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Bei den Infektionskrankheiten besteht ebenfalls ein großer Bedarf an neuen, innovativen Pharmaka. Viele virale Erkrankungen sind gar nicht behandelbar, und die zunehmende Resistenzentwicklung bei bakteriellen Erkrankungen stellt mehr denn je ein gravierendes Problem dar, das nur mit der Entwicklung von Antibiotika mit neuartigem Wirkmechanismus gelöst werden kann.
Forschungsinstitut für Biotechnologie sucht nach besseren Medikamenten.
Der dringende Bedarf zu Verbesserung der Pharmakotherapie in den nächsten Jahrzehnten ist eine große Herausforderung für die Pharmazeutische Forschung. Auf dem Campus der Universität des Saarlandes wurde deshalb die PharmBioTec GmbH gegründet, die sich mit neuen Verfahren im Bereich der biotechnologischen und biopharmazeutischen Produkt- und Technologieentwicklung beschäftigt. Dabei arbeiten sie eng mit der saarländischen Pharmaindustrie zusammen. Ziel ist es, Medikamente mit verbesserten Wirkstoffen und neue Therapieoptionen – beispielsweise gegen Alzheimer, Tumor- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen – zu entwickeln und die Anwendung am Menschen zu verbessern.
PharmBioTec GmbH ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der Universität des Saarlandes. Wissenschaftliche Geschäftsführer sind die Pharmazie-Professoren Rolf W. Hart-mann, Claus-Michael Lehr und Rolf Müller. Die Gesellschaft versteht sich als Bindeglied zwischen Universitäten, Forschungszentren und der produzierenden Industrie. Zusammen mit dem Helmholtz Institut für Pharmazeutische Forschung im Saarland (HIPS) ist die PharmBioTec GmbH Teil eines Gesamtkonzeptes, das vom Saarland und der Universität des Saarlandes entwickelt wurde, um die pharmazeutische Forschung im Saarland zu bündeln. Aufgabe der PharmBioTec GmbH als anwendungsorientiertes Institut ist der Aufbau von FuE-Kapazitäten auf deren Grundlage ein Innovationstransfer in die Wirtschaft erfolgen kann.
Kontakt:
Rudolf Guggenmoser
PharmBioTec GmbH
Universität des Saarlandes
Campus C2 2
66123 Saarbrücken
Telefon: 06 81/3 02-56 00
E-Mail: r.guggenmoser@pharmbiotec.de
Helga Hansen | Quelle: Innovationseinblicke Saarland
Weitere Informationen: www.geniales-saarland.de
Weitere Berichte zu: Arzneimittel > Biotechnologie > Forschungsinstitut > Infektionskrankheiten > Medikament > PharmBioTec > virale Erkrankungen
Newly discovered breast milk antibodies help neutralize HIV
23.05.2012 | Duke University Medical Center
Scientists unravel role of fusion gene in prostate cancer
23.05.2012 | New York- Presbyterian Hospital/Weill Cornell Medical Center/Weill Cornell Medical College
Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.
Die Ergebnisse des Laborexperimentes könnten Effekte erklären, die bisher schon bei Feldkampagnen ...
Ähnlich wie blutsaugende Insekten prüfen Pflanzenschädlinge ihren Wirt auf Abwehrsignale, bevor sie anfangen zu fressen
Pflanzen bilden wenige Minuten nach Angriff eines Fraßfeindes Jasmonsäure, ein Hormon, das die Verteidigung gegen Insekten in Gange setzt mit der Folge, dass giftige Stoffe wie Nikotin oder Verdauungshemmer in den Blättern akkumulieren.
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, haben jetzt herausgefunden, dass Zwergzikaden die Verteidigungsbereitschaft von Tabakpflanzen aufspüren können. ...
Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.
Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.
Der Bauplan aller Lebewesen ist in ihrem Erbgut gespeichert. Dieses lagert bei höheren ...
Ein neuer Sonderforschungsbereich (SFB) an der Philipps-Universität geht der einzigartigen Fähigkeit von Mikroorganismen auf den Grund, sich ständig an veränderte Umweltbedingungen anzupassen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert den SFB 987 mit dem Titel "Mikrobielle Diversität in der umweltabhängigen Signalantwort" in den kommenden vier Jahren mit voraussichtlich mehr als sieben Millionen Euro.
„Die erfolgreiche Beantragung des neuen Sonderforschungsbereichs belegt einmal mehr die exzellenten wissenschaftlichen Leistungen im Bereich der Mikrobiologie am Standort Marburg“, erklärt Professor Dr. Frank Bremmer, der Marburger Uni-Vizepräsident für Forschung. „Die Einrichtung des SFB wird Marburgs Stellung als zentraler Ort der mikrobiologischen Forschung festigen und deren internationale Sichtbarkeit weiter erhöhen.“ ...
Erosion in tropischen Küstenregionen führt zum schnellen Tod der Korallen
Die Farbigkeit, Vielfalt und Exotik der tropischen Korallenriffe fasziniert viele Menschen weltweit. Und doch sind es die Folgen unserer Zivilisation, die dieses fragile Ökosystem bedrohen durch Klimaerwärmung, Sauerstoffmangel und Ozeanversauerung. Fortschreitende Industrialisierung, Waldrodungen und intensive Landwirtschaft in küstennahen Gebieten führen zu Erosion und verändern die Lebensbedingungen im Meer dramatisch.
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23.05.2012 | Energie und Elektrotechnik
Nano-Müll lässt sich nicht verbrennen
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Nea Kameni volcano movement captured by Envisat
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