Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wahre Schätze schützen - all inclusive

26.02.2004


Forscher des Fraunhofer IITB präsentieren auf der CeBIT mit dem Produkt Kommunikationsknoten Lösungspakete für sichere Netzwerke und mit Enterprise Information Management eine modulare Plattform zum gekoppelten Informationsmanagement für Unternehmen und Behörden.


Enterprise Information Management


Sicherer Kommunikationsknoten



Unwissenheit schützt vor Strafe nicht! Mit dieser Weisheit braucht man heute niemandem mehr zu kommen, denn dank Internet und moderner Medien ist der Zugang zu Informationen ein offenes Scheunentor. Die Fragestellung hat sich verschoben und lautet eher "wie kann ich mich vor zuviel Information schützen" und "wie stelle ich Information als Wissen zur Verfügung".



Moderne Strukturen in der Arbeitswelt mit verteilten Niederlassungen, flexiblem Arbeitsmarkt und rasant fortschreitenden technologischen Entwicklungen zwingen die Unternehmen, ihre Ressource Wissen sensibel und intelligent zu verwalten. Der erarbeitete Know-how-Vorteil ist oft die wichtigste Grundlage für den Erfolg und damit Fortbestand der Firma.

Aus der Flut des Rohstoffs Information muss der relevante Anteil herausgefiltert und dem zuständigen Mitarbeiter als Wissen greifbar gemacht werden. Gleichzeitig gilt es zu vermeiden, dass dieses Wissen in falsche Hände gerät.

Forscher des Fraunhofer-IITB, Karlsruhe, bieten auf der CeBIT Lösungen für zwei wichtige Säulen dieser Fragestellung an: Wie gehe ich mit Wissen um und wie schütze ich mein wertvolles Wissen vor Unbefugten.

In dem Produkt Enterprise Information Management wurden auf einer Plattform die Bereiche Informationsmanagement, eProjectControl und datenbankgestützte Fachinformationssysteme miteinander gekoppelt. Im Klartext bedeutet das: Informationsgewinnung, -Aufbereitung, -Verteilung und Archivierung sind unter einem Softwaredach zusammengeführt. Termin- und Kostendruck sowie räumliche Trennung an Geschäftsprozessen beteiligter Partner verlangen eine komfortable und effiziente Dokumentenverwaltung. Umfangreiche Datensammlungen wie. z. B. Umweltdaten, die in Datenbanken abgelegt sind, können dynamisch in Echtzeit über ein Fachinformationssystem abgerufen und genutzt werden. Der modulare Systemaufbau ermöglicht eine schrittweise Anpassung und Erweiterung der Funktionalitäten über einen Standard-Webbrowser.

Ihr Ansprechpartner: Fernando Chaves, chaves@iitb.fraunhofer.de

Der Fraunhofer Kommunikationsknoten enthält eine kompakte, skalierbare Komplettlösung für den Schutz der Firmennetzwerke vor Netz-Ungeziefer, Werbemüll (Spam) und Hackern. Die Firewall-Architektur bietet mehrstufige Sicherheitszonen, die auf die Anforderungen der Unternehmensbereiche abgestimmt sind und jedem Mitarbeiter maximale Dienste bei konstanter Sicherheit ermöglichen. Zusätzlich zu Standard Internetdiensten wie Nameservice, Mail und Web unterstützt das System u. a. Internet-Telephonie, Videokonferenzen und ist natürlich WLAN-fähig. Die Administration erfolgt zentral über eine Webschnittstelle. Die Verwendung am Markt erhältlicher Hard- und Softwareprodukte, die hier zu einer Gesamtlösung zusammengeführt wurden, garantiert ein kostenbewusstes Angebot mit optimalem Support.

Der Knoten wurde ursprünglich für das Kommunikationsnetz der Fraunhofer Gesellschaft mit 12.700 Mitarbeitern an derzeit 80 Standorten in Deutschland entwickelt. Das Network Operation Center (NOC) der Fraunhofer Gesellschaft ist seit 1989 im IITB angesiedelt und betreut von hier aus die rund 60 Institute.

Ihr Ansprechpartner: Jörg Kippe, kippe@iitb.fraunhofer.de

Dipl.-Ing. Sibylle Wirth | Fraunhofer IITB
Weitere Informationen:
http://www.iitb.fraunhofer.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie CeBIT 2004:

nachricht FwD begeisterte CeBIT-Besucher
19.04.2004 | Funkwerk Dabendorf GmbH

nachricht D-Link unter die Top 50 der wichtigsten Cebit Aussteller gewählt
31.03.2004 | D-Link

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2004 >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mit solaren Gebäudehüllen Architektur gestalten

Solarthermie ist in der breiten Öffentlichkeit derzeit durch dunkelblaue, rechteckige Kollektoren auf Hausdächern besetzt. Für ästhetisch hochwertige Architektur werden Technologien benötigt, die dem Architekten mehr Gestaltungsspielraum für Niedrigst- und Plusenergiegebäude geben. Im Projekt »ArKol« entwickeln Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern aktuell zwei Fassadenkollektoren für solare Wärmeerzeugung, die ein hohes Maß an Designflexibilität erlauben: einen Streifenkollektor für opake sowie eine solarthermische Jalousie für transparente Fassadenanteile. Der aktuelle Stand der beiden Entwicklungen wird auf der BAU 2017 vorgestellt.

Im Projekt »ArKol – Entwicklung von architektonisch hoch integrierten Fassadekollektoren mit Heat Pipes« entwickelt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern...

Im Focus: Designing Architecture with Solar Building Envelopes

Among the general public, solar thermal energy is currently associated with dark blue, rectangular collectors on building roofs. Technologies are needed for aesthetically high quality architecture which offer the architect more room for manoeuvre when it comes to low- and plus-energy buildings. With the “ArKol” project, researchers at Fraunhofer ISE together with partners are currently developing two façade collectors for solar thermal energy generation, which permit a high degree of design flexibility: a strip collector for opaque façade sections and a solar thermal blind for transparent sections. The current state of the two developments will be presented at the BAU 2017 trade fair.

As part of the “ArKol – development of architecturally highly integrated façade collectors with heat pipes” project, Fraunhofer ISE together with its partners...

Im Focus: Mit Bindfaden und Schere - die Chromosomenverteilung in der Meiose

Was einmal fest verbunden war sollte nicht getrennt werden? Nicht so in der Meiose, der Zellteilung in der Gameten, Spermien und Eizellen entstehen. Am Anfang der Meiose hält der ringförmige Proteinkomplex Kohäsin die Chromosomenstränge, auf denen die Bauanleitung des Körpers gespeichert ist, zusammen wie ein Bindfaden. Damit am Ende jede Eizelle und jedes Spermium nur einen Chromosomensatz erhält, müssen die Bindfäden aufgeschnitten werden. Forscher vom Max-Planck-Institut für Biochemie zeigen in der Bäckerhefe wie ein auch im Menschen vorkommendes Kinase-Enzym das Aufschneiden der Kohäsinringe kontrolliert und mit dem Austritt aus der Meiose und der Gametenbildung koordiniert.

Warum sehen Kinder eigentlich ihren Eltern ähnlich? Die meisten Zellen unseres Körpers sind diploid, d.h. sie besitzen zwei Kopien von jedem Chromosom – eine...

Im Focus: Der Klang des Ozeans

Umfassende Langzeitstudie zur Geräuschkulisse im Südpolarmeer veröffentlicht

Fast drei Jahre lang haben AWI-Wissenschaftler mit Unterwasser-Mikrofonen in das Südpolarmeer hineingehorcht und einen „Chor“ aus Walen und Robben vernommen....

Im Focus: Wie man eine 80t schwere Betonschale aufbläst

An der TU Wien wurde eine Alternative zu teuren und aufwendigen Schalungen für Kuppelbauten entwickelt, die nun in einem Testbauwerk für die ÖBB-Infrastruktur umgesetzt wird.

Die Schalung für Kuppelbauten aus Beton ist normalerweise aufwändig und teuer. Eine mögliche kostengünstige und ressourcenschonende Alternative bietet die an...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?

16.01.2017 | Veranstaltungen

14. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

12.01.2017 | Veranstaltungen

Leipziger Biogas-Fachgespräch lädt zum "Branchengespräch Biogas2020+" nach Nossen

11.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Weltweit erste Solarstraße in Frankreich eingeweiht

16.01.2017 | Energie und Elektrotechnik

Proteinforschung: Der Computer als Mikroskop

16.01.2017 | Biowissenschaften Chemie

Vermeintlich junger Stern entpuppt sich als galaktischer Greis

16.01.2017 | Physik Astronomie