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Mit den bioökonomischen Aspekten der Verwertung von Biomasse wird sich die Kolloquium "Sustainable BioEconomy" vom 8. bis 9. Dezember am KIT befassen. Journalistinnen und Journalisten sind herzlich eingeladen.
Erneuerbare Energien nehmen angesichts der Rohstoffverknappung eine wichtige Rolle im Energiemix der Zukunft ein. Dabei bündelt die Bioökonomie Fragestellungen zur Biomasseproduktion, zur energetischen und stofflichen Nutzung von Biomasse, zum Klimaschutz sowie zur Ökologie und bezieht auch Konsequenzen einer wachsenden Weltbevölkerung mit ein.
Eine der Referentinnen des Kolloquiums ist Dr. Kathrin Happe von der Geschäftsstelle des BioÖkonomieRats. Sie berichtet über Chancen und Perspektiven der Bioökonomie in Deutschland und zeigt Visionen für eine nachhaltige Nutzung der Biomasse auf. Der BioÖkonimieRat ist Ratgeber der Bundesregierung in Forschungs- und Technologiefragen. Zu seinem Aufgabenspektrum gehört auch die Analyse wissenschaftsstrategischer Zielsetzungen auf Bund- und Länderebene sowie der EU und anderer internationaler Partnerstaaten.
Als konkretes Beispiel der Biomassenutzung für BtL-Kraftstoffe stellt Dr. Nicolaus Dahmen vom Institut für Technische Chemie am KIT-Campus Nord den aktuellen Stand des bioliq®-Verfahrens vor. In der bioliq®-Anlage lassen sich künftig alle Schritte der Kraftstoffherstellung aus Biomasse in einer Pilotanlage realisieren. Das hohe Potential dieser Technologie liegt vor allem in der Verwendung von Rest- und Abfallstoffen, die wie Stroh im Überschuss vorhanden sind.
Die Forschung im Hinblick auf die energetische Nutzung von Biomasse im KIT beschränkt sich auf biogene Reststoffe und Nebenprodukte - somit besteht keine Konkurrenz zwischen Tank und Teller. Dennoch ist das Spannungsfeld zwischen Verwertung von Biomasse und Nahrungsmittelerzeugung ein heiß diskutiertes Thema. Über die "Herausforderung BioEnergie und Welternährung" referiert Dr. Karl-Friedrich Ziegahn, Programmleiter Erneuerbare Energien und Koordinator des Helmholtz-Verbunds "Nachhaltige BioÖkonomie".
Welche Standorte wären in Baden-Württemberg für Pilotanlagen zur Biomasseverwertung sinnvoll? Dr. Gunnar Kappler vom Instiut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) thematisiert das Potenzial von Stroh und Wald-Energieholz in Baden-Württemberg und liefert Ergebnisse einer Standortanalyse.
Veranstaltungsort für das Colloquium "Sustainable BioEconomy" ist das Fortbildungszentrum für Technik und Umwelt (FTU) am KIT-Campus Nord, Hermann-von-Helmholtz-Platz 1, Eggenstein-Leopoldshafen).
Das vollständige Programm der Veranstaltung ist zu finden unter:
Kolloquium Sustainable BioEconomy am 8. und 9.12.2009 am KIT, Campus Nord
Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und staatliche Einrichtung des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Das KIT verbindet die Aufgaben Forschung - Lehre - Innovation in einem Wissensdreieck.
Weiterer Kontakt:
Monika Landgraf
Pressestelle
Tel.: +49 721 608-8126
Fax: +49 721 608-3658
E-Mail: monika.landgraf@kit.edu
Dr. Elisabeth Zuber-Knost | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.kit.edu
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Newly discovered breast milk antibodies help neutralize HIV
23.05.2012 | Duke University Medical Center
Scientists unravel role of fusion gene in prostate cancer
23.05.2012 | New York- Presbyterian Hospital/Weill Cornell Medical Center/Weill Cornell Medical College
Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.
Die Ergebnisse des Laborexperimentes könnten Effekte erklären, die bisher schon bei Feldkampagnen ...
Ähnlich wie blutsaugende Insekten prüfen Pflanzenschädlinge ihren Wirt auf Abwehrsignale, bevor sie anfangen zu fressen
Pflanzen bilden wenige Minuten nach Angriff eines Fraßfeindes Jasmonsäure, ein Hormon, das die Verteidigung gegen Insekten in Gange setzt mit der Folge, dass giftige Stoffe wie Nikotin oder Verdauungshemmer in den Blättern akkumulieren.
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, haben jetzt herausgefunden, dass Zwergzikaden die Verteidigungsbereitschaft von Tabakpflanzen aufspüren können. ...
Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.
Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.
Der Bauplan aller Lebewesen ist in ihrem Erbgut gespeichert. Dieses lagert bei höheren ...
Ein neuer Sonderforschungsbereich (SFB) an der Philipps-Universität geht der einzigartigen Fähigkeit von Mikroorganismen auf den Grund, sich ständig an veränderte Umweltbedingungen anzupassen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert den SFB 987 mit dem Titel "Mikrobielle Diversität in der umweltabhängigen Signalantwort" in den kommenden vier Jahren mit voraussichtlich mehr als sieben Millionen Euro.
„Die erfolgreiche Beantragung des neuen Sonderforschungsbereichs belegt einmal mehr die exzellenten wissenschaftlichen Leistungen im Bereich der Mikrobiologie am Standort Marburg“, erklärt Professor Dr. Frank Bremmer, der Marburger Uni-Vizepräsident für Forschung. „Die Einrichtung des SFB wird Marburgs Stellung als zentraler Ort der mikrobiologischen Forschung festigen und deren internationale Sichtbarkeit weiter erhöhen.“ ...
Erosion in tropischen Küstenregionen führt zum schnellen Tod der Korallen
Die Farbigkeit, Vielfalt und Exotik der tropischen Korallenriffe fasziniert viele Menschen weltweit. Und doch sind es die Folgen unserer Zivilisation, die dieses fragile Ökosystem bedrohen durch Klimaerwärmung, Sauerstoffmangel und Ozeanversauerung. Fortschreitende Industrialisierung, Waldrodungen und intensive Landwirtschaft in küstennahen Gebieten führen zu Erosion und verändern die Lebensbedingungen im Meer dramatisch.
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