Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Innovationen vom Heinrich-Hertz-Institut (HHI)

05.02.2004


Kiosksystem mit virtuellem 3D-Touchscreen



Kiosksysteme sollten sich durch einfache, intuitiv verständliche Handhabung und attraktive Gestaltung hervorheben, so die Auffassung des Fraunhofer Instituts für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut (HHI). Als Blickfang soll der 3D-Kiosk dienen, den das Institut jetzt vorstellt. Er präsentiert beliebige interaktive Inhalte als virtuelle Objekte auf einem großformatigen Display (21,3 Zoll Bildschirm) in fotorealistischer 3D-Qualität (1600 x 1200 Pixel). Der Betrachter benötigt keine 3D-Brille. In die Bedienkonsole ist ein System zur Handgestenerkennung integriert. Vor dem Display schwebende 3D-Objekte können so durch eine Handbewegung gedreht und Auswahltasten durch einen Fingerzeig gedrückt werden.



Autostereoskopisches Mixed-Reality-Display

Ein neuartiges 3D-Display bringt Mixed-Reality-Anwendungen auf den Schreibtisch. Die Bilder zweier hoch aufgelöster Videoquellen (2x 1600x1200 Pixel) werden auf eine 30 Zoll große Filterscheibe projiziert. Computergenerierte Objekte schweben in holografischer Qualität über der Arbeitsfläche, das heißt sehr hell, in symmetrischer Auflösung, ohne Übersprechen. Das patentierte optische System bietet nach Angaben des Fraunhofer Instituts für Nachrichtentechnik, Heinrich Hertz Institut (HHI), eine nahezu perfekte, "nahtlose" Mischung von Virtualität und Realität. Natürliche Interaktionen sind sowohl mit der bloßen Hand über Video Hand Tracker als auch mit einem Force-Feedback-System möglich.

MPEG-4 Gesichtsanimation für die Bildtelefonie

Ein neuer Ansatz für die Bildtelefonie, den das Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Hans-Hertz-Institut (HHI) vorstellt, ermöglicht die Videokommunikation bei Datenraten von wenigen kbit/s. Diese niedrigen Datenraten werden erreicht, indem die Szene der Videosequenz durch dreidimensionale Computermodelle sowie Bewegungs- und Gesichtsmimikinformation beschrieben werden. Durch die Animation der 3D Kopfmodelle mit der Mimik der Anwender wird die Originalsequenz am Empfänger rekonstruiert. Die Algorithmen zur Extraktion der Mimik, die als Facial Animation Parameters (FAP) in MPEG-4 bezeichnet werden, sowie die Darstellung in einem MPEG-4 System sind die herausragenden Merkmale dieses Exponats, so das Institut. Weiterhin wird die Animation aus Text mit einem Text-To-Speech Server gezeigt. Dieses Verfahren kann genutzt werden, um animierte Videonachrichten (MMS) zu erzeugen, in denen eine gewählte Person eine zuvor gesendete SMS vorliest. (Fotomaterial verfügbar)

3D Szenen-Rekonstruktion für interaktive Medien

Das Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Hans-Hertz Institut (HHI), hat ein Exponat entwickelt, das verschiedene Formen der 3D Rekonstruktion und Repräsentation von realen und dynamischen 3D Szenen darstellt. Diese sollen es dem Benutzer erlauben, innerhalb von realen Szenen frei zu navigieren und einen beliebigen Standpunkt und Blickwinkel einzunehmen. Solche Verfahren ermöglichen neue Formen interaktiver Medien, die bisher nur aus der Computergrafik, also synthetischen Szenen bekannt waren. Die vorgestellten Algorithmen und Anwendungen können in vielen Bereichen eingesetzt werden, so das Institut, in denen eine 3D Visualisierung realer, dynamischer Szenen notwendig ist. Dazu gehören unter anderem Entertainment, Überwachung und Training.

Virtuell konferieren am lokalen Konferenztisch

Der Immersive Meeting Point (im-point) ist ein Mixed Reality Videokonferenzsystem, das den lokalen Konferenztisch nahtlos in einen virtuellen Konferenzraum überführen soll. Wie das Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut (HHI) erläutert, gewinnt der Nutzer so den Eindruck, mit den Gesprächspartnern an einem gemeinsamen Tisch zu sitzen. Die komplette Signalverarbeitung ist in Software auf Standard-PCs realisiert und stellt eine Weltneuheit dar. Das System ist für Diensteanbieter wie Telekommunikationsunternehmen und Videokonferenzsystem-Hersteller sowie Endkunden aus dem Bereich Konzerne und öffentliche Institutionen interessant, so das Institut. (Fotomaterial verfügbar)

Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, HHI
Einsteinufer 37, D-10587 Berlin
Ansprechpartner: Peter Kauff
Tel.: +49(0)30/31002-615
Fax: +49(0)30/3927200
E-mail: kauff@hhi.fraunhofer.de
Halle: 11, Stand: A24

| Fraunhofer Gesellschaft
Weitere Informationen:
http://www.hhi.fraunhofer.de

Weitere Berichte zu: Animation Fotomaterial HHI Heinrich-Hertz-Institut Pixel

Weitere Nachrichten aus der Kategorie CeBIT 2004:

nachricht FwD begeisterte CeBIT-Besucher
19.04.2004 | Funkwerk Dabendorf GmbH

nachricht D-Link unter die Top 50 der wichtigsten Cebit Aussteller gewählt
31.03.2004 | D-Link

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2004 >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zu aktuellen Fragen der Stammzellforschung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Fraunhofer FKIE ist Gastgeber für internationale Experten Digitaler Mensch-Modelle

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Mainzer Physiker gewinnen neue Erkenntnisse über Nanosysteme mit kugelförmigen Einschränkungen

27.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wave Trophy 2017: Doppelsieg für die beiden Teams von Phoenix Contact

27.06.2017 | Unternehmensmeldung

Warnsystem KATWARN startet international vernetzten Betrieb

27.06.2017 | Informationstechnologie