Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Auf der Cebit zeigen die Informatiker, wie Hacker Sicherheitslücken missbrauchen

16.02.2006


Die Fachhochschule Gelsenkirchen präsentiert vom 09. bis zum 15. März auf der Cebit in Hannover, einer Fachmesse für Informations- und Kommunikationstechnik, wie man sich vor Hackern schützen kann. "Live Hacking" zeigt, wie wichtig das Thema IT-Sicherheit für Nutzer von Informationstechnologie ist: Cebit Hannover, Gemeinschaftsstand des Forschungslands NRW, Halle 9, Stand C 16.


"Sind Sie sicher?" heißt das Motto von Informatikprofessor Dr. Norbert Pohlmann auf der Cebit in Hannover vom 09. bis 15 März. Der Experte für Internetsicherheit, der im Fachbereich Informatik der Fachhochschule Gelsenkirchen lehrt, demonstriert auf der internationalen Fachmesse für Informations- und Kommunikationstechnik, wie wichtig das Thema Sicherheit in der Informationstechnik ist. Unter dem Schlagwort "Live Hacking" wollen Pohlmann und sein Team die Besucher für mehr Sicherheitsbewusstsein sensibilisieren, beispielsweise indem sie auf dem Messestand vorführen, wie leicht man Passwörter und andere Zugangscodes zu vermeintlich geheimen Daten "knacken" und beispielsweise in fremden Mailboxen lesen oder Telefongespräche mithören kann. "Dabei wird es so manches Erstaunen bei den Besuchern geben", versichert Markus Linnemann, wissenschaftlicher Mitarbeiter von Pohlmann. "Gefahr erkannt - Gefahr gebannt" soll das Ziel der Demonstrationen am Hochschulstand sein, denn die Gelsenkirchener Forscher wissen auch, wie sich jeder Nutzer von Computern und Handys vor dem Zugriff von so genannten Hackern schützen kann.

Außerdem zeigen die Gelsenkirchener Informatiker, welche Forschungsprojekte rund um die IT-Sicherheit am Institut für Internet-Sicherheit der Fachhochschule Gelsenkirchen gerade laufen. Norbert Pohlmann erläutert eins der Projekte: "Im Internet werden mit Hilfe unserer Internet-Frühwarnsysteme an bestimmten Stellen Sonden installiert, die die Informationsflüsse beobachten. Ein Auswertungssystem analysiert die anonymisierten Daten der verteilten Sonden und schlägt Alarm, falls Auffälligkeiten, zum Beispiel durch gezielte Hackerangriffe, auftreten." Dieses und andere Projekte sollen in Zukunft dafür sorgen, dass das Internet vertrauenswürdiger und sicherer wird. Die Gelsenkirchener Forscher laden zu einem persönlichen Gespräch oder einer Demonstration der Gefahren von Sicherheitslücken an den Gemeinschaftsstand Forschungsland NRW, Halle 9, Stand C 16.


Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:
Prof. Dr. Norbert Pohlmann, Fachbereich Informatik der Fachhochschule Gelsenkirchen, Telefon (0209) 9596-515 oder 9596-483 (Dekanatssekretariat), Telefax (0209) 9596-427, E-Mail norbert.pohlmann@fh-gelsenkirchen.de

Messekontakt
Die Fachhochschule Gelsenkirchen lädt die Damen und Herren von den Medien herzlich ein, direkt von der Messe zu berichten:
Cebit 2006, 09. bis 15. März 2006, jeweils 9 bis 18 Uhr
Messegelände Hannover, Halle 9, Stand C 16,
Gemeinschaftsstand Forschungsland NRW

Während der Messe stehen Ihnen Prof. Dr. Norbert Pohlamm oder seine Mitarbeiter gerne zur Verfügung. Telefonisch erreichen Sie sie auf der Messe unter (0511) 89-4620-43/44. Wir würden uns freuen, ein Mitglied Ihrer Redaktion auf der Cebit 2006 begrüßen zu können.

Dr. Barbara Laaser | idw
Weitere Informationen:
http://www.fh-gelsenkirchen.de/
http://www.cebit.de

Weitere Berichte zu: CeBIT Forschungsland Kommunikationstechnik NRW Sicherheitslücke

Weitere Nachrichten aus der Kategorie CeBIT 2006:

nachricht Zum Abschluss der CeBIT 2006 Hannover: Trends und Themen der CeBIT 2006
16.03.2006 | Deutsche Messe AG, Hannover

nachricht Eine elektronische Umarmung
16.03.2006 | Bauhaus-Universität Weimar

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2006 >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

Methane is primarily the result of the decomposition of organic matter. The gas has a 25 times greater warming potential than carbon dioxide, but is not as...

Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

As charge carriers, electrons and ions play the leading role in electrochemical energy storage devices and converters such as batteries and fuel cells. Proton...

Im Focus: Die Schweiz in Pole-Position in der neuen ESA-Mission

Die Europäische Weltraumagentur ESA gab heute grünes Licht für die industrielle Produktion von PLATO, der grössten europäischen wissenschaftlichen Mission zu Exoplaneten. Partner dieser Mission sind die Universitäten Bern und Genf.

Die Europäische Weltraumagentur ESA lanciert heute PLATO (PLAnetary Transits and Oscillation of stars), die grösste europäische wissenschaftliche Mission zur...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von Batterieforschung bis Optoelektronik

23.06.2017 | Veranstaltungen

10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

22.06.2017 | Veranstaltungen

„Fit für die Industrie 4.0“ – Tagung von Hochschule Darmstadt und Schader-Stiftung am 27. Juni

22.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Radioaktive Elemente in Cassiopeia A liefern Hinweise auf Neutrinos als Ursache der Supernova-Explosion

23.06.2017 | Physik Astronomie

Dünenökosysteme modellieren

23.06.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Makro-Mikrowelle macht Leichtbau für Luft- und Raumfahrt effizienter

23.06.2017 | Materialwissenschaften