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VDE-Analyse: Positive Einstellung zur Informationstechnik

22.03.2004


Die Einstellung der Bundesbürger zu IT-Entwicklungen ist deutlich positiv ausgeprägt: 61 Prozent (72 Prozent der unter 34-jährigen) befürworten die Entwicklung zur Informationsgesellschaft. Bei der Frage nach Technologien, in denen sich Deutschland künftig verstärkt engagieren sollte, sind die Bereiche Medizintechnik (88 Prozent), Energietechnik (76 Prozent) und Elektronik/Mikroelektronik (73 Prozent) auf den vordersten Plätzen. Verstärktes Engagement im Bereich Informationstechnik/Multimedia stößt bei 68 Prozent auf Zuspruch.



Insgesamt vermuten 40 Prozent aller Befragten in Japan die mit Abstand höchste Innovationskraft, die USA und der Süd-Ost-Asiatische Raum folgen mit je 21 Prozent. Deutschland billigen nur 6 Prozent das höchste Innovationspotential zu.



Die Umfrage zeigt, dass die Benutzung von Computer, Multimedia und weltweiter Datennetze zur persönlichen Informationsbeschaffung etabliert ist: Drei Viertel aller Befragten stehen aktuellen und künftigen Angeboten aus diesem Bereich positiv gegenüber. Fast zwei Drittel würden gerne oder nutzen bereits Angebote etwa zur elektronischen Abwicklung von Verwaltungsvorgängen (E-Government).

Auf großes Interesse stoßen Innovationen im Bereich Telemedizin. 71 Prozent würden die Möglichkeiten der Technik hier gerne in Anspruch nehmen. Sie sehen darin eine Chance zur effektiveren Versorgung beispielsweise bei Operationen oder der Patientenüberwachung und Betreuung.

In Telearbeitsplätzen und E-Learning sehen die Bundesbürger interessante Anwendungsmöglichkeiten von Informationstechnik. 68 Prozent würden die Möglichkeit, Fort- bzw. Weiterbildungsmaßnahmen in der eigenen Wohnung zu betreiben, für sich nutzen wollen. Rund jeder Dritte steht der Einführung von UTMS positiv gegenüber. In der Altergruppe der bis 34-jährigen beträgt das Interesse sogar 43 Prozent.

Für die repräsentative VDE-Analyse "Akzeptanz Informationstechnik 2004" wurden 1000 Personen ab 14 Jahren in Deutschland telefonisch befragt.

Ursula Gluske-Tibud | VDE
Weitere Informationen:
http://www.vde.com

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