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Der Forschungsschwerpunkt liegt in der systematischen Analyse von Schlüsselmolekülen in Entwicklungs- und Regenerationsprozessen und stellt damit einen zentralen Beitrag zum Helmholtz-Forschungsprogramm BioInterfaces dar. Zum Einsatz kommen vor allem die Embryonen kleiner Süßwasserfische wie der Zebrabärbling oder der japanische Reiskärpfling.
Ein halbes Jahr hat der Ausbau am ITG gedauert und kommt doch noch zur rechten Zeit. "Wir können jetzt an bis zu 300.000 Fischen forschen", freuen sich die Institutsleiter Professor Uwe Strähle und Professor Jochen Wittbrodt, "damit haben wir europaweit die Nase vorn". Ein Standortvorteil, der genutzt werden will: Langfristiges Ziel ist es, biotechnologische Verfahren und neue therapeutische Ansätze gegen Krankheiten des Menschen zu entwickeln.
In den letzten Jahren wurden bereits zahlreiche Fisch-Modelle menschlicher Erkrankungen identifiziert, von Krebs- über Herz-Kreislauf- bis zu Muskel- und neurodegenerativen Krankheiten. Durch Untersuchungen an diesen Süßwasserfischen lassen sich die molekularen Ursachen solcher Krankheiten verstehen und neue Therapieansätze entwickeln. Ein weiterer Forschungsmittelpunkt im BioInterfaces Programm ist die Entwicklung von Technologien für die gezielte Geweberegeneration.
Süßwasserfische wie der Zebrabärbling und der japanische Reiskärpfling, auch Medaka genannt, sind hierfür besonders gut geeignet, da viele ihrer Gene mit denen des Menschen identisch sind. Aufgrund der Transparenz ihrer Embryonen lassen sich die Funktionen dieser Gene in Entwicklung und Geweberegeneration zudem gut sichtbar machen. Da die Fischembryonen auf äußere Einflüsse sehr sensibel reagieren, eignen sie sich auch zur systematischen Analyse der Bioaktivität und Toxizität chemischer Substanzen. Hierfür wollen die Karlsruher Forscher schnell anwendbare Nachweisverfahren entwickeln. Dabei helfen Ihnen neuartige Mikroskopsysteme, die vom KIT in enger Zusammenarbeit mit der Industrie entwickelt werden: sie sollen die Embryonen vollautomatisch erkennen und analysieren können.
In der biomedizinischen Grundlagenforschung werden seit langem Modellorganismen verwendet, die dem Menschen in vielerlei Hinsicht ähnlich sind. Untersuchungen an Fischen sind dabei nicht nur wissenschaftlich vielversprechend, sondern auch ethisch unbedenklich: Anders als bei der Embryonalforschung an Mäusen oder Ratten müssen die Muttertiere hierfür nicht getötet werden.
Im Karlsruher Institut für Technologie (KIT) schließen sich das Forschungszentrum Karlsruhe in der Helmholtz-Gemeinschaft und die Universität Karlsruhe zusammen. Damit wird eine Einrichtung international herausragender Forschung und Lehre in den Natur- und Ingenieurwissenschaften aufgebaut. Im KIT arbeiten insgesamt 8000 Beschäftigte mit einem jährlichen Budget von 700 Millionen Euro. Das KIT baut auf das Wissensdreieck Forschung - Lehre - Innovation.
Die Karlsruher Einrichtung ist ein führendes europäisches Energieforschungszentrum und spielt in den Nanowissenschaften eine weltweit sichtbare Rolle. KIT setzt neue Maßstäbe in der Lehre und Nachwuchsförderung und zieht Spitzenwissenschaftler aus aller Welt an. Zudem ist das KIT ein führender Innovationspartner für die Wirtschaft.
Weiterer Kontakt:
Monika Landgraf
Pressestelle
Tel.: +49 721 608-8126
Fax: +49 721 608-3658
E-Mail: Monika.Landgraf@
verwaltung.uni-karlsruhe.de
Dr. Elisabeth Zuber-Knost | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.kit.edu
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Newly discovered breast milk antibodies help neutralize HIV
23.05.2012 | Duke University Medical Center
Scientists unravel role of fusion gene in prostate cancer
23.05.2012 | New York- Presbyterian Hospital/Weill Cornell Medical Center/Weill Cornell Medical College
Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.
Die Ergebnisse des Laborexperimentes könnten Effekte erklären, die bisher schon bei Feldkampagnen ...
Ähnlich wie blutsaugende Insekten prüfen Pflanzenschädlinge ihren Wirt auf Abwehrsignale, bevor sie anfangen zu fressen
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Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, haben jetzt herausgefunden, dass Zwergzikaden die Verteidigungsbereitschaft von Tabakpflanzen aufspüren können. ...
Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.
Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.
Der Bauplan aller Lebewesen ist in ihrem Erbgut gespeichert. Dieses lagert bei höheren ...
Ein neuer Sonderforschungsbereich (SFB) an der Philipps-Universität geht der einzigartigen Fähigkeit von Mikroorganismen auf den Grund, sich ständig an veränderte Umweltbedingungen anzupassen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert den SFB 987 mit dem Titel "Mikrobielle Diversität in der umweltabhängigen Signalantwort" in den kommenden vier Jahren mit voraussichtlich mehr als sieben Millionen Euro.
„Die erfolgreiche Beantragung des neuen Sonderforschungsbereichs belegt einmal mehr die exzellenten wissenschaftlichen Leistungen im Bereich der Mikrobiologie am Standort Marburg“, erklärt Professor Dr. Frank Bremmer, der Marburger Uni-Vizepräsident für Forschung. „Die Einrichtung des SFB wird Marburgs Stellung als zentraler Ort der mikrobiologischen Forschung festigen und deren internationale Sichtbarkeit weiter erhöhen.“ ...
Erosion in tropischen Küstenregionen führt zum schnellen Tod der Korallen
Die Farbigkeit, Vielfalt und Exotik der tropischen Korallenriffe fasziniert viele Menschen weltweit. Und doch sind es die Folgen unserer Zivilisation, die dieses fragile Ökosystem bedrohen durch Klimaerwärmung, Sauerstoffmangel und Ozeanversauerung. Fortschreitende Industrialisierung, Waldrodungen und intensive Landwirtschaft in küstennahen Gebieten führen zu Erosion und verändern die Lebensbedingungen im Meer dramatisch.
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Nano-Müll lässt sich nicht verbrennen
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Jeder Mensch ist anders - Nutzen der individualisierten Medizin
23.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
14th Leibniz Conference of advanced science „Sensorsysteme 2012“
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