Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Die Akzeptanz von digitalen Dokumenten wächst

25.01.2006


Zur kommenden CeBIT vom 09. bis 15. März präsentieren sich die Information-Management-Anbieter in den Hallen 1 und 3.


Viele Unternehmen picken sich nur Stücke aus dem Enterprise-Content-Management-(ECM) und Dokumenten-Management-Kuchen heraus und investieren in Insellösungen. Dadurch werden großangelegte Ansätze und eine unternehmensweite IT-Strategie häufig vermieden und Beschleunigungspotentiale und eventuelle Wettbewerbsvorteile zum Beispiel in der Kundenkommunikation verschenkt.

Papierdokumente werden uns noch länger begleiten


Laut einer Ovum-Studie, die von Xerox in Auftrag gegeben worden ist, klafft noch eine große Lücke zwischen der Einschätzung der Bedeutung von Dokumenten Management und der Umsetzung einer adäquaten Strategie. 83 Prozent der befragten Unternehmen betrachten eine schnellere Kundenkorrespondenz als Wettbewerbsvorteil. So möchten sie ohne Zeitverlust über Informationen des Kunden verfügen und schneller auf seine Anfragen reagieren. Obwohl mit einer Umwandlung von Papierdokumenten in elektronische Formate beträchtliche Zeiteinsparungen möglich sind, nutzt jedoch mehr als ein Drittel der Unternehmen diese Möglichkeit nicht.

Die emotionale Bindung an Papierdokumente ist nach wie vor groß und wird uns noch lange begleiten. Jedoch wächst auch die Akzeptanz von digitalen Dokumenten. Umso wichtiger wird es für Unternehmen, klare Prozesse im Unternehmen einzuführen, um die Vorteile zum Beispiel bei der beschleunigten Bearbeitung zu nutzen.

Zu der Ovum-Studie wurden in Deutschland, Frankreich und Großbritannien jeweils 120 Unternehmen aus den Branchen Versorgung, öffentliche Hand, Handel und Finanzwesen befragt, die alle 1 000 Mitarbeiter oder mehr beschäftigen.

Rechnungsbearbeitungslösungen liegen im Trend

Die Anbieter gehen auf die Kundenwünsche ein. EMC/Documentum, Opentext und Filenet investierten deshalb in Technologien für die Content-Integration. Content-Integrations-Lösungen führen die verschiedenen Insellösungen in einem Unternehmen von eventuell unterschiedlichen Herstellern zusammen. Um das Wachstum stärker anzukurbeln, empfiehlt auch eine Gartner-Studie von 2005, noch gezielter auf die Bedürfnisse der Kunden einzugehen.

Besonders beliebt sind momentan Rechnungsbearbeitungstools. Inzwischen kombinieren die Anbieter verschiedene Technologien wie semantische und statistische Verfahren für die Klassifikation von Informationen. Auch Input-Management-Spezialist Captiva stellt eine vermehrte Nachfrage danach fest. Die neueste Version 4.0 der Dispatcher-Software identifiziert Dokumente automatisch und gewinnt zudem geschäftskritische Daten. Um sowohl den Inhalt als auch die Struktur zum Beispiel von Rechnungen oder Lieferscheinen zu erkennen, erzeugt das System einen digitalen Fingerabdruck. Es analysiert Texte, Tabellen und Rechnungen und wertet dynamisch angeordnete Feldstrukturen aus. Das System konvertiert die Daten in Informationen, die von anderen Information-Management-Systemen weiterverarbeitet werden können.

Weitere Informationen zum gesamten Programm der CeBIT 2006 sowie zu einzelnen Angebotsschwerpunkten stehen im Netz unter www.cebit.de.

| Deutsche Messe AG
Weitere Informationen:
http://www.cebit.de
http://www.mese.de

Weitere Berichte zu: Akzeptanz Insellösung Ovum-Studie Wettbewerbsvorteil

Weitere Nachrichten aus der Kategorie CeBIT 2006:

nachricht Zum Abschluss der CeBIT 2006 Hannover: Trends und Themen der CeBIT 2006
16.03.2006 | Deutsche Messe AG, Hannover

nachricht Eine elektronische Umarmung
16.03.2006 | Bauhaus-Universität Weimar

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2006 >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schnelles und umweltschonendes Laserstrukturieren von Werkzeugen zur Folienherstellung

Kosteneffizienz und hohe Produktivität ohne dabei die Umwelt zu belasten: Im EU-Projekt »PoLaRoll« entwickelt das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen gemeinsam mit dem Oberhausener Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheit- und Energietechnik UMSICHT und sechs Industriepartnern ein Modul zur direkten Laser-Mikrostrukturierung in einem Rolle-zu-Rolle-Verfahren. Ziel ist es, mit Hilfe dieses Systems eine siebartige Metallfolie als Demonstrator zu fertigen, die zum Sonnenschutz von Glasfassaden verwendet wird: Durch ihre besondere Geometrie wird die Sonneneinstrahlung reduziert, woraus sich ein verminderter Energieaufwand für Kühlung und Belüftung ergibt.

Das Fraunhofer IPT ist im Projekt »PoLaRoll« für die Prozessentwicklung der Laserstrukturierung sowie für die Mess- und Systemtechnik zuständig. Von den...

Im Focus: Das Auto lernt vorauszudenken

Ein neues Christian Doppler Labor an der TU Wien beschäftigt sich mit der Regelung und Überwachung von Antriebssystemen – mit Unterstützung des Wissenschaftsministeriums und von AVL List.

Wer ein Auto fährt, trifft ständig Entscheidungen: Man gibt Gas, bremst und dreht am Lenkrad. Doch zusätzlich muss auch das Fahrzeug selbst ununterbrochen...

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Event News

Plants are networkers

19.06.2017 | Event News

Digital Survival Training for Executives

13.06.2017 | Event News

Global Learning Council Summit 2017

13.06.2017 | Event News

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

EUROSTARS-Projekt gestartet - mHealth-Lösung: time4you Forschungs- und Entwicklungspartner bei IMPACHS

28.06.2017 | Unternehmensmeldung

Proteine entdecken, zählen, katalogisieren

28.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Neue Scheinwerfer-Dimension: Volladaptive Lichtverteilung in Echtzeit

28.06.2017 | Automotive