Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Effizientes Software Engineering und Application Management für mobile Endgeräte

16.03.2004

Die zunehmende Leistungsfähigkeit mobiler Endgeräte wird in den nächsten Monaten die Anwendungsmöglichkeiten von Mobiltelefonen und Taschen-Computern deutlich erweitern. Gleichzeitig steigt aber auch die Komplexität der benötigten Software um ein Vielfaches. Die Technische Universität Darmstadt präsentiert auf der diesjährigen CeBIT in Halle 11 Stand D15 mit der Server-Software "mobiCOMP" erstmals eine unkomplizierte Lösung des Deployments zukünftiger mobiler Anwendungsprogramme für Mobilgeräte. "mobiCOMP" ist ein elektronisches Marktplatzsystem zum Handel von Softwarekomponenten für mobile Endgeräte.

"mobiCOMP ist ein Repository für Software-Entwickler, aus dem Komponenten entnommen und dann nach einer Grammatik zusammengesetzt werden können. Das ermöglicht effizientes Software Engineering und einfaches Application Management.", erklärt Prof. Dr. Erich Ortner, Leiter des Fachgebiets Wirtschaftsinformatik I der TU Darmstadt, das Grundprinzip des Marktplatzsystems. "Hier findet ein Programmierer fertige Programmkomponenten, die er in sein eigenes Projekt integrieren kann, ohne jedes Mal das Rad neu erfinden zu müssen.", so der Darmstädter Professor. Zwar kommt eine solche Vorgehensweise mittlerweile auch in der Softwareindustrie zum Einsatz, doch auf dem Gebiet der mobilen Endgeräte ist dies ein Novum. Existierende Lösungen können in diesem Bereich nämlich aufgrund der eingeschränkten Hardware-Ressourcen und Darstellungsmöglichkeiten von Mobiltelefonen und Taschen-Computern nicht verwendet werden.

Gleichzeitig kann "mobiCOMP" aber auch eigenständige Softwareprodukte verwalten und ermöglicht sowohl Privat- als auch Geschäftskunden ein professionelles Anwendungsmanagement. Der Kunde installiert dabei ganz einfach nur die Software auf seinem Gerät, die er wirklich braucht. "Das schont Systemressourcen und den Geldbeutel", fasst der Darmstädter Wirtschaftsinformatiker Jörg Lonthoff, Betreuer des studentischen Entwicklungsteams bei Prof. Dr. Erich Ortner, die Vorteile zusammen. Eine multimodale Benutzungsoberfläche und eine optimierte Suchfunktion machen die Dienste von "mobiCOMP" für mobile Endgeräte, auch bei winzigen Displays, nutzbar. Die Funktionen des Marktplatzsystems selbst sind als Microsoft .NET Web Services implementiert und können nahtlos in die Anwendungsumgebung eines Unternehmens integriert werden.

Jörg Lonthoff | TU Darmstadt
Weitere Informationen:
http://www.mobicomp.de

Weitere Berichte zu: Application Effizient Endgerät Engineering Marktplatzsystem

Weitere Nachrichten aus der Kategorie CeBIT 2004:

nachricht FwD begeisterte CeBIT-Besucher
19.04.2004 | Funkwerk Dabendorf GmbH

nachricht D-Link unter die Top 50 der wichtigsten Cebit Aussteller gewählt
31.03.2004 | D-Link

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2004 >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise