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Die HIV-Bank des Fraunhofer-Instituts für Biomedizinische Technik IBMT zur Lagerung von Viren und Zellen des Immunsystems im Auftrag der Bill & Melinda Gates-Stiftung oder die bekannten Nabelschnurblutbanken sind Beispiele für große Kryobankanwendungen.
Die Fraunhofer-Gesellschaft als Technologievorreiter hat gemeinsam mit dem Saarland und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung bereits vor Jahren begonnen, ein weltweit einmaliges Kryotechnologieportfolio zu entwickeln. Diese Projekte münden auch in den Zielen zahlreicher Initiativen und Kooperationen wie der Biodatenbank CRIP (Central Research Infrastructure for molecular Pathology) und der Gemeinschaft Deutscher Kryobanken (GeDeK).
An die Kryobanken der Zukunft bestehen zahlreiche neue Anforderungen:
o hohe Zuverlässigkeit in der Probenbearbeitung
o hoher Sicherheitsstandard für die einzelne Probe
o schneller Zugriff auf einzelne Proben
o vollständige Rückverfolgbarkeit der Probenhistorie
o Kostenersparnis durch Automatisierung
o weltweite Zugriffmechanismen durch moderne IT
o hoher Investitionsschutz
Um diese Ziele zu erreichen, ist es in einem ersten Schritt notwendig, Tieftemperatur-geeignete Automatisierungssysteme wie der auf der BIOTECHNICA 2008 ausgestellte "Cryo-BioRob", als Basistechnologie zu entwickeln. Derartige Entwicklungen sind in einem zweiten Schritt zu integrieren und an den bereits bestehenden zahlreichen Applikationen für umfangreiche Kryobanken zu qualifizieren.
Bestandteile dieser Technologie sind miniaturisierte und im tiefgekühlten Zustand fraktionierbare Kryosubstrate in fester Verbindung mit einem elektronischen Speicherchip, in dem der gesamte Umfang der Probenbeschreibung abgelegt wird. Das Design der Probengefäße entspricht dem etablierten 96er Well-Format für die automatisierte Probenbearbeitung. Vervollständigt wird die Tieftemperaturtechnologie durch evolutive und adaptive Datenbank- und Kryobanksteuerarchitekturen. Diese neue Methode der Proben- und Datenspeicherung, die zusammen mit dem leistungsstarken Softwarepaket ChameleonLabTM eine sich selbst optimierende Laborautomatisierung erlaubt, ist eines der technologischen Puzzlestücke, die das Fraunhofer IBMT für die Biotechnologie entwickelt hat und der Industrie zur Verfügung stellt. Inzwischen stehen Firmen wie ASKION und Perma-Cryo-Technologie GmbH bereit, die neuen Techniken als Produkte am Markt einzuführen.
In der Darstellung der Integration dieser Roboterplattform für Tieftemperaturanwendungen bis -150°C werden die vielfältigen Automatisierungsansätze der Fraunhofer IBMT-Kryotechnologie demonstriert. Das Projekt wurde vom BMBF unter dem Förderkennzeichen 01RI 0620C gefördert. Verbundprojektpartner sind die Technische Universität Darmstadt als Projektkoordinator und die Firma TETRA Gesellschaft für Sensorik, Robotik und Automation mbH.
Besuchen Sie uns auf der BIOTECHNICA 2008 in Halle 9 Stand E 29.
Ihr Ansprechpartner:
Dipl.-Phys. Uwe Schön
Hauptabteilung Biophysik & Kryotechnologie
Arbeitsgruppe Kryoequipment & Kryorobotik
Telefon: 06897 / 9071-30
Fax: 06897 / 9071-99
E-Mail: uwe.schoen@ibmt.fraunhofer.de
Weitere Informationen:
www.ibmt.fraunhofer.de/fhg/ibmt/biomedizintechnik/biodatenbanken_crip/index.jsp
www.kryobanken.de/index.php
www.eurocryo.de/
www.ghrc.info/
www.askion.de/english/index.php
www.ibmt.fraunhofer.de/fhg/ibmt/biomedizintechnik/biophysik_
kryotechnologie/index.jsp
Annette Maurer | Quelle: Fraunhofer Gesellschaft
Weitere Informationen: www.ibmt.fraunhofer.de
Weitere Berichte zu: biobanking > BIOTECHNICA > ChameleonLabTM > Cryo-BioRob > IBMT > Kryobanken > Kryobanksteuerarchitekturen > Kryobiotechnologie > Kryotechnologieportfolio > Nabelschnurblutbanken > Perma-Cryo-Technologie > Roboterplattform
Newly discovered breast milk antibodies help neutralize HIV
23.05.2012 | Duke University Medical Center
Scientists unravel role of fusion gene in prostate cancer
23.05.2012 | New York- Presbyterian Hospital/Weill Cornell Medical Center/Weill Cornell Medical College
Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.
Die Ergebnisse des Laborexperimentes könnten Effekte erklären, die bisher schon bei Feldkampagnen ...
Ähnlich wie blutsaugende Insekten prüfen Pflanzenschädlinge ihren Wirt auf Abwehrsignale, bevor sie anfangen zu fressen
Pflanzen bilden wenige Minuten nach Angriff eines Fraßfeindes Jasmonsäure, ein Hormon, das die Verteidigung gegen Insekten in Gange setzt mit der Folge, dass giftige Stoffe wie Nikotin oder Verdauungshemmer in den Blättern akkumulieren.
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, haben jetzt herausgefunden, dass Zwergzikaden die Verteidigungsbereitschaft von Tabakpflanzen aufspüren können. ...
Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.
Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.
Der Bauplan aller Lebewesen ist in ihrem Erbgut gespeichert. Dieses lagert bei höheren ...
Ein neuer Sonderforschungsbereich (SFB) an der Philipps-Universität geht der einzigartigen Fähigkeit von Mikroorganismen auf den Grund, sich ständig an veränderte Umweltbedingungen anzupassen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert den SFB 987 mit dem Titel "Mikrobielle Diversität in der umweltabhängigen Signalantwort" in den kommenden vier Jahren mit voraussichtlich mehr als sieben Millionen Euro.
„Die erfolgreiche Beantragung des neuen Sonderforschungsbereichs belegt einmal mehr die exzellenten wissenschaftlichen Leistungen im Bereich der Mikrobiologie am Standort Marburg“, erklärt Professor Dr. Frank Bremmer, der Marburger Uni-Vizepräsident für Forschung. „Die Einrichtung des SFB wird Marburgs Stellung als zentraler Ort der mikrobiologischen Forschung festigen und deren internationale Sichtbarkeit weiter erhöhen.“ ...
Erosion in tropischen Küstenregionen führt zum schnellen Tod der Korallen
Die Farbigkeit, Vielfalt und Exotik der tropischen Korallenriffe fasziniert viele Menschen weltweit. Und doch sind es die Folgen unserer Zivilisation, die dieses fragile Ökosystem bedrohen durch Klimaerwärmung, Sauerstoffmangel und Ozeanversauerung. Fortschreitende Industrialisierung, Waldrodungen und intensive Landwirtschaft in küstennahen Gebieten führen zu Erosion und verändern die Lebensbedingungen im Meer dramatisch.
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23.05.2012 | Energie und Elektrotechnik
Nano-Müll lässt sich nicht verbrennen
23.05.2012 | Ökologie Umwelt- Naturschutz
Nea Kameni volcano movement captured by Envisat
23.05.2012 | Geowissenschaften
Jeder Mensch ist anders - Nutzen der individualisierten Medizin
23.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
14th Leibniz Conference of advanced science „Sensorsysteme 2012“
23.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Exklusive Kontakte beim Investforum
23.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten