Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

CeBIT-Trend: mobile Netzwerke zum Nadelstreifen

16.01.2004


Neue Generation von Endgeräten und spannende Services - Nachfrage nach mobilen Datendiensten steigt


Die Telekommunikationsunternehmen blicken beim M-Business opti­mis­tisch in die Zukunft. Eine neue Generation von Endgeräten und spannende Servi­ces bringen in den kommenden Jahren den Durchbruch. Der Haupt­trend im Mobilfunk sind dabei Datendienste für unterwegs. Hier zeigen Kunden – neben dem Telefonieren – die größte Zahlungsbereitschaft. Ent­spre­chend stark investieren die Anbieter in Services und die passenden Gerä­te. Alle wichtigen Trends rund um das Handy sind im Frühjahr 2004 von Donnerstag, 18., bis Mittwoch, 24. März, auf der CeBIT zu sehen.

Steigende Nachfrage


Die Nachfrage nach mobilen Datendiensten steigt. Bis zum Jahr 2006 sind rund 95 Prozent der Kunden bereit, für den mobilen Zugang zum Web zu zahlen. Mobile Infodienste, M-Banking oder Navigationsdienste im Auto werden sieben von zehn Kunden nutzen. Das zeigt der „Bran­chen­kompass Telekommunikation“, eine Studie der Unter­nehmens­bera­tung Mummert Consulting und des F.A.Z.-Instituts.

Wettrennen um mobile Marktanteile

Ein weiterer Beleg für den Trend zu mobilen Services: Festnetz- und Internetfirmen versuchen jetzt ebenso wie die Handy-Anbieter, in den neuen Markt einzudringen und Geschäftsanteile bei den neuen Services zu gewinnen. Neue Dienstleistungen sollen helfen, die Handy-Rechnun­gen bis 2006 mindestens zu verdoppeln. Dafür investieren die Unter­neh­men durchschnittlich 14 Prozent ihrer Gesamtinvestitionsbudgets in mobi­le Lösungen. Im Fokus der Branche stehen dabei insbesondere Geschäfts­kunden. M-Business bietet ihnen in Zukunft das Netzwerk zum Nadel­streifen. Vier von fünf Anbietern rechnen damit, dass vor allem Firmen­kunden für mobile Informationen bezahlen werden. Neue Angebote sind daher zum Beispiel das M-Teamwork für Kollegen, die an unterschiedlichen Orten arbeiten, und die mobile Kunden­be­treu­ung. Ein Zugpferd der Services ist die Verkehrstelematik. Neun von zehn Ent­scheidern erwarten, dass sich Geschäftskunden zunehmend vom Handy zum Ziel führen lassen.

Das Handy ersetzt Block und Laptop

Neben mobilen Services locken auch neue Endgeräte. So genannte Tablet PCs – Laptops mit Handschrifterkennung und einer Bedienung direkt über den berührungsempfindlichen Bildschirm – ergänzen in der Ge­schäfts­welt zukünftig normale Laptops. Ein Plus an Effizienz verspricht auch die digitale Visiten­karte mit Suchfunktion: Sie wird mit den eigenen Daten gefüttert und gibt Bescheid, wenn sich ein möglicher Ge­sprächs­part­ner mit ähnlichem Profil in der Nähe befindet. So unterstützt sie Kon­takte zu Geschäftspartnern.

Spielereien ohne Nutzwert haben keine Chance

Entwickler setzen auch bei technischen Spielereien auf den Nutzwert. Für die Sicherheit von Handy und Notebook sorgt zum Beispiel eine so genannte Security-Watch. Sobald sich der Träger der Uhr von seinen Geräten entfernt, werden sie blockiert und sind somit für Diebe und Datenspione unbrauchbar. In einer Uhr ver­packt wird auch der PC zum hypermobilen Endgerät: als Handy für das Handgelenk.

Privatkunden zahlen für Unterhaltung

Privatkunden werden bei den mobilen Geräten vor allem für Unter­hal­tung und Spiele in die Tasche greifen. Videos und Chat-Dienste liegen eben­falls im Trend. Gemeinsam ist den Angeboten für Privat- und Geschäfts­leute eines: Der mobile Internetzugang spielt die Schlüsselrolle. 85 Prozent der Privatkunden und fast alle Geschäftsleute sind bereit, ihr Portmonee und damit die neue Welt des M-Business zu öffnen.

| Deutsche Messe AG
Weitere Informationen:
http://www.cebit.de

Weitere Berichte zu: CeBIT-Trend Datendienst Endgerät Handy M-Business

Weitere Nachrichten aus der Kategorie CeBIT 2004:

nachricht FwD begeisterte CeBIT-Besucher
19.04.2004 | Funkwerk Dabendorf GmbH

nachricht D-Link unter die Top 50 der wichtigsten Cebit Aussteller gewählt
31.03.2004 | D-Link

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2004 >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise