Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

„Innovations for Your Success“ HiPath Business Service Suite: „Enterprise Mobility“ einfach zum Downloaden

09.03.2006

Der Siemens-Bereich Communications zeigt auf der CeBIT eine neue Service-Lösung zum Thema „Enterprise Mobility“: die HiPath Business Services Suite, kurz HBSS. Mit Hilfe dieses Services können Firmen ihren Mitarbeitern schnellen Zugriff auf ihre Geschäftsdaten auch von unterwegs verschaffen oder Außendienst- Teams disponieren, ohne eine aufwändige Technologie in ihrem ITK-Netz installieren zu müssen. Über ein Web-Portal werden verschiedene Applikationen auf ein mobiles Endgerät herunter geladen. Betrieben und gewartet werden die Lösungen über eine von Siemens „gehostet“ betriebene Software. Siemens ist damit der erste Anbieter, der standardisierte gehostete mobile Applikationen anbietet. Zielgruppe sind kleine und mittlere Unternehmen mit Außendienstmitarbeitern oder Selb ständige, die oft unterwegs sind.

Über das HBSS-Portal kann sich jeder Anwender verschiedene Applikationen, die er für sein „Mobile Business“ benötigt, herunterladen und ohne großen Aufwand in bestehende ITK-Systeme und -Prozesse integrieren. Im Hintergrund steht eine „gehostete“, also komplett von Siemens betriebene Plattform, über die die Anwendungen auch gewartet werden. Der modulare Aufbau des Angebots erlaubt es den Nutzern, sich genau die Applikationen auszusuchen, die er benötigt, und daraus ein Paket zusammenzustellen, das ihren Anforderungen entspricht.

Der „Service Manager“ erlaubt eine effiziente Koordination und Disposition mobiler Mitarbeiter. Geht beispielsweise in der Zentrale ein Auftrag ein, wird dieser an den PDA eines Außendienstmitarbeiters weitergeleitet. Die Auswahl des geeigneten Mitarbeiters erfolgt über einen zentralen Dispatcher: Dieser erhält von den mobilen Endgeräten Informationen über den Standort der einzelnen Mitarbeiter und kann so den Auftrag an denjenigen weiterleiten, der sich in der günstigsten Position befindet. Im Verlaufe der Auftragsabwicklung geben die Mitarbeiter Informationen über die Abarbeitung der Aufträge zurück an die Disposition. Der Vorteil: schnellere Auftragsbearbeitung, weniger “Papierkram“ und eine ständige Übersicht über den Status der Aufträge.

Der „Sales Manager“ unterstützt Vertriebskräfte bei der Verwaltung ihrer Kontakte, bei der Koordination und Planung von Vertriebsprojekten sowie bei der Erstellung von Besuchs- und Kundenreports. Mit dieser Anwendung lassen sich auf einem mobilen Endgerät, zum Beispiel einem Handheld, direkt nach dem Kundenbesuch Kontaktdaten aktualisieren, Besuchs- und Kundenreports erstellen oder Vertriebsprojekte von unterwegs koordinieren und planen. Gleichzeitig hat der Vertriebsmitarbeiter alle notwendigen Informationen, etwa Produktdetails oder rechtliche Informationen, zum Abruf bereit. Er kann zeitnah über alle Aktionen informiert werden und bei kritischen Entwicklungen eingreifen.

Auch Push-2-Talk zur schnellen und kostengünstigen Kommunikation zwischen definierten Nutzergruppen sowie eine mobile e-Mail-Lösung zum schnellen Lesen und Bearbeiten von Emails von jedem Ort zu jeder Zeit sind verfügbar: Mit dem E-Mail Push Manager haben mobile Mitarbeiter über ein mobiles Endgeräte, z.B. Handy, PDA oder Laptop, von unterwegs Zugriff auf ihr E-Mail-Postfach in Echtzeit. Und sie können schnell und einfach Kontaktdaten, Kalendereinträge und Aufgabenlisten von unterwegs aus synchronisieren. Auf diese Weise wird der Kommunikationsfluss beschleunigt, Produktivität und Effizienz gesteigert.

Die Nutzung der Applikationen dieser Services Suite ist transparent zu kalkulieren und erfordert keinen Wartungsaufwand: Die einzelnen Applikationen können zu einem festen monatlichen Nutzungspreis über das Portal bestellt werden, für die Wartung ist der Betreiber verantwortlich. Der Kunde muss keine Startinvestitionen in Hard- und Software tätigen, und die Lösung kann ohne aufwendige Installation und Anpassung in die bestehende Systemlandschaft eines Unternehmens integriert werden.

HiPath ist die Enterprise-Konvergenz-Architektur von Siemens. Das umfangreiche Lösungs- und Service- Portfolio ermöglicht Unternehmen, ihre bisherigen Sprach- und Dateninfrastrukturen weiter auszubauen, dabei ihre bereits getätigten Investitionen zu sichern und Applikationen der second generation IP (2gIP) zu implementieren. 2gIP-Anwendungen optimieren Unternehmensprozesse und führen zu einer nachhaltigen Produktivitätssteigerung im Unternehmen. Durch die kontinuierliche Weiterentwicklung von Produkten und Software ist Siemens Communications Innovationsführer auf dem Weg zu einer nahtlosen Integration von Echtzeit-Kommunikation in die IT-Welt. Mit HiPath ist Siemens laut Analystenaussage weltweit die Nummer 1 bei der Lieferung von VoIP-Anschlüssen, mit einem Marktanteil von 38,6%. Siemens strebt den weiteren Ausbau dieser Position an. Bereits heute haben sich über 70 Prozent der Fortune 500-Unternehmen für eine HiPath-Lösung entschieden.

Zu den Kunden zählen beispielsweise BMW, DaimlerChrysler, Deutsche Bank, Ford, IBM, Kodak, SAP, BP und Volvo.

Siemens Communications

Der Bereich Siemens Communications ist einer der weltgrößten Anbieter in der Telekommunikations- Industrie. Das Unternehmen bietet ein komplettes Portfolio innovativer Lösungen für die Sprach- und Datenkommunikation. Sein umfassendes Angebot reicht vom Endgerät bis hin zu komplexen Netzinfrastrukturen und Dienstleistungen für Unternehmen, Mobilfunk- und Festnetzbetreiber. Der größte Bereich der Siemens AG ist in mehr als 160 Ländern vertreten und erzielte mit rund 54.500 Mitarbeitern im Geschäftsjahr 2005 (30. September) einen Umsatz von über 13 Milliarden Euro.

Ulrike Arnhard | Siemens AG
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de/communications
http://www.siemens.de/hipath

Weitere Berichte zu: Applikation Business Vision Communication Endgerät HiPath Suite

Weitere Nachrichten aus der Kategorie CeBIT 2006:

nachricht Zum Abschluss der CeBIT 2006 Hannover: Trends und Themen der CeBIT 2006
16.03.2006 | Deutsche Messe AG, Hannover

nachricht Eine elektronische Umarmung
16.03.2006 | Bauhaus-Universität Weimar

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2006 >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Das Immunsystem in Extremsituationen

19.10.2017 | Veranstaltungen

Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm

19.10.2017 | Veranstaltungen

Bauphysiktagung der TU Kaiserslautern befasst sich mit energieeffizienten Gebäuden

19.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Forscher finden Hinweise auf verknotete Chromosomen im Erbgut

20.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Saugmaschinen machen Waschwässer von Binnenschiffen sauberer

20.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Strukturbiologieforschung in Berlin: DFG bewilligt Mittel für neue Hochleistungsmikroskope

20.10.2017 | Förderungen Preise