Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Sonderthema Geoinformationssysteme auf der CeBIT 2006

08.02.2006


  • Neu: Gemeinschaftsstand der Geoinformatik-Branche in Halle 9
  • Zentrale Informationsplattform für den Wachstumsmarkt Geoinformation
  • Große Bandbreite an Lösungen für nahezu alle Wirtschaftszweige

Die Geoinformatik-Branche präsentiert sich zur CeBIT 2006 erstmalig mit einem gemeinsamen Branchenauftritt. Auf dem Gemeinschaftsstand in Halle 9 zeigen Unternehmen ihre Lösungen für die Verarbeitung und Präsentation von geografischen Daten. Dazu gehören Anbieter wie CeGI, CISS TDI, con terra, European Media Laboratoy GmbH, ESRI Geoinformatik GmbH, GDI-DE, Geosystems GmbH, GfK MACON GmbH, ibr Geoinformation GmbH, LGN (Landesvermessung und Geobasisinformation Niedersachsen), PRO DV Software AG sowie die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin. Ziel ist, im Rahmen der CeBIT eine zentrale Informationsplattform für den Wachstumsmarkt Geoinformation zu schaffen, der das gesamte Spektrum von der Datenbereitstellung und Verarbeitung bis hin zur Datenintegration in der Unternehmensinfrastruktur widerspiegelt.



Die Initiatoren dieses Branchenauftrittes, der ITK-Branchenverband BITKOM und der Deutsche Dachverband für Geoinformation (DDGI) sehen damit einen weiteren wichtigen Schritt zu einer noch breiteren Darstellung des großen Potenzials der Nutzung von Geoinformationen in Geschäfts- und Verwaltungsprozessen. ’Da Geoinformationsservice ein Querschnittsthema ist, erreichen wir durch dieses übergeordnete Forum auf der CeBIT erstmalig eine gezielte Ansprache potenzieller GI-Nutzer aus allen Bereichen der Wirtschaft und Verwaltung’, begrüßt Siegfried W. Wenzel, Sprecher Geoinformationswirtschaft im BITKOM, den Auftritt. ’Das Interesse der Unternehmen an einem gemeinsamen Branchenauftritt ist groß. Dieser Erfolg zeigt, wie richtig wir mit diesem Konzept liegen, die Kräfte der beteiligten Unternehmen unter einer Überschrift zu bündeln’, sind sich Wenzel und Bodo Bernsdorf, Präsident des DDGI, einig. BITKOM und DDGI sind zusammen Schirmherren des Gemeinschaftsstandes.



Mit den aktuell teilnehmenden Anbietern zeigt die Branche eine große Bandbreite an Anwendungen und Lösungen, denn in nahezu allen Wirtschaftszweigen entfalten Geoinformationssysteme (GIS) einen hohen Nutzen. Neben naheliegenden Anwendungsfeldern in der öffentlichen Verwaltung oder bei der Verwaltung geographischer Daten beispielsweise in der Forst- und Landwirtschaft, spielen GIS auch in der Ver- und Entsorgung, in der Telekommunikation, in der Gesundheitsvorsorge und sogar im Einzelhandel eine Rolle. Technologisch gesehen reicht die Palette der Anwendungen von Verfahren zur Satellitenbild-Auswertung, über webbasierte Visualisierungen von dreidimensionalen Geodaten bis zu Beiträgen fürs Data-Mining. In vielen Fällen liefert die Geoinformations-Branche Software-Werkzeuge, mit denen Unternehmen aus vorhandenen Daten neue Erkenntnisse und Informationen für ihr Business gewinnen können. So können beispielsweise Filialunternehmen die Umsätze ihrer Verkaufsstellen in Bezug zur örtlichen Kaufkraft analysieren und mit Hilfe von Kundenprofilen herausfinden, wie viel Umsatz-Potenzial bisher unerschlossen blieb.

Diese von Fachleuten als Geomarketing bezeichnete Methode wird in einem eigenen Informationsbereich auf dem Gemeinschaftsstand auf einer Sonderfläche zusätzlich und unabhängig vom Angebot der einzelnen Geoinformatik-Unternehmen präsentiert. ’Wir wollen einzelne Themen möglichst anschaulich und neutral präsentieren, um den Messebesuchern die immensen Möglichkeiten der Geoinformations-Technologie anschaulich zu machen’, begründet Bernsdorf das Konzept. Neben dem Geomarketing wird der Katastrophenschutz den vielfältigen und auch gesellschaftlichen Nutzen der Technologie deutlich machen.

Der Gemeinschaftsstand Geoinformationsservices markiert eines von zwei Sonderthemen des Public Sector Parcs in Halle 9. Der Public Sector Parc ist innerhalb der CeBIT die zentrale Informations- und Kommunikationsplattform für die Modernisierung des öffentlichen Sektors und gilt als Leitmesse für den Themenkomplex Verwaltungsmodernisierung. Auf über 8 000 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentieren rund 200 Aussteller den erwarteten 50 000 Fachbesuchern aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft einen ganzheitlichen Überblick über innovative IT-Lösungen, Dienstleistungen und Projekte. Der Public Sector Parc als Ganzes steht 2006 erneut unter der Schirmherrschaft des Bundesministers des Innern.

Weitere Informationen:
CeGi
Center for Geoinformation GmbH
Emil-Figge-Straße 91
44227 Dortmund
Frau Christiane Hering
Telefon: +49 231 725 492 - 50
Telefax: +49 231 725 492 - 99
E-Mail: christiane.hering@cegi.de

Katharina Siebert | Deutsche Messe AG
Weitere Informationen:
http://www.cegi.de
http://www.cebit.de
http://www.messe.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie CeBIT 2006:

nachricht Zum Abschluss der CeBIT 2006 Hannover: Trends und Themen der CeBIT 2006
16.03.2006 | Deutsche Messe AG, Hannover

nachricht Eine elektronische Umarmung
16.03.2006 | Bauhaus-Universität Weimar

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2006 >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: GRACE Follow-On erfolgreich gestartet: Das Satelliten-Tandem dokumentiert den globalen Wandel

Die Satellitenmission GRACE-FO ist gestartet. Am 22. Mai um 21.47 Uhr (MESZ) hoben die beiden Satelliten des GFZ und der NASA an Bord einer Falcon-9-Rakete von der Vandenberg Air Force Base (Kalifornien) ab und wurden in eine polare Umlaufbahn gebracht. Dort nehmen sie in den kommenden Monaten ihre endgültige Position ein. Die NASA meldete 30 Minuten später, dass der Kontakt zu den Satelliten in ihrem Zielorbit erfolgreich hergestellt wurde. GRACE Follow-On wird das Erdschwerefeld und dessen räumliche und zeitliche Variationen sehr genau vermessen. Sie ermöglicht damit präzise Aussagen zum globalen Wandel, insbesondere zu Änderungen im Wasserhaushalt, etwa dem Verlust von Eismassen.

Potsdam, 22. Mai 2018: Die deutsch-amerikanische Satellitenmission GRACE-FO (Gravity Recovery And Climate Experiment Follow On) ist erfolgreich gestartet. Am...

Im Focus: Faserlaser mit einstellbarer Wellenlänge

Faserlaser sind ein effizientes und robustes Werkzeug zum Schweißen und Schneiden von Metallen beispielsweise in der Automobilindustrie. Systeme bei denen die Wellenlänge des Laserlichts flexibel einstellbar ist, sind für spektroskopische Anwendungen und die Medizintechnik interessant. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT) haben, im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts „FlexTune“, ein neues Abstimmkonzept realisiert, das erstmals verschiedene Emissionswellenlängen voneinander unabhängig und zeitlich synchron erzeugt.

Faserlaser bieten im Vergleich zu herkömmlichen Lasern eine höhere Strahlqualität und Energieeffizienz. Integriert in einen vollständig faserbasierten...

Im Focus: LZH zeigt Lasermaterialbearbeitung von morgen auf der LASYS 2018

Auf der LASYS 2018 zeigt das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) vom 5. bis zum 7. Juni Prozesse für die Lasermaterialbearbeitung von morgen in Halle 4 an Stand 4E75. Mit gesprengten Bombenhüllen präsentiert das LZH in Stuttgart zudem erste Ergebnisse aus einem Forschungsprojekt zur zivilen Sicherheit.

Auf der diesjährigen LASYS stellt das LZH lichtbasierte Prozesse wie Schneiden, Schweißen, Abtragen und Strukturieren sowie die additive Fertigung für Metalle,...

Im Focus: Achema 2018: Neues Kamerasystem überwacht Destillation und hilft beim Energiesparen

Um chemische Gemische in ihre Einzelbestandteile aufzutrennen, ist in der Industrie die energieaufwendige Destillation gängig, etwa bei der Raffinerie von Rohöl. Forscher der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK) entwickeln ein Kamerasystem, das diesen Prozess überwacht. Dabei misst es, ob es zu einer starken Tropfenbildung kommt, was sich negativ auf die Trennung der Komponenten auswirken kann. Die Technik könnte hier künftig automatisch gegensteuern, wenn sich Messwerte ändern. So ließe sich auch Energie einsparen. Auf der Prozesstechnik-Messe Achema in Frankfurt stellen sie die Technik vom 11. bis 15. Juni am Forschungsstand des Landes Rheinland-Pfalz (Halle 9.2, Stand A86a) vor.

Bei der Destillation werden Flüssigkeiten durch Verdampfen und darauffolgende Kondensation des Dampfes in ihre Bestandteile getrennt. Ein bekanntes Beispiel...

Im Focus: Vielseitige Nanokugeln: Forscher bauen künstliche Zellkompartimente als molekulare Werkstatt

Wie verleiht man Zellen neue Eigenschaften ohne ihren Stoffwechsel zu behindern? Ein Team der Technischen Universität München (TUM) und des Helmholtz Zentrums München veränderte Säugetierzellen so, dass sie künstliche Kompartimente bildeten, in denen räumlich abgesondert Reaktionen ablaufen konnten. Diese machten die Zellen tief im Gewebe sichtbar und mittels magnetischer Felder manipulierbar.

Prof. Gil Westmeyer, Professor für Molekulare Bildgebung an der TUM und Leiter einer Forschungsgruppe am Helmholtz Zentrum München, und sein Team haben dies...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

22. Business Forum Qualität: Vom Smart Device bis zum Digital Twin

22.05.2018 | Veranstaltungen

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungen

„Data Science“ – Theorie und Anwendung: Internationale Tagung unter Leitung der Uni Paderborn

18.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Rotierende Rugbybälle unter den massereichsten Galaxien

23.05.2018 | Physik Astronomie

Invasive Quallen: Strömungen als Ausbreitungsmotor

23.05.2018 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Matrix-Theorie als Ursprung von Raumzeit und Kosmologie

23.05.2018 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics