Abläufen. Darüber hinaus veröffentlicht der Hersteller die Mac-Version erstmals als Universal Binary.

Ihr Unified Simulation Framework haben die Maya-Entwickler sinnigerweise "Nucleus" getauft. Das neue System soll interaktive Simulationen leichter machen, bei denen dynamische Objekte miteinander interagieren. Bei diesen Objekten kann es sich sowohl um Flüssigkeiten und Stoffe, aber auch um feste Körper handeln.

Maya 8.5 Unlimited enthält "nCloth" als erstes Nucleus-Modul, das 3D-Grafikern eine einfachere Behandlung von Kollisionen bei Textilien, Plastik, Metall und ähnlichen Materialien ermöglicht. Ncloth kann beispielsweise bestimmen, wie sich ein Umhang verhalten muss, der über einer Jacke hängt. Darüber hinaus unterstützt nCloth auch ein Luftdruckmodell, um Objekte aufzublasen oder zusammenschrumpeln zu lassen.

... mehr zu:
»Maya »Python »Simulation

Von einer anderen Neuerung profitieren Besitzer beider Maya-Varianten. Version 8.5 integriert Python als Skriptsprache, wobei die bisherige Maya-Skriptsprache MEL erhalten bleibt. Autodesk zufolge wurde Python genausotief mit Maya verzahnt wie MEL, sodass 3D-Entwickler den Modeller leichter mit Software von Drittanbietern verzahnen können. Darüber hinaus bietet Maya 8.5 neue Mental-Ray-Shader für Sonne und Himmel sowie eine Funktion, um Polygon-Attribute zwischen Objekten auszutauschen.

Auch nach dem Preissturz vor vier Jahren gehört Maya weiterhin nicht zu den billigen 3D-Anwendungen: Maya Complete kostet 2500 Euro. Das Nucleus Unified Simulation Framework steckt nur in der 8745 Euro teuren Unlimited-Version, die auch Haar und Fell simuliert. Updates von Maya 8 schlagen mit 1034 beziehungsweise 1427 Euro zu Buche. Wie schon bei Maya 8 gibt es auch diesmal keine kostenlose Schnupperversion. Die insbesondere bei Studenten beliebte Personal Learning Edition von Maya setzt immer noch auf Maya 7.0.1 auf.

| Deutsche Messe AG
Weitere Informationen:
http://www.cebit.de

Weitere Berichte zu: Maya Python Simulation

Weitere Nachrichten aus der Kategorie CeBIT 2007:

nachricht Online: future talk CeBIT 2007, Videos, Fotos
04.04.2007 | Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH

nachricht CeBIT Highlights des Fraunhofer IAO
03.04.2007 | Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2007 >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie