Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Deutschland ist Weltmeister in der Mobiltechnologie

26.01.2005


Wie der weltgrößte Chip-Hersteller Intel am Rande der CeBIT-PreView bekannt gab, erlebt die Mobiltechnologie gerade in Deutschland einen enormen Boom. Mit rund 5.000 öffentlichen Hotspots lag Deutschland, zusammen mit den USA, in 2004 weltweit auf Platz eins. Mehrwert und Komfort, den die drahtlose Centrino-Mobiltechnologie den Anwendern bescheren, seien die ausschlaggebende Gründe für den mobilen Boom hier zu Lande. Die Marktdurchdringung mit Centrino-Mobiltechnologie sei in Deutschland weltweit einmalig hoch.
Einer neuesten Studie des IT Marktforschungs- und Beratungsunternehmens IDC zufolge liegt das "alte Europa" im Rennen um die drahtlose Vernetzung weltweit vorn. Bisher seien mehr als 25.000 Hotspots - Restaurants, Hotels, Bahnhöfe oder andere Lokationen, in denen zum Beispiel über Notebooks mit eingebauter Centrino-Technologie der drahtlose Zugang ins Internet möglich ist - in Europa in Betrieb. Jeder fünfte europäische Hotspot liegt dabei in Deutschland.



Unterstützt durch mehr als 50 Service-Provider wie T-Mobile, Vodafone oder Swiss Com soll sich die Zahl der "heißen Punkte" in den kommenden drei Jahren aber schnell weiter auf rund 110.000 Standort erhöhen. "Wegbereiter wie Intel haben dafür gesorgt, dass sich Notebooks zu absolut mobilen, vielseitig verwendbaren Unterhaltungs- und Arbeitsgeräten entwickelt haben", so Christian Morales, der beim Chip-Hersteller Intel für Europa zuständige Vizepräsident. Durch die nächste Generation der Centrino-Mobiltechnologie wandeln sich Notebooks vom mobilen Büro und drahtlosen Communicator zum klangvollen Unterhaltungskünstler. Die integrierte, erheblich verbesserte Grafikleistung dieser Chips erlaubt 3D-Spielgenuss vom Feinsten. Entertainment-Elemente wie TV-Tuner und Dolby Surroundsound 7.1 auf Chipebene ermöglichen das Abspielen von Spielfilmen in HD-Qualität. So wandert das Notebook Stück für Stück ins Wohnzimmer.

Auf der CeBIT wird der Chip-König den kleinsten PC der Welt zeigen. Vorbereitet für den Autoradio-Einschub fungiert der Kleinstcomputer künftig im Auto als Schalt-, Unterhaltungs-, Kommunikations- und Navigationszentrale. Das Notebook wird dann zum härtesten Konkurrenten von Fernseher und Autoradio.

Peter Becker | Deutsche Messe AG
Weitere Informationen:
http://www.hightech-presselub.de

Weitere Berichte zu: Centrino-Mobiltechnologie Hotspot Intel Mobiltechnologie Notebook

Weitere Nachrichten aus der Kategorie CeBIT 2005:

nachricht Fraunhofer-Institute legen Lösungsarchitektur zur elektronischen Gesundheitskarte vor
17.03.2005 | Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik - ISST

nachricht CeBIT 2005 hat Erwartungen der Aussteller voll erfüllt
17.03.2005 | BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2005 >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Im Focus: Exotic quantum states made from light: Physicists create optical “wells” for a super-photon

Physicists at the University of Bonn have managed to create optical hollows and more complex patterns into which the light of a Bose-Einstein condensate flows. The creation of such highly low-loss structures for light is a prerequisite for complex light circuits, such as for quantum information processing for a new generation of computers. The researchers are now presenting their results in the journal Nature Photonics.

Light particles (photons) occur as tiny, indivisible portions. Many thousands of these light portions can be merged to form a single super-photon if they are...

Im Focus: Wissenschaftler beleuchten den „anderen Hochtemperatur-Supraleiter“

Eine von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Struktur und Dynamik der Materie (MPSD) geleitete Studie zeigt, dass Supraleitung und Ladungsdichtewellen in Verbindungen der wenig untersuchten Familie der Bismutate koexistieren können.

Diese Beobachtung eröffnet neue Perspektiven für ein vertieftes Verständnis des Phänomens der Hochtemperatur-Supraleitung, ein Thema, welches die Forschung der...

Im Focus: Tests der Quantenmechanik mit massiven Teilchen

Quantenmechanische Teilchen können sich wie Wellen verhalten und mehrere Wege gleichzeitig nehmen, um an ihr Ziel zu gelangen. Dieses Prinzip basiert auf Borns Regel, einem Grundpfeiler der Quantenmechanik; eine mögliche Abweichung hätte weitreichende Folgen und könnte ein Indikator für neue Phänomene in der Physik sein. WissenschafterInnen der Universität Wien und Tel Aviv haben nun diese Regel explizit mit Materiewellen überprüft, indem sie massive Teilchen an einer Kombination aus Einzel-, Doppel- und Dreifachspalten interferierten. Die Analyse bestätigt den Formalismus der etablierten Quantenmechanik und wurde im Journal "Science Advances" publiziert.

Die Quantenmechanik beschreibt sehr erfolgreich das Verhalten von Partikeln auf den kleinsten Masse- und Längenskalen. Die offensichtliche Unvereinbarkeit...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

Sensibilisierungskampagne zu Pilzinfektionen

15.08.2017 | Veranstaltungen

Anbausysteme im Wandel: Europäische Ackerbaubetriebe müssen sich anpassen

15.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Neue Einblicke in die Welt der Trypanosomen

16.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Maschinensteuerung an Anwender: Intelligentes System für mobile Endgeräte in der Fertigung

16.08.2017 | Informationstechnologie

Komfortable Software für die Genomanalyse

16.08.2017 | Informationstechnologie