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CeBIT 2004 zeigt Lösungen für das eGovernment

16.01.2004


Als Reaktion auf die steigende Bedeutung des IT-Einsatzes im öffent­lichen Bereich widmet die Deutsche Messe AG, Hannover, diesem Thema auf der CeBIT 2004 vom 18. bis 24. März erstmals einen eigenen Ausstellungsschwerpunkt. Der „Public Sector Parc“ in Halle 11 ist die Weiter­ent­wicklung der bisherigen Sonder­prä­sen­ta­tion „enac“ und trägt den Un­ter­titel „Euro­pean ICT Solutions for Business and Government“. Bundes­innenminister Otto Schily übernimmt die Schirm­herr­schaft des „Public Sector Parc“ und unterstützt die Veranstaltung maß­geb­lich.

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Auf rund 7 500 Quadratmetern zeigen mehr als 200 Aussteller die gesamte Band­breite des IT-Einsatzes auf lokaler, regionaler, natio­naler und euro­päi­scher Ebene. Diese Vielschichtigkeit macht den „Public Sector Parc“ zu einem Spiegelbild des kompletten Marktes. Als Aussteller sind u. a. erstmals ver­tre­ten Fujitsu Siemens, der Deutsche Bundestag und die Deutsche Ren­ten­ver­siche­rung.

Be­sucher des „Public Sector Parc“ erhalten einen umfassenden Überblick über das aktu­elle Angebot an Strategien, Systemen und Verfahren zur Ver­besserung der Produktivität in Bund, Ländern und Gemeinden. Auch die Weiterbildung sowie der Erfahrungs- und Wissensaustausch nehmen einen breiten Raum ein. Zur vergangenen CeBIT informierten sich mehr als 50 000 Fachbesucher aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissen­schaft über informations- und kommunikationstechnische Anwen­dun­gen rund um das eGovernment.


Forum eGovernment 2004

Im Zentrum des „Public Sector Parc“ wird das „Forum eGovernment 2004“ durchgeführt, das Poli­tiker, Verwaltungsexperten sowie Führungs­kräfte aus Wirt­schaft und Wis­senschaft zu einem Dialog über die Moder­ni­sierung des Öffentlichen Sek­tors zusammenführt. Das Forum wird messe­täglich veranstaltet und stellt sowohl Strategien von Bund, Län­dern und Kommunen als auch praxis­erprobte Lösungen einzelner Unter­nehmen in allen Bereichen des eGovernment vor. Einen Interes­sen­schwer­punkt des Forums bilden die EU-Bei­trittsländer. Es werden sowohl Stände als auch Dele­gationen aus die­sen Ländern vor Ort sein.

Vereinfachung von Verwaltungsprozessen

Nachdem sich die Diskussion im Bereich eGovernment lange Zeit darauf zielte, die Dienstleistungsqualitäten für den Bürger zu verbessern, auch um die Initiative „BundOnline 2005“ zu realisieren, widmen sich die Beteiligten nun verstärkt den Verwaltungsprozessen in ihrer Gesamtheit. Bestes Beispiel ist die Reform der Lohnsteuerkartenprozesse. Um der mög­lichen Flut von Einkommensteuererklärungen über das Internet über­haupt gewachsen zu sein – insgesamt gibt es rund 35 Millionen Lohn­steuerkarten jährlich –, müssen Abläufe und Verarbeitungsprozesse vereinfacht werden. Zunehmend wichtiger wer­den dabei Produkte zur zentralen Registrierung.

Digitale Signatur als Basisthema

Das Thema „digitale Signatur“ steht nach wie vor im Mittelpunkt, vor allem verbunden mit der Frage: Wie können regionale und insti­tutions­über­greifende Prozesse ge­stal­tet und optimiert werden? Dabei spielt die Qualitäts- oder Sicherheitsstufe eine entscheidende Rolle. Dies wirkt sich natürlich auch auf die Kosten aus. Die auf der CeBIT 2004 gezeigten Softwarelösungen bezie­hen sich dabei sowohl auf bundesweite als auch auf kommunale An­wendungen.

Gabriele Dörries | Deutsche Messe AG
Weitere Informationen:
http://www.cebit.de

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