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Umfassende und aktuelle Patentinformation ist unverzichtbar, um kostspielige Doppelforschung zu vermeiden, unternehmensinternes Wissen zu schützen, Wettbewerbsvorteile zu sichern und die Innovationskraft eines Unternehmens zu gewährleisten. Die Patentdatenbanken bei STN International sind von grundlegender Bedeutung, wenn es gilt, die Patentfähigkeit einer Idee, den Stand der Technik sowie den Rechtsstand und die Verletzung von Patenten zu klären.
PCTFULL ist die Volltextdatenbank für PCT*-Patentanmeldungen (*PCT = Patent Cooperation Treaty), die unter Aufsicht der World Intellectual Property Organization (WIPO) erfolgen. Die Datenbank enthält mehr als 1,8 Millionen Dokumente und mehr als 1,3 Millionen Bilder, hauptsächlich Zeichnungen von der Titelseite der Patentanmeldung. Sie deckt den Zeitraum von 1978 bis zur Gegenwart ab und wird wöchentlich aktualisiert.
FIZ Karlsruhe hat eine einzigartige Suchfunktion neu für STN entwickelt, die neben einer verbesserten Identifizierung von Ansprüchen und ausführlichen Beschreibungen der Patentanmeldungen nun die numerische Eigenschaftssuche ermöglicht. FIZ Karlsruhe betreibt STN International, den weltweit führenden Online-Service für Forschungs- und Patentinformation, zusammen mit Chemical Abstracts Service (Columbus/ OH).
„Mit dem Reload von PCTFULL haben wir nicht nur zusätzlichen Content verfügbar gemacht, sondern wir schaffen mit der neuen numerischen Suchfunktion auch die Möglichkeit, in den englischen Volltexten beispielsweise nach Substanzen mit einem bestimmten Molekulargewicht oder bestimmten physikalischen Eigenschaften zu suchen“, erklärt Dr. Rainer Stuike-Prill, Bereichsleiter Marketing und Vertrieb bei FIZ Karlsruhe. „Diese sehr komplexe Funktion wurde auf vielfachen Wunsch unserer Kunden entwickelt. Damit verstärken wir das Alleinstellungsmerkmal von STN, denn es gibt sie ausschließlich bei uns.“
Eine Stichwortsuche in Volltextdatenbanken resultiert normalerweise in einem großen Antwortsatz mit Hunderten oder Tausenden von Dokumenten. Zum ersten Mal ist es nun möglich, die Suche einzugrenzen auf z. B. Nanopartikel (< 100 nm), katalytische Reaktionen bei niedrigen Temperaturen (z. B. -5 bis 10 0C), Mischungen in einem bestimmten Prozentbereich (z. B. 20–30 %) und vieles mehr.
Für die numerische Suche werden Zahlenwerte und die dazugehörenden Maßeinheiten aus dem englischen Volltext extrahiert, normiert und suchbar gemacht. Mehr als 30 physikalische Größen sind indexiert und suchbar. Die meisten davon sind SI-Basiseinheiten (SI = Système International d’Unités) oder davon abgeleitete Einheiten. Knapp 400 weitere Einheiten und Schreibvarianten werden in die SI-Einheiten umgewandelt, um so mehr Werte auffindbar zu machen. Zusätzlich werden in den Texten enthaltene Intervalle erkannt. „Eine Suche mit 10-20 Kelvin findet daher auch Textstellen wie from -260 °C to -235 °C“, erklärt Dr. Michael Schwantner, Leiter der Abteilung Datenanalyse und Neue Methoden, „und wer mit Quadratmetern sucht, findet auch Dokumente, in denen die entsprechenden Werte in Square Inches angegeben sind.“
FIZ Karlsruhe stellt neben PCTFULL das gesamte Patentinformationsangebot von STN bei der Konferenz über Patentinformation und gewerblichen Rechtsschutz PATINFO 2011 am 09.-10. Juni an der TU Ilmenau vor, u. a. in dem Vortrag „Numerische Suchen in Patentdatenbanken – neue Möglichkeiten für gezielte Recherchen".
Über STN® International
STN International (http://www.stn-international.de), der weltweit führende Online-Dienst auf dem Gebiet der wissenschaftlich-technischen Forschungs- und Patentinformation, bietet auf einer neutralen Plattform qualitativ hochwertige Inhalte in den Datenbanken der renommiertesten Produzenten sowie State-of-the-Art-Funktionalitäten für Retrieval, Analyse und Visualisierung. Nur bei STN können die bekannten Mehrwert-Datenbanken Derwent World Patents Index® (DWPISM), CAplusSM/REGISTRYSM und die INPADOC-Datenbanken auf einer einzigen Plattform genutzt werden. Das Retrievalsystem ist optimal auf den Content abgestimmt und erlaubt die Text- und Faktensuche ebenso wie die Suche mit chemischen Strukturen und Biosequenzen. Mit STN AnaVistTM können die Recherche-Ergebnisse analysiert und durch Visualisierung neue Trends in der Forschung aufgedeckt werden. Bei geschäftskritischen Entscheidungen unterstützt STN seine Kunden durch Informationen in bestmöglicher Qualität, Vollständigkeit und Aktualität. Datenschutz, Datensicherheit und Vertraulichkeit werden in höchstem Maße gewährleistet. STN wird gemeinsam betrieben von FIZ Karlsruhe und Chemical Abstracts Service (CAS) in Columbus, Ohio. In Japan wird STN von der Japan Association for International Chemical Information (JAICI) in Tokio repräsentiert.
Weitere Informationen:
FIZ Karlsruhe, Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen
Tel.: 07247 808-555, Fax: 07247 808-259,
E-Mail: helpdesk@fiz-karlsruhe.de
Pressekontakt:
FIZ Karlsruhe, Rüdiger Mack
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FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur (http://www.fiz-karlsruhe.de) ist eine gemeinnützige Gesellschaft, die im öffentlichen Auftrag weltweit publizierte wissenschaftliche Information zugänglich macht und entsprechende Dienstleistungen zur Verfügung stellt. FIZ Karlsruhe hat die Aufgabe, den nationalen und internationalen Wissenstransfer und die Innovationsförderung zu unterstützen. Die Geschäftsfelder sind:
• STN International – der weltweit führende Online-Service für wissenschaftlich-technische Forschungs- und Patentinformation
• KnowEsis – innovative eScience-Solutions zur disziplinunabhängigen Unterstützung des gesamten Forschungsprozesses
• Datenbanken und Informationsdienste – Datenbanken und Wissenschaftsportale in den Fachgebieten Mathematik und Informatik, Kristallografie und Chemie sowie Energie.
FIZ Karlsruhe ist Mitglied der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz e. V. („Leibniz-Gemeinschaft“), unter deren Dach 87 Einrichtungen vereint sind, die Forschung betreiben oder wissenschaftliche Infrastruktur bereitstellen.
Rüdiger Mack | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.fiz-karlsruhe.de
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Newly discovered breast milk antibodies help neutralize HIV
23.05.2012 | Duke University Medical Center
Scientists unravel role of fusion gene in prostate cancer
23.05.2012 | New York- Presbyterian Hospital/Weill Cornell Medical Center/Weill Cornell Medical College
Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
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Die Ergebnisse des Laborexperimentes könnten Effekte erklären, die bisher schon bei Feldkampagnen ...
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Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, haben jetzt herausgefunden, dass Zwergzikaden die Verteidigungsbereitschaft von Tabakpflanzen aufspüren können. ...
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Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.
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Ein neuer Sonderforschungsbereich (SFB) an der Philipps-Universität geht der einzigartigen Fähigkeit von Mikroorganismen auf den Grund, sich ständig an veränderte Umweltbedingungen anzupassen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert den SFB 987 mit dem Titel "Mikrobielle Diversität in der umweltabhängigen Signalantwort" in den kommenden vier Jahren mit voraussichtlich mehr als sieben Millionen Euro.
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Erosion in tropischen Küstenregionen führt zum schnellen Tod der Korallen
Die Farbigkeit, Vielfalt und Exotik der tropischen Korallenriffe fasziniert viele Menschen weltweit. Und doch sind es die Folgen unserer Zivilisation, die dieses fragile Ökosystem bedrohen durch Klimaerwärmung, Sauerstoffmangel und Ozeanversauerung. Fortschreitende Industrialisierung, Waldrodungen und intensive Landwirtschaft in küstennahen Gebieten führen zu Erosion und verändern die Lebensbedingungen im Meer dramatisch.
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