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Die Erkenntnisse der molekularen Medizin und der Human-Genomforschung eröffnen zunehmende Möglichkeiten der Diagnose, welche die Erkennung krankhafter Entwicklungen hin zur Früherkennung und Prävention verlegt. Damit steigen nicht nur die Anforderungen an die Diagnostik, sondern auch die Anzahl ihrer Anwendungen.
Die Problemlösungsstrategie der vom Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik (IBMT) vorgestellten modularen Plattform für Lab-on-Chip-Systeme umfasst die standardisierte Abarbeitung der biochemischen Fragestellung des Kunden anhand hierarchischer "Übersetzungsregeln", mit deren Hilfe mikrofluidische Prinziplösungen generiert und visualisiert werden sollen.
Ein weiterer Aspekt ist die parallele Entwicklung des integrierten ivD-Systems in einer angepassten Produktionstechnologie. Diese gesamtheitliche Sicht gewährleistet die Einhaltung der verlangten Leistungsdaten und Produktionskosten des diagnostischen Chips von der frühen Prototypenphase bis hin zum Massenprodukt.
So muss das verwendete Polymer-Material für das Hochskalieren bis hin zur Serienproduktion geeignet sein. Ein modulares Systemkonzept, das Chip-Design, Produktion, Aufbau- und Verbindungstechnik einschließt, soll dem Ansatz Plattform-Charakter verleihen.
Der Einsatz variabler Detektionstechniken (Fluoreszenz, Amperometrie u.a.) wird unterstützt. Die entwickelten Verfahren sind damit auf unterschiedliche Applikationen der molekularen Diagnostik übertragbar.
Am Beispiel eines Lab-on-Chips für den immunchemischen Nachweis des C-reaktiven Proteins und eines DNA-Microarray-LoC werden die Bausteine der ivD-Plattform demonstriert.
Die "ivD-Plattform" ist ein Verbundprojekt von 8 Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft (IAP, IBMT, IFAM, IGB, IPA, IPM, ISIT, IZM), das es sich zur Aufgabe gemacht hat, die technischen Voraussetzungen für die beschleunigte Einführung neuer ivD-Produkte zu entwickeln.
Besuchen Sie uns auf der BIOTECHNICA 2008 in Halle 9 Stand E 29.
Ihre Ansprechpartnerin:
Dr. Eva Ehrentreich-Förster
Telefon: 0331/58187-203
Annette Maurer | Quelle: Fraunhofer Gesellschaft
Weitere Informationen: www.ibmt.fraunhofer.de
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Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.
Die Ergebnisse des Laborexperimentes könnten Effekte erklären, die bisher schon bei Feldkampagnen ...
Ähnlich wie blutsaugende Insekten prüfen Pflanzenschädlinge ihren Wirt auf Abwehrsignale, bevor sie anfangen zu fressen
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Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, haben jetzt herausgefunden, dass Zwergzikaden die Verteidigungsbereitschaft von Tabakpflanzen aufspüren können. ...
Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.
Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.
Der Bauplan aller Lebewesen ist in ihrem Erbgut gespeichert. Dieses lagert bei höheren ...
Ein neuer Sonderforschungsbereich (SFB) an der Philipps-Universität geht der einzigartigen Fähigkeit von Mikroorganismen auf den Grund, sich ständig an veränderte Umweltbedingungen anzupassen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert den SFB 987 mit dem Titel "Mikrobielle Diversität in der umweltabhängigen Signalantwort" in den kommenden vier Jahren mit voraussichtlich mehr als sieben Millionen Euro.
„Die erfolgreiche Beantragung des neuen Sonderforschungsbereichs belegt einmal mehr die exzellenten wissenschaftlichen Leistungen im Bereich der Mikrobiologie am Standort Marburg“, erklärt Professor Dr. Frank Bremmer, der Marburger Uni-Vizepräsident für Forschung. „Die Einrichtung des SFB wird Marburgs Stellung als zentraler Ort der mikrobiologischen Forschung festigen und deren internationale Sichtbarkeit weiter erhöhen.“ ...
Erosion in tropischen Küstenregionen führt zum schnellen Tod der Korallen
Die Farbigkeit, Vielfalt und Exotik der tropischen Korallenriffe fasziniert viele Menschen weltweit. Und doch sind es die Folgen unserer Zivilisation, die dieses fragile Ökosystem bedrohen durch Klimaerwärmung, Sauerstoffmangel und Ozeanversauerung. Fortschreitende Industrialisierung, Waldrodungen und intensive Landwirtschaft in küstennahen Gebieten führen zu Erosion und verändern die Lebensbedingungen im Meer dramatisch.
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23.05.2012 | Energie und Elektrotechnik
Nano-Müll lässt sich nicht verbrennen
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Nea Kameni volcano movement captured by Envisat
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14th Leibniz Conference of advanced science „Sensorsysteme 2012“
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