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Exponate der Fachhochschule Fulda

15.03.2004


Mit drei Exponaten ist die Fachhochschule Fulda diesmal auf der CeBit in Hannover am Gemeinschaftsstand der hessischen Hochschulen (Halle 11 Stand D 15) vertreten.


Hans-Martin Pohl vom idmk (Institut für digitale Medien und Kommunikation) präsentiert den interaktiven Spiegel



ShopLab präsentiert zwei neue Prototypen auf der CeBIT 2004


Das ShopLab Projekt präsentiert auf der diesjährigen CeBIT zwei neue Prototypen: den "Interaktiven Spiegel" und das "Interaktive Regal". Die in enger Zusammenarbeit mit lokalen Einzelhändlern entwickelten Prototypen erweitern Einzelhandelsgeschäfte um multimediale Einkaufs- und Erlebnisräume. Bereits am 15. März 2004 wurden die Prototypen in den Räumen der Fachhochschule Fulda interessierten Professoren sowie lokalen Einzelhändlern vorgestellt.

Der Prototyp des "Interaktiven Spiegels" ermöglicht es dem Benutzer Kleidungsstücke virtuell anzuprobieren, ohne sie wirklich anziehen zu müssen. Die virtuelle Anprobe erfolgt mit Hilfe eines Avatars (virtueller Körper), dessen körperliche Eigenschaften vom Benutzer festgelegt werden können. Dabei werden Modelle von maßgeschneiderten Hemden der Firma "Campe & Ohff Maßhemden" verwendet. Der Kunde kann gewünschten Kleidungsmerkmale wie z.B. Farbe, Stoffmuster, Kragenform und Schnitt individuell auswählen und sich das Hemd anschließend, falls gewünscht auch mit Anzug und Krawatte, am Avatar anschauen.


Das "Interaktive Regal" unterstützt den Verkäufer während des Verkaufsprozesses. Es wurde in Zusammenarbeit mit einem Schuhgeschäft in Frankreich entwickelt. Durch die Präsentation von Zusatzinformationen und Animationen wird es dem Kunden erleichtert, eine begründete Verkaufsentscheidung zu treffen. So ist es z.B. möglich, die Produkteigenschaften verschiedener Schuhe miteinander zu vergleichen oder die dem Schuh zugrunde liegende Technologie darzustellen.

Beide Prototypen sind Teil der "ShopLab Toolbox" und greifen auf dieselbe Systemplattform zu. Der modulare Aufbau der "ShopLab Toolbox" ermöglicht die Herstellung verschiedenster Einkaufsumgebungen, die speziell auf die Bedürfnisse der einzelnen Geschäfte zugeschnitten sind.

Das Projekt ShopLab unter Leitung von Prof. Dr. Karim Khakzar vom Fachbereich Angewandte Informatik der Fachhochschule Fulda entwickelt zusammen mit den europäischen Projektpartnern neue innovative Einkaufsumgebungen, die auf multimodalen Schnittstellen basieren. Dabei werden gezielt die Qualitäten des stationären Einzelhandels um die Möglichkeiten von digitalen Technologien erweitert. Die so entstehenden neuen, personalisierten Service-Dienstleistungen sollen es gerade dem traditionellen Einzelhandel in den europäischen Innenstädten ermöglichen, sich gegenüber großen Handelsketten und Internet-Handel zu behaupten. Das ShopLab Projekt wurde offiziell im Herbst 2001 in Fulda gestartet. Die Europäische Kommission fördert das Projekt im Rahmen des IST-Programms (Benutzerfreundliche Informations-Gesellschaft). Zu den Projektpartnern zählen Hochschulen, Forschungsinstitute und Unternehmen aus insgesamt fünf europäischen Ländern. Aus Fulda sind die idmk GmbH und inter.research e.V. am Projekt beteiligt. Zusätzlich kooperiert ShopLab mit Einzelhändlern in der Schweiz, Frankreich und Deutschland. Die Endergebnisse des Projekts werden im Herbst 2004 der Öffentlichkeit vorgestellt.

Prof. Dr. Helmut Dohmann vom Fachbereich Angewandte Informatik der Fachhochschule Fulda präsentiert ein "Werkzeug zur Visualisierung und Administration von Kommunikationsbeziehungen in nachrichtenorientierter Middleware". Der elektronische Austausch von Nachrichten zwischen unterschiedlichen Informationssystemen ist mittlerweile selbstverständlich. Den IT-Spezialisten fordert das viel ab: Ganz verschiedene Systeme sollen problemlos zusammen arbeiten. Um das zu gewährleisten, haben sich in den letzten Jahren zahlreiche sogenannte "Middlewaresysteme" am Markt etabliert.

Neu ist allerdings der Ansatz, solche Systeme auch in der Industrie im Produktionsumfeld zwischen Fertigungsanlagen und steuernden IT-Systemen einzusetzen. Im Rahmen einer Diplomarbeit wurde nun in Kooperation mit der Firma EDAG ein Visualisierungswerkzeug entwickelt, das es ermöglicht, Kommunikationsbeziehungen zwischen verteilten Computersystemen anzuzeigen und zu verwalten und etwa nach Fehlerquellen zu suchen.

Ralf Thaetner | idw
Weitere Informationen:
http://www.fh-fulda.de

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