Anzeige
Der Sensor basiert auf dem Prinzip der optischen Absorptionsspektroskopie im Nahinfrarotspektrum (NIR) und soll später in einer tragbaren Sensoreinheit implementiert werden, die dann nach Art eines Pflasters vom Patienten getragen wird.
Das Ziel des EU-Forschungsprojekts REACTION ist die Entwicklung einer intelligenten Plattform zum Datenmanagement physiologischer Parameter von Diabetespatienten, wie z.B. dem Blutzuckergehalt. Der Blutzuckergehalt soll dabei kontinuierlich gemessen und die Insulinzufuhr automatisch dosiert werden.
Eine strenge Kontrolle des Blutzuckergehalts ist unerlässlich für die korrekte Insulinzufuhr, insbesondere wenn der Insulinbedarf aufgrund von Aktivitäten, Ernährung oder Stress kurzfristig variiert. Typischerweise wird die Glukosekonzentration im Blut heutzutage mittels Entnahme eines Blutstropfens aus dem Finger und anschließender Detektion in einem Lesegerät, basierend auf Glukose-Oxidase, gemessen.
Sensor-Pflaster misst Blutzuckergehalt
Im Rahmen des Projekts REACTION entwickelt die Institut für Mikrotechnik Mainz GmbH (IMM) einen subkutan applizierbaren, minimalinvasiven Sensor zur kontinuierlichen Bestimmung des Blutglukoselevels. Der Sensor basiert auf dem Prinzip der optischen Absorptionsspektroskopie im Nahinfrarotspektrum (NIR). Eine um 5% höhere Genauigkeit der Sensoren, als der derzeit verfügbare Standard im Bereich der Online-Sensorik, wird dabei angestrebt. Der Sensor soll später in einer tragbaren Sensoreinheit implementiert werden, die dann nach Art eines Pflasters vom Patienten getragen wird. Neben dem Glukosewert werden auch noch andere physiologische Parameter, wie z.B. die Herzfrequenz, gemessen.
Die durch die Sensoren gewonnen Daten werden per Funk von der Sensoreinheit an eine Serviceplattform weitergeleitet und erleichtern den Ärzten und Patienten die kontinuierliche Verlaufskontrolle. Somit sollen langfristig Komplikationen und Risiken reduziert und das Leben der Patienten verbessert werden.
10 europäische Länder sind an dem Projekt beteiligt
REACTION steht für “Remote Accessibility to Diabetes Management and Therapy in Operational Healthcare Networks”. Das von der Europäischen Kommision im Rahmen des 7th Framework Programms für Personal Health Systems mit 15 Mio. EUR geförderte Projekt ist auf 4 Jahre angelegt. Das Konsortium beinhaltet 16 Partner aus 10 Ländern, Spanien, Schweden, Dänemark, Deutschland, Griechenland, Großbritannien, Ungarn, Österreich, Belgien und der Schweiz.
Dr. Stefan Kiesewalter | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.imm-mainz.de
www.reaction-project.eu
Weitere Berichte zu: Absorptionsspektroskopie > Blutglukoselevels > Blutzuckergehalt > Diabetes > Insulinzufuhr > Nahinfrarotspektrum > NIR > Pflaster > reaction > Sensor > Sensoreinheit > spezifische Bestimmung
Stem-cell-growing surface enables bone repair
24.05.2012 | University of Michigan
Im wahrsten Sinne „Spitzenforschung“: IPHT-Forscher untersuchen Eiweißfasern mit größter Genauigkeit
24.05.2012 | Institut für Photonische Technologien
Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer und bestimmte Krebsformen gehen auf eine fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen im Körper zurück.
Wissenschaftlern des Instituts für Photonische Technologien (IPHT) in Jena ist es erstmals gelungen, Proteinstrukturen auf sub-molekularer Ebene nachzuweisen und spektroskopisch zu analysieren. Ein wichtiger Schritt zum Verständnis der Krankheitsursachen.
„Bis heute hat man nicht genau verstanden, was die fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Alzheimer, ...
Die Quantenphysik beschreibt physikalische Vorgänge in Festkörpern und anderen Vielteilchensystemen auch mit Hilfe von Quasiteilchen.
Innsbrucker Physikern um Rudolf Grimm ist es nun erstmals gelungen, ein neues Quasiteilchen - ein repulsives Polaron - in einem Quantengas experimentell zu erzeugen. Die Forscher berichten darüber in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature.
Ultrakalte Quantengase sind ein ideales Experimentierfeld, um physikalische Phänomene in Festkörpern zu simulieren. Unter streng kontrollierten Bedingungen ...
Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.
Die Ergebnisse des Laborexperimentes könnten Effekte erklären, die bisher schon bei Feldkampagnen ...
Ähnlich wie blutsaugende Insekten prüfen Pflanzenschädlinge ihren Wirt auf Abwehrsignale, bevor sie anfangen zu fressen
Pflanzen bilden wenige Minuten nach Angriff eines Fraßfeindes Jasmonsäure, ein Hormon, das die Verteidigung gegen Insekten in Gange setzt mit der Folge, dass giftige Stoffe wie Nikotin oder Verdauungshemmer in den Blättern akkumulieren.
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, haben jetzt herausgefunden, dass Zwergzikaden die Verteidigungsbereitschaft von Tabakpflanzen aufspüren können. ...
Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.
Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.
Der Bauplan aller Lebewesen ist in ihrem Erbgut gespeichert. Dieses lagert bei höheren ...
Anzeige
Anzeige

Energieversorger vor dem Umbruch
24.05.2012 | Studien Analysen
Stem-cell-growing surface enables bone repair
24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie
Im wahrsten Sinne „Spitzenforschung“: IPHT-Forscher untersuchen Eiweißfasern mit größter Genauigkeit
24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie
NieKE Themenforum: Ökonomie - Tierschutz - Lebensmittelsicherheit
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Nachhaltigkeit in der Schifffahrt: Werte vs. Wertschöpfung
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Wissenschaft und Öffentlichkeit
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten