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"EuroBioRef" - ein europäisches Bioraffineriekonzept der Zukunft

02.03.2010
Eine europaweit koordinierte, effektivierte und intergrierte Prozesskette der Biomassenumwandlung vom Rohstoff Biomasse bis hin zu den fertigen biobasierten Produkten - das ist das Ziel des europäischen Großforschungsprojekts "EuroBioRef", das jetzt mit 23 Millionen Euro durch das siebte EU-Forschungsrahmenprogramm gefördert wird.

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Zu den insgesamt 28 Partnern aus 14 Ländern zählen der Lehrstuhl Fluidverfahrenstechnik der Fakultät Bio- und Chemieingenieurwesen der Technischen Universität Dortmund unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Andrzej Górak sowie die Firma Process Design Center GmbH aus Dortmund unter der Leitung von Dr.-Ing. Axel Gottschalk.


In den nächsten vier Jahren will das Projektkonsortium von der Université Lille, Frankreich, koordiniert die Fragmentierung der europäischen Biomasseindustrie überwinden. Durch die Kombination von großen und kleinen (bio-)chemischen Unternehmen mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die in unterschiedlichen Bereichen der Biomasseumwandlung aktiv sind entstehen neue Synergien, welche die Grundlage für Kosteneinsparungen und verbesserte Methoden darstellen.

Die groß angelegte Forschung, Erprobung, Optimierung und Demonstration von Prozessen zur Herstellung unterschiedlicher Produkte wird sowohl für große als auch für kleine Produktionseinheiten ausgelegt, die in verschiedenen Regionen Europas flexibel eingesetzt werden können. Dieser Ansatz wird die Energie- und Ressourceneffizienz erheblich erhöhen. Dabei wird vor allem die Produktion von Flugbenzin und einer Vielzahl an chemischen Produkten optimiert werden.

Die Ziele von "EuroBioRef" sind dabei ehrgeizig: Durch optimierte Reaktionen, erhöhte Trennleistung, Einsparungen bei den Investitionskosten, verbesserte Anlage- und Rohstoffflexibilität sowie reduzierte Produktionszeiten und effiziente Logistik soll die Wirtschaftlichkeit um etwa 30% gesteigert und der Energieverbrauch um 30% reduziert werden. Darüber hinaus sollen einige Produktionsabfälle ganz vermieden werden.

Weitere Informationen:
Prof. Dr.-Ing. Andrzej Górak
TU Dortmund, Fakultät Bio- und Chemieingenieurwesen
Telefon: 0231/755-2323
E-Mail: Andrzej.Gorak@bci.tu-dortmund.de

Ole Lünnemann | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.tu-dortmund.de/

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