Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Produkte und Innovationen - Highlights Teil 3

05.02.2004


3D-Display mixt Virtualität und Realität



Ein neuartiges 3D-Display bringt Mixed-Reality-Anwendungen auf den Schreibtisch und verknüpft die virtuelle Realität nahtlos mit der Umgebung. Die Bilder zweier hoch aufgelöster Videoquellen (2x 1600x1200 Pixel) werden auf eine 30 Zoll große Filterscheibe projiziert. Der Computer produziert virtuelle Objekte in holografischer Qualität.



Natürliche Interaktionen mit den dargestellten Objekten sind sowohl mit der bloßen Hand über Video-Hand-Tracker als auch mit einem Force-Feedback-System möglich. Der Aussteller auf der CeBIT 2004 sieht die Anwendung des 3D-Displays in vielen verschiedenen Bereichen der Schulung. So kann beispielsweise eine medizinische Operation leicht visualisiert werden.

FRAUNHOFER-INSTITUT FÜR NACHRICHTENTECHNIK, HHI
Einsteinufer 37, D-10587 Berlin, Halle 11, Stand A24
Ansprechpartner: Klaus Schenke
Tel.: +49 (0)30/31002-675, Fax: -212
E-Mail: schenke@hhi.fraunhofer.de

Computermodell liest Nachrichten

Videokommunikation mit nur wenigen Datenraten: Diesen neuen Ansatz für die Bildtelefonie zeigt ein Aussteller auf der CeBIT 2004. Die niedrigen Datenraten werden erreicht, indem die Szene der Videosequenz durch dreidimensionale Computermodelle sowie Bewegungs- und Mimik-Information beschrieben werden. Die originale Mimik der Anwender rekonstruiert sich also beim Empfänger durch die Animation von 3D-Kopfmodellen.

Die Darstellung in einem MPEG-4-System ist das herausragende Merkmal des Exponats. Weiterhin wird die Animation aus Text mit einem Text-To-Speech-Server gezeigt. Dieses Verfahren kann genutzt werden, um animierte Videonachrichten (MMS) zu erzeugen, in denen die gewählte Person in einer Videosequenz die zuvor gesendete SMS vorliest.

FRAUNHOFER-INSTITUT FÜR NACHRICHTENTECHNIK, HHI
Einsteinufer 37, D-10587 Berlin, Halle 11, Stand A24
Ansprechpartner: Dr. Peter Eisert
Tel.: +49 (0)30/31002-614, Fax: /3927200
E-Mail: eisert@hhi.fraunhofer.de

Weltneuheit: virtuell konferieren am lokalen Konferenztisch

Dem Gesprächspartner virtuell in die Augen schauen: Der so genannte Immersive Meeting Point (im-point) ist ein Mixed-Reality-Videokonferenzsystem, das den lokalen Konferenztisch nahtlos in einen virtuellen Konferenzraum überführt. Der Nutzer bekommt so den Eindruck, er sitze tatsächlich mit seinen Gesprächspartnern an einem gemeinsamen Tisch. Diese Weltneuheit, die ein Aussteller auf der CeBIT 2004 präsentiert, verbindet Live-Videos mit dem virtuellen Raum und ermöglicht es, dass Kommunikationsattribute wie Augenkontakt und Körpersprache die ganz natürliche Situation einer realen Konferenz vermitteln.

Die komplette Signalverarbeitung ist in Software auf Standard-PCs realisiert. Das System ist somit transportabel und macht den Einsatz vor allem für Events, Telekommunikationsunternehmen und Videokonferenzsystem-Hersteller interessant.

FRAUNHOFER-INSTITUT FÜR NACHRICHTENTECHNIK
Einsteinufer 37, D-10587 Berlin, Halle 11, Stand A24
Ansprechpartner: Peter Kauff
Tel.: +49 (0)30/31002-615, Fax: /3927200
E-Mail: kauff@hhi.fraunhofer.de

Handy verhindert Autodiebstahl

Keine Chance für Autodiebe: Mit dem Satelliten-Auto-Alarmsystem eines Ausstellers auf der CeBIT 2004 ist es möglich, immer und überall per Handy die Position des Fahrzeugs abzufragen. Das System liefert detaillierte Angaben über den Standort eines Autos und bestimmt die exakte Position europaweit. Die Koordinaten werden direkt an das Handy des Benutzers gesendet. Der wiederum kann sich bei Bedarf die Adresse des Standorts über die Webmap des Anbieters visuell darstellen lassen.

Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, dem Benutzer mit der SMS-Funktion die Bewegungen seines Fahrzeugs mitzuteilen, wenn es ein zuvor festgelegtes Territorium verlässt oder ein bestimmtes Tempolimit überschritten wird.

DANTRACK, Rebild Skovhusevej 17, DK-9520 Skorping,
Halle 27, Stand D53/1
Ansprechpartner: Mikael Jensen
Tel.: +45/96820-044, Fax: -144
E-Mail: mj@dantrack.com

Wasserdichtes GPS-Gerät sendet direkt ans Handy

Die neue Generation der Navigationssysteme nutzt die GSM- und GPS-Technologie. Mit dem Handy lässt sich jedes Objekt, das mit dem Compact-Navigation-Gerät eines Ausstellers auf der CeBIT 2004 ausgestattet ist, punktgenau in ganz Europa orten.

Die Informationen über den Standort werden auf dem mobilen Telefon angezeigt und können über die Webmap des Anbieters visualisiert werden. Das Gerät ist mit einer Größe von nur 97 mal 75 Millimeter klein und kompakt, außerdem mit einer Batterie und einem Bewegungssensor ausgestattet. Da es laut Herstellerangaben wasserdicht konzipiert ist, eignet es sich besonders für eine Installation an Motorrädern und anderen Fahrzeugen, die diese Eigenschaft erfordern. Kunden mit Bluetooth-PDAs können zusätzlich das integrierte Bluetooth-Chipset für die Navigation und den Zugang zum Internet nutzen.

DANTRACK, Rebild Skovhusevej 17, DK- 9520 Skorping,
Halle 27, Stand D53/1
Ansprechpartner: Mikael Jensen
Tel.: +45/96820-044, Fax: -144
E-Mail: mj@dantrack.com

Fingerprint auf der Tastatur ersetzt das Passwort

Vergessene Passwörter sind nicht nur ärgerlich, sie verursachen auch Aufwand und Kosten. Eine Fingerprint-Sensor-Tastatur mit kontaktloser Chipkarte, die eine neue Entwicklung aus den Bereichen Biometrie und Chipkartentechnologie nutzt, kann deshalb eine praktische Lösung sein.Mit dieser Tastatur, von einem Aussteller auf der CeBIT 2004 präsentiert, lassen sich biometrische Zugriffskontrollsysteme auf Basis von Fingerprint-Erkennung aufbauen, ohne den Fingerabdruck in einer Datenbank speichern zu müssen.

Der Fingerabdruck wird auf der kontaktlosen Chipkarte gespeichert. Diese Karten sind unempfindlich gegenüber elektrostatischen Entladungen. Wegen ihrer hohen Zuverlässigkeit werden sie bereits in den meisten Firmen als Zutritts- und Zeiterfassungssystem eingesetzt. Jetzt können sie auch für den Zugriff auf die Daten des Firmennetzes genutzt werden. Der Fingerabdruck ersetzt das Passwort, die Gefahr von missbräuchlicher Benutzung ist damit praktisch ausgeschlossen.

KEY SOURCE INTERNATIONAL, EUROPE, Ostpreußenstraße 10
D- 91257 Pegnitz, Halle 17, Stand F03
Ansprechpartner: Gerhard Hahn
Tel.: +49 (0)9241/4832-902, Fax: -904
E-Mail: gerhard.hahn@ksikeyboards.de

Usability-Messung im großen Maßstab

Wie verhält sich der User einer Internetseite? Was schaut er sich zuerst an und wie lange? Bislang wurden Untersuchungen zur Benutzerfreundlichkeit (Usability) von Internetseiten häufig nur an kleinen Stichproben ökonomisch durchgeführt. Die Online-Shopping-Umgebung eines Ausstellers auf der CeBIT 2004 speichert das Navigationsverhalten und die Verweildauer der Nutzer im großen Maßstab und erfasst eine beträchtliche Anzahl von Stichproben sehr effizient.

Das datenbankgestützte System, entwickelt von einer Universität, ermöglicht es, wahrnehmungspsychologisch relevante Merkmale systematisch zu variieren. Es können Aufgaben – wie die Blickbewegungsmessung – vorgegeben werden. Deren Bearbeitung wird automatisch protokolliert.

UNIVERSITÄT TRIER, COMPETENCE CENTER E-BUSINESS
Universität Trier, Universitätsring 15, D-54296 Trier
Halle 11, Stand 39
Ansprechpartner: Prof. Dr. Karl Friedrich Wender
Tel.: +49 (0)651/201-2958, Fax: -3963
E-Mail: wender@uni-trier.de

E-Business-Spezialisten studieren online

Ein Studium komplett über das Internet: Das weiterbildende Online-Studium „E-Commerce und E-Business“, über das eine Technische Universität auf der CeBIT 2004 informiert, wendet sich an Fach- und Führungskräfte aller Branchen, die Lösungen für die elektronische Geschäftstätigkeit konzipieren und gestalten. Das notwendige Wissen dafür können sich die Spezialisten neben ihrem Job aneignen. Voraussetzung für die Teilnahme sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium sowie der sichere Umgang mit Computer und Internet mit den entsprechenden technischen Voraussetzungen.

Das Besondere an dem Online-Studium: Die Teilnehmer werden nahezu täglich von Moderatoren betreut, und das Unterrichtskonzept ist so entwickelt, dass die Studenten permanent kommunikativ untereinander verbunden sind. In den abschließenden Präsenzphasen verknüpft sich das theoretische Know-How mit der praktischen Anwendung.

TU KAISERSLAUTERN, ZFUW, Barbarossastraße 60,
D-67655 Kaiserslautern, Halle 11, Stand D39
Ansprechpartner: Klaus Dosch
Tel.: +49 (0)631/205-3001, Fax: -2198
E-Mail: dosch@kit.uni-kl.de

Gabriele Dörries | Deutsche Messe AG
Weitere Informationen:
http://www.cebit.de

Weitere Berichte zu: A24<br>Ansprechpartner Aussteller D-10587 Fingerabdruck FÜR Handy

Weitere Nachrichten aus der Kategorie CeBIT 2004:

nachricht FwD begeisterte CeBIT-Besucher
19.04.2004 | Funkwerk Dabendorf GmbH

nachricht D-Link unter die Top 50 der wichtigsten Cebit Aussteller gewählt
31.03.2004 | D-Link

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2004 >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Im Focus: Neutron star merger directly observed for the first time

University of Maryland researchers contribute to historic detection of gravitational waves and light created by event

On August 17, 2017, at 12:41:04 UTC, scientists made the first direct observation of a merger between two neutron stars--the dense, collapsed cores that remain...

Im Focus: Breaking: the first light from two neutron stars merging

Seven new papers describe the first-ever detection of light from a gravitational wave source. The event, caused by two neutron stars colliding and merging together, was dubbed GW170817 because it sent ripples through space-time that reached Earth on 2017 August 17. Around the world, hundreds of excited astronomers mobilized quickly and were able to observe the event using numerous telescopes, providing a wealth of new data.

Previous detections of gravitational waves have all involved the merger of two black holes, a feat that won the 2017 Nobel Prize in Physics earlier this month....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Mobilität 4.0: Konferenz an der Jacobs University

18.10.2017 | Veranstaltungen

Smart MES 2017: die Fertigung der Zukunft

18.10.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

18.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Biokunststoffe könnten auch in Traktoren die Richtung angeben

18.10.2017 | Messenachrichten

»ILIGHTS«-Studie gestartet: Licht soll Wohlbefinden von Schichtarbeitern verbessern

18.10.2017 | Energie und Elektrotechnik