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Diese Roadmap zeigt den europäischen Bedarf an neuen Forschungsinfrastrukturen für die nächsten 10 bis 20 Jahre, sie wurde 2006 mit insgesamt 35 Infrastrukturen erstmals veröffentlicht wurde.
Jetzt gibt es eine neue Fassung, die im Rahmen der "European Conference on Research Infrastructures (ECRI2008)" in Versailles am 9. und 10. Dezember offiziell vorgestellt wurde.
Die Aufnahme in die ESFRI-Roadmap ist ein großer Erfolg für das Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie (FMP), das das EU-OPENSCREEN-Konzept gemeinsam mit dem Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig erarbeitet hat. Die Abkürzung EU-OPENSCREEN steht für "European Infrastructure of Open Screening Platforms for Chemical Biology" und meint einen Verbund von Technologie-Plattformen in der Chemischen Biologie. Dieser soll externen Wissenschaftlern aus Universitäten, Forschungseinrichtungen und Unternehmen Zugang zu Ressourcen für die Entwicklung biologisch aktiver Substanzen bieten, insbesondere zu Assayentwicklung, zum Screening, zu chemischen Bibliotheken, zur Hitvalidierung und -optimierung und zu einer gemeinsamen Datenbank. Die so identifizierten biologisch aktiven Substanzen können als Werkzeuge zur Aufklärung biologischer Vorgänge dienen oder als Ausgangspunkt für die Entwicklung von neuen Medikamenten.
Die Screening- Unit des FMP bietet diesen Service bereits an und gehört, zusammen mit dem HZI in Braunschweig und dem Max- Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) in Berlin-Buch, zu den Gründungsmitgliedern des deutschen Netzwerks ChemBioNet. Dieses wurde 2004 von Chemikern und Biologen gegründet, um beide Disziplinen besser zu vernetzen und die akademische Forschung auf dem Gebiet der Chemischen Biologie in Deutschland voranzutreiben. Im Rahmen von EU-OPENSCREEN soll das Konzept europäisch erweitert werden.
Kontakt:
Prof. Walter Rosenthal
Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie
Tel. 030 94793 100, E-Mail: info@eu-openscreen.eu
Christine Vollgraf | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.eu-openscreen.eu
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Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
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Erosion in tropischen Küstenregionen führt zum schnellen Tod der Korallen
Die Farbigkeit, Vielfalt und Exotik der tropischen Korallenriffe fasziniert viele Menschen weltweit. Und doch sind es die Folgen unserer Zivilisation, die dieses fragile Ökosystem bedrohen durch Klimaerwärmung, Sauerstoffmangel und Ozeanversauerung. Fortschreitende Industrialisierung, Waldrodungen und intensive Landwirtschaft in küstennahen Gebieten führen zu Erosion und verändern die Lebensbedingungen im Meer dramatisch.
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