Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Schlauch gibt Startschuss für MEDIA@Komm-Transfer

22.03.2004


Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA), Rezzo Schlauch, hat am 19. März auf der CeBIT 2004 die Fördermaßnahme MEDIA@Komm-Transfer gestartet. Ziel des auf zwei Jahre angelegten Projekts sind die bundesweite Ausrollung und Vernetzung von kommunalem E-Government sowie die Verstärkung der internationalen Zusammenarbeit auf diesem Gebiet.


MEDIA@Komm-Transfer setzt auf den Ergebnissen und Erfahrungen der Projekte MEDIA@Komm und BundOnline 2005 auf. Mit diesen E-Government-Initiativen der Bundesregierung wurde in den letzten Jahren in drei Modellregionen (Bremen, Esslingen, Nürnberg) und in der Bundesverwaltung eine Vielzahl von anspruchsvollen Online-Anwendungen, verlässlichen Infrastrukturen sowie neuen Standards für den sicheren Datentransport und die Integration elektronischer Signaturen entwickelt und erprobt. In Verbindung damit wurde der Rechtsrahmen angepasst. Für die Qualifizierung der Beschäftigten wurden E-Government-Handbücher und E-Learning-Systeme erstellt.

Schlauch: "Mit diesen Ergebnissen und den erreichten Spitzenpositionen bei der Sicherheit, Verlässlichkeit und Rechtsverbindlichkeit von elektronischen Transaktionen ist Deutschland gut aufgestellt. Jetzt geht es darum, aus den Insellösungen ein flächendeckendes Netzwerk zu knüpfen und zu einem bundesweit selbstorganisierten E Government-Fortschritt zu gelangen. Wir wollen auch bei den internationalen E Government-Benchmarks in die Spitzengruppe aufrücken."


Zur Gewinnung von Vorreiterkommunen (den sogenannten MEDIA@Komm-Transferkommunen) haben die kommunalen Spitzenverbände im Spätsommer letzten Jahres zur Interessenbekundung aufgerufen. Das führte zu über 100 Meldungen. Eine unabhängige Jury hat inzwischen daraus 20 Spitzenreiter ausgewählt - für jedes Bundesland wenigstens einen. Sie haben im Rahmen des aufzubauenden MEDIA@Komm-Transfernetzes die Funktion von Entwicklungs- und Diffusionskernen.

Transferkommunen sind die Bundeshauptstadt Berlin, die Landeshauptstadt Erfurt, der Planungsverband Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main, die Stadt Freiburg im Breisgau, die Stadt Hagen, die Freie und Hansestadt Hamburg mit der Metropolregion Hamburg, die Stadt Leipzig, die Landeshauptstadt Magdeburg/Kommunale Informationsdienste Magdeburg GmbH, der Main-Kinzig-Kreis, die Stadt Mühlheim an der Ruhr, der Zweckverband Kommunale Informationsverarbeitung Sachsen (KISA) der Städte Aue, Glauchau und Limbach-Oberfrohna, Landkreis Oberhavel, die Stadt Oldenburg, der Ostalbkreis, die Stadt Rosenheim, die Landeshauptstadt Saarbrücken, die Landeshauptstadt Schwerin mit dem Landkreis Ludwigslust, der Kreis Segeberg, die Städte Ulm und Neu-Ulm sowie die Stadt Würzburg. Als assoziiertes Mitglied von MEDIA@Komm-Transfer wurde der Städtetag Rheinland-Pfalz benannt, der eng mit der Transferkommune Saarbrücken zusammenarbeiten wird. Wichtige Auswahlkriterien waren u. a. der erreichte Entwicklungsstand bei E-Government sowie der Umfang und die Qualität der Bereitschaft zum eigenen Engagement im Rahmen von MEDIA@Komm-Transfer. Die MEDIA@Komm-Region Bremen ist als Hauptakteur beteiligt.

Zur Steuerung und Koordination der dezentralen Aktivitäten der Transferkommunen hat das BMWA eine Transferagentur für die Dauer der Fördermaßnahme bestimmt. Im Rahmen einer Ausschreibung wurde das Unternehmen Cap Gemini Ernst & Young ausgewählt.

Schlauch: "Jetzt ist es wichtig, dass Transferagentur und Transferkommunen Hand in Hand vorangehen. Nur so kann MEDIA@Komm-Transfer seine volle Wirkung als Teil von DeutschlandOnline, der übergeordneten Gesamtstrategie von Bund, Ländern und Kommunen, entfalten. E-Government ist ein Schlüsselfaktor, der zu mehr Leistungsfähigkeit von Staat und Wirtschaft führt und darüber hinaus neue Tätigkeitsfelder und Märkte hervorbringt. Wirtschaft und öffentliche Verwaltungen können darauf im schärfer werdenden internationalen Wettbewerb von Unternehmen und Standorten nicht verzichten."

Dr. Norbert Niemeier | Cap Gemini Ernst & Young
Weitere Informationen:
http://www.de.cgey.com/transfer
http://www.cebit.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie CeBIT 2004:

nachricht FwD begeisterte CeBIT-Besucher
19.04.2004 | Funkwerk Dabendorf GmbH

nachricht D-Link unter die Top 50 der wichtigsten Cebit Aussteller gewählt
31.03.2004 | D-Link

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2004 >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: BAM@Hannover Messe: Innovatives 3D-Druckverfahren für die Raumfahrt

Auf der Hannover Messe 2018 präsentiert die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), wie Astronauten in Zukunft Werkzeug oder Ersatzteile per 3D-Druck in der Schwerelosigkeit selbst herstellen können. So können Gewicht und damit auch Transportkosten für Weltraummissionen deutlich reduziert werden. Besucherinnen und Besucher können das innovative additive Fertigungsverfahren auf der Messe live erleben.

Pulverbasierte additive Fertigung unter Schwerelosigkeit heißt das Projekt, bei dem ein Bauteil durch Aufbringen von Pulverschichten und selektivem...

Im Focus: BAM@Hannover Messe: innovative 3D printing method for space flight

At the Hannover Messe 2018, the Bundesanstalt für Materialforschung und-prüfung (BAM) will show how, in the future, astronauts could produce their own tools or spare parts in zero gravity using 3D printing. This will reduce, weight and transport costs for space missions. Visitors can experience the innovative additive manufacturing process live at the fair.

Powder-based additive manufacturing in zero gravity is the name of the project in which a component is produced by applying metallic powder layers and then...

Im Focus: IWS-Ingenieure formen moderne Alu-Bauteile für zukünftige Flugzeuge

Mit Unterdruck zum Leichtbau-Flugzeug

Ingenieure des Fraunhofer-Instituts für Werkstoff- und Strahltechnik (IWS) in Dresden haben in Kooperation mit Industriepartnern ein innovatives Verfahren...

Im Focus: Moleküle brillant beleuchtet

Physiker des Labors für Attosekundenphysik, der Ludwig-Maximilians-Universität und des Max-Planck-Instituts für Quantenoptik haben eine leistungsstarke Lichtquelle entwickelt, die ultrakurze Pulse über einen Großteil des mittleren Infrarot-Wellenlängenbereichs generiert. Die Wissenschaftler versprechen sich von dieser Technologie eine Vielzahl von Anwendungen, unter anderem im Bereich der Krebsfrüherkennung.

Moleküle sind die Grundelemente des Lebens. Auch wir Menschen bestehen aus ihnen. Sie steuern unseren Biorhythmus, zeigen aber auch an, wenn dieser erkrankt...

Im Focus: Molecules Brilliantly Illuminated

Physicists at the Laboratory for Attosecond Physics, which is jointly run by Ludwig-Maximilians-Universität and the Max Planck Institute of Quantum Optics, have developed a high-power laser system that generates ultrashort pulses of light covering a large share of the mid-infrared spectrum. The researchers envisage a wide range of applications for the technology – in the early diagnosis of cancer, for instance.

Molecules are the building blocks of life. Like all other organisms, we are made of them. They control our biorhythm, and they can also reflect our state of...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

infernum-Tag 2018: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

24.04.2018 | Veranstaltungen

Fraunhofer eröffnet Community zur Entwicklung von Anwendungen und Technologien für die Industrie 4.0

23.04.2018 | Veranstaltungen

Mars Sample Return – Wann kommen die ersten Gesteinsproben vom Roten Planeten?

23.04.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Von der Genexpression zur Mikrostruktur des Gehirns

24.04.2018 | Biowissenschaften Chemie

Bestrahlungserfolg bei Hirntumoren lässt sich mit kombinierter PET/MRT vorhersagen

24.04.2018 | Medizintechnik

RWI/ISL-Containerumschlag-Index auf hohem Niveau deutlich rückläufig

24.04.2018 | Wirtschaft Finanzen

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics