Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

eStatistik– erheben, aufbereiten und verbreiten

15.03.2004


Im Rahmen der CeBIT 2004 vom 18. bis 24. März präsentieren Bund, Länder und Gemeinden im Public Sector Parc in Halle 11 ihre eGovernment-Projekte unter dem Motto "Deutschland-Online - eGovernment in Stadt, Land, Bund".



Das Statistische Bundesamt stellt im Rahmen dieser Sonderschau in Halle 11, Stand D 52, Plätze 50 - 53, unter dem Themenschwerpunkt "eStatistik" aktuelle IT-Anwendungen vor. Das ganzheitliche Projekt "eStatistik" zielt auf einen medienbruchfreien elektronischen Workflow ab, in den alle Phasen der Statistik-Produktion und -Verbreitung einbezogen werden: Datenerhebung bei den Auskunftgebenden, Datenaufbereitung und Ergebnisdarstellung in den Statistischen Ämtern und Veröffentlichung und Bereitstellung der statistischen Ergebnisse für die Kunden.



Datenerhebung

w3stat - Ein Online-Service des Statistischen Bundesamtes ermöglicht es, Meldungen zu verschiedenen zentral erhobenen Statistiken über das Internet abzugeben (www.w3stat.de). Neben der Intrahandelsstatistik, bei der gegenwärtig 23 000 Unternehmen als w3stat-Nutzer registriert sind, wird dieses Internet-Verfahren mittlerweile für insgesamt 15 Statistiken angeboten.

eSTATISTIK.core unterstützt als konsequente Weiterentwicklung die Gewinnung statistischer Daten aus der Unternehmens-DV und deren automatisierte Übermittlung an ein gemeinsames Internet-Portal der Statistik. Über einen hoch automatisierten Workflow, von den Unternehmen bis in die Statistischen Ämter, werden die gewonnenen Daten der Verarbeitung zugeführt. Die Statistischen Ämter stellen interessierten Unternehmen anlässlich der CeBIT 2004 die erforderliche Infrastruktur und Software für Testzwecke zur Verfügung. Der Betrieb ist ab Anfang 2005 geplant.

Datenaufbereitung

Die Modernisierung der Aufbereitungsprozesse wird durch eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Standardisierung der Prozesse gesteuert. Entwickelt wurden XML-basierte Datenformate, die als Standard eingeführt eine stärkere Automatisierung der Aufbereitungsprozesse ermöglichen.

An das STATSPEZ-System sind mehr als 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder angeschlossen und erstellen mit einheitlichen, modernen Werkzeugen gemeinsam nutzbare Metadaten und Auswertungsprogramme zur Aufbereitung der statistischen Daten.

Verbreitung

Die Website des Statistischen Bundesamtes bietet tagesaktuelle Statistiknachrichten, Basisdaten aus allen Bereichen der amtlichen Statistik, aktuelle Wirtschaftsdaten, internationale Übersichten, Klassifikationen und Rechtsgrundlagen. Auch liefert die Homepage den Zugang zu Online-Erhebungen und Ansprechpartner für alle Statistikfragen. Pro Monat werden gegenwärtig mehr als 2,5 Mill. Seitenaufrufe registriert.

GENESIS-Online - Die statistische Auskunftsdatenbank GENESIS-Online bietet den kostenfreien Gastzugang zu einem breiten Grunddatenbestand sowie zahlreiche Zusatzfunktionen und ein umfangreicheres Datenangebot bei Registrierung und Zahlung einer jährlichen Pauschale in Höhe von 50,- Euro. Seit Juli 2002 steht die Auskunftsdatenbank unter www.destatis.de/genesis für die Öffentlichkeit im Internet bereit: Mehr als 8 000 Nutzer haben sich schon registrieren lassen, 61 000 Besucher nutzten den Gastzugang.

Statistik-Shop - Die Online-Bestellplattform für statistische Publikationen (https://www-ec.destatis.de) zählt mittlerweile über 37 000 angemeldete Nutzer, die rund 48 000 Bestellungen aufgaben. Ab April 2004 sind zusätzlich alle Printpublikationen und CD-ROMs des Statistischen Bundesamtes über den Statistik-Shop bestellbar. Außerdem stehen alle Fachserien zum kostenlosen Download bereit.

Das gemeinsame Statistikportal der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder ermöglicht als bereits realisierte Deutschland-Online-Dienstleistung seit August 2003 den direkten Zugang zu amtlichen Basisdaten für Deutschland und die 16 Bundesländer. Das gemeinsame Statistikportal verzeichnet gegenwärtig über 160 000 Seitenabrufe im Monat.

Das Statistische Bundesamt ist auf der CeBIT 2004 in der Sonderausstellung "Deutschland-Online – eGovernment in Stadt, Land, Bund" in Halle 11, D 52, Plätze 50 - 53, vertreten.

Weitere Auskünfte erteilt: Alf Steilen, Tel. 0611-75-2490, E-Mail: alf.steilen@destatis.de

Alf Steilen | Statistisches Bundesamt
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de
http://www.statistik-portal.de

Weitere Berichte zu: Aufbereitungsprozess Auskunftsdatenbank Gastzugang Workflow

Weitere Nachrichten aus der Kategorie CeBIT 2004:

nachricht FwD begeisterte CeBIT-Besucher
19.04.2004 | Funkwerk Dabendorf GmbH

nachricht D-Link unter die Top 50 der wichtigsten Cebit Aussteller gewählt
31.03.2004 | D-Link

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2004 >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Das Immunsystem in Extremsituationen

19.10.2017 | Veranstaltungen

Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm

19.10.2017 | Veranstaltungen

Bauphysiktagung der TU Kaiserslautern befasst sich mit energieeffizienten Gebäuden

19.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Forscher finden Hinweise auf verknotete Chromosomen im Erbgut

20.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Saugmaschinen machen Waschwässer von Binnenschiffen sauberer

20.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Strukturbiologieforschung in Berlin: DFG bewilligt Mittel für neue Hochleistungsmikroskope

20.10.2017 | Förderungen Preise