Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Nächste Generation der Avatare fürs Handy

23.03.2004


Siemens zeigt auf der CeBIT die nächste Generation der intelligenten Avatare fürs Handy. Der Nutzer kann die virtuellen Figuren individuell anpassen, per Download ergänzen und sogar per MMS auf andere Handys verschicken. Besonderes Feature: Mit der Handy-Kamera fotografierte Gesichter können mit dem Körper eines Avatars verknüpft werden. Dadurch schaffen sich die Anwender ihren ganz persönlichen Avatar.


Die virtuellen Begleiter machen die Bedienung von Handys künftig emotionaler, spielerischer, aber auch benutzerfreundlicher. Für die Computermesse in Hannover haben die Siemens-Entwickler eine grüne, kugelige Figur namens Womble gewählt und Siemy, ein freches junges Mädchen.



Die virtuellen Begleiter machen die Bedienung von Handys künftig emotionaler, spielerischer, aber auch benutzerfreundlicher. Sie können das Gerät erklären und assistieren beim Versand von SMS oder E-Mails. Die Avatare entwickeln rasch ein Eigenleben, weil sie sich den Wünschen ihrer Besitzer aus Fleisch und Blut anpassen.

... mehr zu:
»3D-Engine »Avatar »Handy »SMS


Für die Computermesse in Hannover (noch bis 24. März) haben sich die Siemens-Entwickler für eine grüne, kugelige Figur namens Womble entschieden und für Siemy, ein freches junges Mädchen. Beim ersten Einschalten eines neuen Handys wählt der Nutzer einen der Charaktere aus und legt dessen Anfangsverhalten fest: Soll die Figur besonders oft oder fast gar nicht erscheinen, soll sie intro- oder eher extrovertiert auftreten. Schließlich wird der Avatar „angekleidet“; der Nutzer sucht das Outfit unter mehreren Hüten und Brillen sowie Hosen und Kleidern aus. Der Avatar „lebt“ dann im Handy – taucht auf, wenn SMS verschickt werden, liest E-Mails vor oder spielt herum, wenn das Gerät nicht benutzt wird. Der Anwender kann jede Aktion des Avatars bewerten und verändert damit dessen künftiges Auftreten. Nach einigen Wochen kennt der Avatar die Vorlieben seines Nutzers.

Hinter den verblüffenden Bewegungen auf dem Display stecken eine so genannte Appearance-Engine in Verbindung mit einer 3D-Engine, eine hochkomplexe Software der Siemens-Experten, die die virtuellen Figuren in Echtzeit berechnet und darstellt. Sprechen können die Avatare über ein so genanntes „Text-to-Speech“-Modul, wobei jeder Avatar seine eigene Stimme hat. Weltweit einmalig ist die Option, die persönlichen Avatare per MMS an andere Handys zu schicken, sofern diese genügend Speicherplatz bieten. Auch wenn das Empfänger-Handy keine 3D-Engine hat, wird der Avatar als Animation wiedergegeben.

Die Avatare sind als offenes System konzipiert. Dadurch ist es anderen Herstellern möglich, Software zu schreiben und neue Funktionen für die Avatare zu implementieren, die dann von Handy zu Handy ausgetauscht werden können. Mobilfunkbetreiber können die Avatare verwenden, damit diese etwa neue Tarifoptionen erklären oder Musik zum anhören und herunterladen anbieten.

Besonders wichtig ist, dass die Nutzer stets uneingeschränkten Einfluss auf ihren Avatar behalten. Sie können die Funktionen und das Auftreten ihres virtuellen Begleiters verändern oder ausschalten, wenn sie etwa von ihrem Netzbetreiber keine Nachrichten via Avatar wünschen. Der virtuelle Freund soll schließlich keinesfalls zur Nervensäge werden.

Dr. Norbert Aschenbrenner | Siemens Technikkommunikation
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de/cebit

Weitere Berichte zu: 3D-Engine Avatar Handy SMS

Weitere Nachrichten aus der Kategorie CeBIT 2004:

nachricht FwD begeisterte CeBIT-Besucher
19.04.2004 | Funkwerk Dabendorf GmbH

nachricht D-Link unter die Top 50 der wichtigsten Cebit Aussteller gewählt
31.03.2004 | D-Link

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2004 >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Im Focus: Neutron star merger directly observed for the first time

University of Maryland researchers contribute to historic detection of gravitational waves and light created by event

On August 17, 2017, at 12:41:04 UTC, scientists made the first direct observation of a merger between two neutron stars--the dense, collapsed cores that remain...

Im Focus: Breaking: the first light from two neutron stars merging

Seven new papers describe the first-ever detection of light from a gravitational wave source. The event, caused by two neutron stars colliding and merging together, was dubbed GW170817 because it sent ripples through space-time that reached Earth on 2017 August 17. Around the world, hundreds of excited astronomers mobilized quickly and were able to observe the event using numerous telescopes, providing a wealth of new data.

Previous detections of gravitational waves have all involved the merger of two black holes, a feat that won the 2017 Nobel Prize in Physics earlier this month....

Im Focus: Topologische Isolatoren: Neuer Phasenübergang entdeckt

Physiker des HZB haben an BESSY II Materialien untersucht, die zu den topologischen Isolatoren gehören. Dabei entdeckten sie einen neuen Phasenübergang zwischen zwei unterschiedlichen topologischen Phasen. Eine dieser Phasen ist ferroelektrisch: das bedeutet, dass sich im Material spontan eine elektrische Polarisation ausbildet, die sich durch ein äußeres elektrisches Feld umschalten lässt. Dieses Ergebnis könnte neue Anwendungen wie das Schalten zwischen unterschiedlichen Leitfähigkeiten ermöglichen.

Topologische Isolatoren zeichnen sich dadurch aus, dass sie an ihren Oberflächen Strom sehr gut leiten, während sie im Innern Isolatoren sind. Zu dieser neuen...

Im Focus: Smarte Sensoren für effiziente Prozesse

Materialfehler im Endprodukt können in vielen Industriebereichen zu frühzeitigem Versagen führen und den sicheren Gebrauch der Erzeugnisse massiv beeinträchtigen. Eine Schlüsselrolle im Rahmen der Qualitätssicherung kommt daher intelligenten, zerstörungsfreien Sensorsystemen zu, die es erlauben, Bauteile schnell und kostengünstig zu prüfen, ohne das Material selbst zu beschädigen oder die Oberfläche zu verändern. Experten des Fraunhofer IZFP in Saarbrücken präsentieren vom 7. bis 10. November 2017 auf der Blechexpo in Stuttgart zwei Exponate, die eine schnelle, zuverlässige und automatisierte Materialcharakterisierung und Fehlerbestimmung ermöglichen (Halle 5, Stand 5306).

Bei Verwendung zeitaufwändiger zerstörender Prüfverfahren zieht die Qualitätsprüfung durch die Beschädigung oder Zerstörung der Produkte enorme Kosten nach...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

Intelligente Messmethoden für die Bauwerkssicherheit: Fachtagung „Messen im Bauwesen“ am 14.11.2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

Meeresbiologe Mark E. Hay zu Gast bei den "Noblen Gesprächen" am Beutenberg Campus in Jena

16.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

17.10.2017 | Informationstechnologie

Pflanzen gegen Staunässe schützen

17.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Den Trends der Umweltbranche auf der Spur

17.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz