Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Benutzerfreundliche Verwaltung im Campusalltag

09.03.2004


Version 3 - jExam/Fakultät Informatik der TU Dresden vorgestellt auf der CeBIT


Genervt von langen Einschreibeschlangen hatte Daniel Schaller, Student der Informatik, im Juni 2000 die Idee für ein Online-Einschreibesystem. Formularberge und Warteschlangen - diese Begriffe sollten an der TU Dresden Fremdworte werden. Mit damals drei Mitstreitern programmierte Schaller eine Online-Einschreibung für Lehrveranstaltungen an der Fakultät Informatik. Bereits im Oktober 2001 konnte die Umsetzung der Idee präsentiert werden.

Mit jExam wurde ein flexibles System entwickelt, das viele Anwendungsfelder im Bereich Studium und Lehre unterstützt. Hierzu zählen die Online-Einschreibung zu Seminaren und Klausuren, die Erfassung der Leistungen, die Online-Abfrage der Ergebnisse durch den Studenten sowie die Ausstellung eines Sammelscheines (Gesamtübersicht aller erbrachten Leistungen im Semester).


Im Vordergrund stehen außerdem die benutzerfreundliche Handhabung und die Plattformunabhängigkeit von jExam. Aber auch das Thema Datensicherheit war von Beginn an Schwerpunkt der Entwicklung. Nicht nur der Einsatz kryptografischer Methoden zum Schutz studentenbezogener Daten, sondern auch die Integration datenschutzrechtlicher Anforderungen sind dabei von Bedeutung. Darüber hinaus ist es selbstverständlich, dass die gesamte Kommunikation durch Zertifikate verschlüsselt wird. Der grundlegende Aufbau von jExam entspricht einer drei-Schichten-Architektur: Datenbanksystem - Applikationsserver - Anwendungsprogramme. Die Anwendungsprogramme (Clients) beinhalten einen Aktualisierungsdienst, durch den der Nutzer immer auf die neuste Version Zugriff hat.

Gegenwärtig ermöglicht jExam auch die Einschreibung für Nebenfächer. Außerdem sind eine "grafische Prüfungsordnungsmodellerierung" (Fakten einer Prüfungsordnung werden in verständlichen, grafischen Elementen dargestellt) und der Einsatz einer "adaptiven Benutzeroberfläche" (Benutzerdefinierte Anpassung der Erscheinung des Programms) vorgesehen. Durch den Einsatz modernster Technologien für die Gestaltung der Anwendungen ist es möglich, dem Benutzer das bekannte "look & feel" seiner jeweiligen Plattform (z.B. Windows, Max OS X, Linux, u.a.) zu bieten. Die technologische Basis hierfür bietet das Eclipse Framework, welches als Open Source veröffentlich worden ist.

Seit März 2003 fördert das BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung) das Projekt und Vertreter von Universitäten und Wirtschaft haben ihr Interesse bekundet.

An der TU Dresden findet jExam schon in einigen Bereichen Anwendung und hilft somit auch Kosten zu sparen, beispielsweise am Institut für Anglistik sowie natürlich an der Fakultät Informatik.

jExam kann den Verwaltungsaufwand im Bereich Studium und Lehre reduzieren und sollte daher bald zum Hochschulalltag gehören. So kann der Service für die Studenten maßgeblich verbessert werden. Außerdem stellt jExam eine immer stärkere Alternative zu anderen etablierten Systemen dar.

Birgit Berg | Technische Universität Dresden
Weitere Informationen:
http://www.jexam.de

Weitere Berichte zu: Anwendungsprogramm Campusalltag Online-Einschreibung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie CeBIT 2004:

nachricht FwD begeisterte CeBIT-Besucher
19.04.2004 | Funkwerk Dabendorf GmbH

nachricht D-Link unter die Top 50 der wichtigsten Cebit Aussteller gewählt
31.03.2004 | D-Link

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2004 >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

Staphylococcus aureus ist aufgrund häufiger Resistenzen gegenüber vielen Antibiotika ein gefürchteter Erreger (MRSA) insbesondere bei Krankenhaus-Infektionen. Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts haben immunologische Prozesse identifiziert, die eine erfolgreiche körpereigene, gegen den Erreger gerichtete Abwehr verhindern. Die Forscher konnten zeigen, dass sich durch Übertragung von Protein oder Boten-RNA (mRNA, messenger RNA) des Erregers auf Immunzellen die Immunantwort in Richtung einer aktiven Erregerabwehr verschieben lässt. Dies könnte für die Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs bedeutsam sein. Darüber berichtet PLOS Pathogens in seiner Online-Ausgabe vom 25.05.2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) ist ein Bakterium, das bei weit über der Hälfte der Erwachsenen Haut und Schleimhäute besiedelt und dabei normalerweise keine...

Im Focus: Can the immune system be boosted against Staphylococcus aureus by delivery of messenger RNA?

Staphylococcus aureus is a feared pathogen (MRSA, multi-resistant S. aureus) due to frequent resistances against many antibiotics, especially in hospital infections. Researchers at the Paul-Ehrlich-Institut have identified immunological processes that prevent a successful immune response directed against the pathogenic agent. The delivery of bacterial proteins with RNA adjuvant or messenger RNA (mRNA) into immune cells allows the re-direction of the immune response towards an active defense against S. aureus. This could be of significant importance for the development of an effective vaccine. PLOS Pathogens has published these research results online on 25 May 2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) is a bacterium that colonizes by far more than half of the skin and the mucosa of adults, usually without causing infections....

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

DFG fördert 15 neue Sonderforschungsbereiche (SFB)

26.05.2017 | Förderungen Preise

Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

26.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Unglaublich formbar: Lesen lernen krempelt Gehirn selbst bei Erwachsenen tiefgreifend um

26.05.2017 | Gesellschaftswissenschaften