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CeBIT-Aussteller bringen Flexibilität für den Mittelstand

26.02.2004


CeBIT bietet umfassendes Forum für Mittelstand - Flexibilität erfordert Mobilität - Outsourcing bringt Wachstum - Effizienzsteigerung durch E-Business



Kosten runter, Flexibilität rauf. So lautet die Zauberformel für den Mittel­stand. Besonders in kleinen und mittelständischen Betrieben haben sich mit dem Übergang von der Industrie- zur Wissensgesellschaft die Abläufe und Strukturen gewandelt. Schnelle, kundenspezifische und individuelle Pro­dukte und Dienstleistungen sind gefragt. Starre Abläufe und Struk­tu­ren weichen somit immer flexibleren Organisationsformen. Die Heraus­forde­rung für den Mittelstand heißt Anpassung. Organisation, Arbeits­kräfte und -strukturen müssen den aktuellen Gegebenheiten des Marktes ange­passt werden. Das Thema „Flexibilisierung“ gewinnt immer mehr an Bedeu­tung – so auch auf der CeBIT 2004 vom 18. bis 24. März in Hanno­ver.



Im Rah­men des „Fokus Mittelstand“ bietet die Deutsche Messe AG, Hanno­ver, mit Unterstützung des BITKOM (Bundesverband In­for­ma­tions­wirt­schaft, Tele­kommu­ni­ka­tion und neue Medien), Berlin, Ent­schei­dern aus mittelständischen Unter­nehmen ein individuelles Kontakt- und Kom­mu­nikationsprogramm zum Thema Flexibilisierung. Im Mittelstands­forum in Halle 6 haben Mittelständler weit reichende Möglichkeiten, sich mit Spezialisten, Entscheidern und Herstellern aus dem ITK-Bereich zu diesem Thema auszutauschen, sich umfassend zu informieren und wert­volle Kontakte zu knüpfen. Weitere Informationen und Angebote für diese Zielgruppe stehen im neuen Mittelstandsportal der Deutschen Messe AG unter www.cebit.de/mittelstand.

Flexibilität erfordert Mobilität

Die vergangenen Jahre waren in allen Bereichen von konstantem Wandel gekenn­zeichnet. Elektronische Stellenbörsen sind heute ebenso selbst­ver­ständ­lich wie mobile ITK-Produkte. Kabellose Kommunikation mit Mobil­tele­fonen und Notebooks erleichtert die Arbeit fast aller Mitarbeiter. Über­all erreichbar sein, Wissen von jedem Ort aus abrufen können – das mobile Büro ist technisch längst realisiert. Produkte und Dienstleistungen werden nicht mehr statisch entwickelt, sondern projektbezogen und kunden­orientiert. Mitarbeiter arbeiten vor Ort beim Kunden oder von zu Hause aus, spezifische Aufgabenbereiche werden an externe Mitar­beiter bzw. an andere Dienstleister vergeben. Diese Veränderungen bringen neue Anforderungen für kleine und mittelständische Unter­nehmen mit sich. Wie können die Mitarbeiter auch unterwegs ihre Daten sichern? Wie kann der firmenspezifische Sicherheitsstandard auf Note­books gewährleistet werden? Wie können die Kosten der mobilen Arbeit kon­trolliert und begrenzt werden? Längst haben sich Unternehmen der ITK-Branche darauf konzentriert, vielfältige Internet-basierende Services beson­ders für mittelständische Unternehmen anzubieten. Der Branchen­ver­band BITKOM schätzt das Wachstum des Geschäfts mit Internet- und Online-Diensten in Deutschland im Jahr 2004 auf rund 13 Prozent.

Mit weniger Ballast schneller wachsen – Outsourcing

Zunehmend erkennen mittelständische Unternehmen, dass die gezielte Aus­lagerung von Geschäftsprozessen und IT-Services ihre Chancen auf schnel­leres Wachstum erhöht. Durch die Verlagerung von unkritischen Unter­nehmensbereichen an externe Dienstleister sollen in 2004 bis zu 17 Prozent Wachstum von kleinen und mittleren Betrieben erreicht werden. Dabei, so die Marktforschung Pierre Audoin Consultants (PAC) aus Mün­chen, spielen gegenseitiges Vertrauen und die persönliche Bezie­hung zwischen Anbieter und Kunde eine außerordentlich wichtige Rolle. Beim Out­sourcing bevorzugen kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs) oft regionale, ebenfalls mittelständische Anbieter.

Generell ist das Mittelstandssegment von selektiven Formen des IT-Out­sourcing geprägt. Während bei kleinen Unternehmen stark stan­dardi­sierte anwendungsbezogene Outsourcing-Arten wie Application Service Providing (ASP), Web Hosting und „ASP-ähnliche“ Dienstleistungen im Vor­dergrund stehen, finden sich im Falle mittlerer Unternehmen auch komplexeres Applikations-Outsourcing und infrastrukturbezogene Dienst­leistungen wie Desktop- oder Rechenzentrums-Outsourcing.

Effizienzsteigerung durch E-Business

Mehr als 40 Prozent der mittelständischen Unternehmen in Deutschland nutzen bereits jetzt das Internet und tauschen auf digitalem Wege Daten mit Partnern und Zulieferern aus oder steuern komplette Prozesse über das Web. Gemäß der Studie „Internet und E-Business im deutschen Mittel­stand“, die gemeinsam von impulse und IBM herausgegeben wird, sind die wichtigsten Motive für die Einführung von E-Business-Anwen­dungen die Nutzung neuer Chancen (79 Prozent), die Kunden­orien­tie­rung (54 Prozent) und der Wettbewerbsdruck (52 Prozent). Die mittel­stän­dischen Unternehmer schätzen besonders die Verkürzung der Liefer­zeiten, die kostengünstigere Zahlungsabwicklung und die Reduzierung der Vertriebskosten. „Das belegt: E-Business ist ein wirksames Werkzeug zur Kostensenkung und Effizienzsteigerung“, unterstreicht Stefan Bürkli, Vice President IBM Small and Medium Business für die D-A-CH-Region.

Branchenspezifische Lösungen

In einer Studie des Fraunhofer Instituts für Arbeitswirtschaft und Organi­sa­tion wird Mobilität von Arbeit und Kommunikation als dominantes Ziel der Geräte- und Netzentwicklung genannt. Es geht darum, Verbindungen schneller, zuverlässiger und vor allem drahtlos zu machen. Immer mehr ITK-Anbieter konzentrieren sich auf den Mittelstand, der mit seinem Investi­tionsvolumen eine zentrale Rolle in Deutschland spielt. Spezielle Produkt- und Technologielösungen bieten dem Mittelstand komfortable, effiziente, branchenorientierte Systeme und Konzepte zur Steigerung der Produk­tivität und der Geschäftspotenziale und damit der Wett­bewerbs­fähigkeit.

Somit steht den mittelständischen Unternehmen ein weit reichendes Ange­bot an speziellen IT-Lösungen zur Verfügung. „Telekommunications, Wireless & Networks“, „Software & Services“, „IT Equipment & Systems“ sowie „IT Security“ – die größten Angebotsschwerpunkte der CeBIT bieten das ideale Forum, um sich umfassend über die verschiedenen Pro­dukte, Technologien und Innovationen der wichtigsten Hersteller und Anbie­ter zu informieren.

Gabriele Dörries | Deutsche Messe AG
Weitere Informationen:
http://www.cebit.de
http://www.messe.de

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