Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

innovaphone zeigt IP-Telefonielösungen ’Made in Germany’

27.02.2006


Wohl selten hat eine neue Technologie die Telekommunikationsbranche so stark verändert, wie derzeit ’Voice over IP’. Vor gut zehn Jahren kam das erste Telefon, das Sprache auf Basis des Internet-Protokolls in Datennetzen überträgt, auf den Markt. Anfangs noch als Spielzeug für technikverliebte Freaks belächelt, drängt die neue Technologie die konventionelle Telefonie immer stärker zurück. In fünf bis zehn Jahren, so die Schätzungen der Marktforschungsinstitute, hat VoIP die heute bekannte Telefonie komplett abgelöst.


Ein deutsches Unternehmen hat die Entwicklung in diesem zukunftsträchtigen Markt von Beginn an mitgestaltet: Der Sindelfinger IP-Telefonie-Spezialist innovaphone produziert bereits seit 1997 VoIP-Firmenlösungen für den europäischen Markt. Zu sehen sind die ’IP-Telefonielösungen Made in Germany’ wie schon in den Vorjahren auf der CeBIT in Hannover. Auf dem Messestand C 39 in Halle 13 stellt innovaphone vom 9. bis 15. März 2006 erstmals eine in Zusammenarbeit mit dem schwedischen DECT-Spezialisten Ascom Tateco entwickelte schnurlose VoIP-Lösung auf Basis der VoWLAN-Technologie sowie ein in Kooperation mit dem Telekommunikations- und Signaltechnik-Spezialisten Funke + Huster Fernsig entwickeltes IP-Phone für den industriellen Einsatz der Öffentlichkeit vor.

"Immer mehr Unternehmen erkennen, dass die Uhr der herkömmlichen Telefonie abgelaufen ist und entscheiden sich bei der Neuanschaffung oder beim Ausbau ihrer bestehenden Telefonanlage für Voice over IP", sagt Dagmar Geer, Vorstand Marketing und PR der innovaphone AG. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand: "Die neue Technologie kann mit deutlich größerer Flexibilität und höherer Wirtschaftlichkeit punkten", so Geer weiter, "VoIP-Lösungen von innovaphone lassen sich einfacher administrieren, besser in Anwendungen einbinden und - im Unterschied zu klassischen TK-Anlagen - auch problemlos erweitern." Sie bieten deshalb unter dem Strich auch deutlich mehr Investitionssicherheit als die "Plain Old Telephony", wie die gute alte Telefonie in Expertenkreisen mittlerweile genannt wird. Mit den neuen Produkten dringt innovaphone jetzt verstärkt auch in Nischenmärkte vor, die bislang noch zu den Domänen der konventionellen Telefonie zählten: Schnurlose Telefone und Sondertelefone für den Industrieeinsatz unter Extrembedingungen. In beiden Fällen arbeitet der Sindelfinger IP-Telefonie-Spezialist bei der Produktentwicklung mit den tonangebenden Anbietern zusammen.


Gemeinsam mit dem schwedischen DECT-Spezialisten Ascom Tateco hat innovaphone ein WLAN-Phone entwickelt, dessen Prototyp jetzt erstmals auf der CeBIT zu sehen sein wird. Zwar war es auch bislang schon möglich, schnurlos via VoIP zu telefonieren. Indes, die in punkto technologische Reife, Verbindungsqualität, Akku-Ladekapazität, Abhörsicherheit sowie Roaming und Handover bis dato unübertroffene und daher im Wireless-VoIP-Umfeld bis heute auch dominierende DECT-Technologie hat einen entscheidenden Nachteil: Sie erfordert den Aufbau eines eigenständigen Funknetzes für die Telefonie und widerspricht damit der Grundidee eines einheitlichen Netzes für alle Sprach- und Datendienste, die den Ausgangspunkt der VoIP-Revolution bildet. Eine Alternative bietet die VoWLAN-Technologie, bei der die bestehenden WLAN-Netze für die Telefonie genutzt werden. Zwar steckt die Technik noch in den Anfängen, aber innovaphone hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Entwicklung ähnlich wie bei DECT von Beginn an mitzugestalten.

Neue Wege geht innovaphone auch mit Funke + Huster Fernsig. In enger Zusammenarbeit haben die beiden Unternehmen ein Sondertelefon für den industriellen Einsatz entwickelt, das auch extremsten Anforderungen stand hält. Der Mühlheimer Telekommunikations- und Signaltechnik-Spezialist FHF setzt mit seinen Produkten seit Jahren weltweit Standards. In dem IP-Phone ’IP150’, das auf der diesjährigen CeBIT erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wird, verbindet sich die innovative VoIP-Technologie von innovaphone mit der gewohnten Funktionalität, Zuverlässigkeit und Langlebigkeit eines Telefons von FHF.

Über innovaphone

Die innovaphone AG ist ein unabhängiger Anbieter von IP-Telefonielösungen für Geschäftskunden. Im Unterschied zu den Herstellern von herkömmlichen Telefonanlagen und den Netzwerkausrüstern konzentrierte sich innovaphone von Beginn an vollständig auf die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von IP-Telefonielösungen. Dabei zählt das Unternehmen zu dem kleinen Kreis von Anbietern im Markt, die die IP-Technologie kompromisslos umsetzen: Alle Lösungsbausteine von innovaphone unterstützen die herstellerneutralen Konvergenzstandards H.323/H.450 und SIP. Dadurch kommen die Vorteile von "Voice over IP" - Flexibilität, Investitionssicherheit und Wirtschaftlichkeit - bei den VoIP-Gateways, den IP-Telefonen und der IP-PBX von innovaphone voll zum Tragen.Bis heute ist in mehrjähriger Entwicklungsarbeit eine breite Palette an technisch ausgereiften und im Praxiseinsatz vielfach bewährten Produkten entstanden. Das erste VoIP-Gateway ("IP400") wurde 1998 - ein Jahr nach Gründung des Unternehmens - der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Gateways sind ein wichtiger Bestandteil der VoIP-Technologie. Sie verbinden "Voice over IP" mit dem öffentlichen Telefonnetz und ermöglichen auf diese Weise ein Zusammenspiel unterschiedlicher Technologien in alle Richtungen. Zudem finden VoIP-Gateways Verwendung, wenn zwei oder mehrere klassische Telefonanlagen über IP-Fernverbindungen (WAN) miteinander gekoppelt werden sollen (Trunking).Mit zunehmender Verbreitung der VoIP-Technologie und dem Wachstums des Marktes entwickelte sich innovaphone von einem reinen Gateway-Hersteller zu einem Komplettlösungsanbieter. Das Herzstück des Leistungsspektrums bildet heute die "innovaphone PBX" - eine hochmoderne IP-basierte Telefonanlage. Im Konzept der "innovaphone PBX" wird der Konvergenzgedanke von "Voice over IP" kompromisslos umgesetzt, so dass völlig neue Leistungsmerkmale entstehen, die mit klassischer Telefonie kaum realisiert werden können.Gegründet wurde die innovaphone AG im Jahr 1997 von fünf Pionieren aus dem ISDN-Umfeld. Sitz des Unternehmens ist Sindelfingen. Derzeit beschäftigt das Unternehmen rund 40 Mitarbeiter an fünf Standorten in Sindelfingen (Zentrale), Hannover (Schulungszentrum), Berlin, Bozen (Italien) und Eksjö (Schweden) und entfaltet zwischenzeitlich Geschäftsaktivitäten in ganz Europa. Zu den Kunden von innovaphone zählen u. a. Altana, Brose, Caritas, Deutsches Forschungsnetz (DFN), Dresdner Bank, Elba Bürosysteme, ENBW, Heinrich Bauer Verlag, Hugendubel, Hochschule Bremerhaven, Ruhr-Universität Bochum, SEAT Deutschland, Sparkasse Stralsund und das VW-Schulungszentrum. In Österreich sind die Lösungen von innovaphone u. a. bei der Volksbank Graz, der Volksbank Vorarlberg, der Meinl Bank und Röfix, in der Schweiz beispielsweise bei Edifice, SOS Evasan und dem Schweizer Fernsehen SRG SSR im Einsatz.

Ansprechpartner für die Medien
innovaphone AG
Dagmar Geer
Dr. Petra Wanner-Meyer
Böblinger Straße 76
71065 Sindelfingen
Telefon: +49 (0)7031.73009-0
Telefax: +49 (0)7031.73009-99
E-Mail:dgeer@innovaphone.de
pwanner-meyer@innovaphone.de

MÄRZHEUSER | GUTZY
Gesellschaft für Wirtschaftsmedienberatung (GbR)
Michael Märzheuser / Jochen Gutzy
Ludwigstraße 21/Theresienstraße 6-8
80333 München
Telefon: +49 (0)89.2 88 90-480
Telefax: +49 (0)89.2 88 90-45
E-Mail maerzheuser@wirtschaftsmedienberatung.de
gutzy@wirtschaftsmedienberatung.de
Internet: www.wirtschaftsmedienberatung.de

| Deutsche Messe AG
Weitere Informationen:
http://www.innovaphone.de
http://www.cebit.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie CeBIT 2006:

nachricht Zum Abschluss der CeBIT 2006 Hannover: Trends und Themen der CeBIT 2006
16.03.2006 | Deutsche Messe AG, Hannover

nachricht Eine elektronische Umarmung
16.03.2006 | Bauhaus-Universität Weimar

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2006 >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Im Focus: Innovative Antikörper für die Tumortherapie

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig von diesen teuren Medikamenten profitieren, wird intensiv an deren Verbesserung gearbeitet. Forschern um Prof. Thomas Valerius an der Christian Albrechts Universität Kiel gelang es nun, innovative Antikörper mit verbesserter Wirkung zu entwickeln.

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig...

Im Focus: Durchbruch mit einer Kette aus Goldatomen

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des Wärmetransportes

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

6. Internationale Fachkonferenz „InnoTesting“ am 23. und 24. Februar 2017 in Wildau

22.02.2017 | Veranstaltungen

Wunderwelt der Mikroben

22.02.2017 | Veranstaltungen

Der Lkw der Zukunft kommt ohne Fahrer aus

21.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Ursache für eine erbliche Muskelerkrankung entdeckt

22.02.2017 | Medizin Gesundheit

Möglicher Zell-Therapieansatz gegen Zytomegalie

22.02.2017 | Biowissenschaften Chemie

Meeresforschung in Echtzeit verfolgen

22.02.2017 | Geowissenschaften