Anzeige
In Berlin wurde jetzt ein neuer Test entwickelt, der auf eindeutigen Methylierungssignaturen basiert und es ermöglicht, Immundiagnostik in der klinischen Routine durchzuführen.
Durch diesen Test wird ein verbessertes Verständnis der fehlgeleiteten Immunantworten bei Krebs- und Autoimmunerkrankungen sowie bei Abstoßungsreaktionen nach Organtransplantationen erwartet.
Die Leistungsfähigkeit des technologischen Ansatzes konnte das Unternehmen Epiontis, das den Test entwickelt hat, bereits mit der Analyse des Methylierungsmusters beim Gen FOXP3 in regulatorischen T-Zellen (Tregs) zeigen. Zu den besonderen Vorteilen des Verfahrens gehören die verbesserte Genauigkeit, hohe Robustheit sowie Verringerung des Aufwandes gegenüber bisherigen Tests.
Der Test ist das erstes Ergebnis eines Zukunftsfonds-Projektes, das am 01.01.09 gestartet ist. Es wird mit insgesamt 2,1 Millionen Euro über einen Zeitraum von drei Jahren gefördert. Zu den wissenschaftlichen und klinischen Partnern des Konsortiums gehören die Epiontis GmbH, das Deutsche Rheumaforschungszentrum (DRFZ, Dr. Andreas Grützkau), das Berlin Brandenburg Centrum für Regenerative Technologien (BCRT, Prof. Dr. Hans Dieter Volk) und die Charite Universitätsmedizin (Prof. Dr. Jalid Sehouli, Frauenklinik Campus Virchow Klinikum und Prof. Dr. Alf Hamann, Experimentelle Rheumatologie).
Der Zukunftsfonds, der bei der Technologiestiftung Berlin angesiedelt ist, fördert Projekte, die Erkenntnisse der Berliner Wissenschaft in die Anwendung bringen. Das Kuratorium der TSB Technologiestiftung Berlin hat auf Empfehlung des Technologie- und Innovationsrates des Landes Berlin entschieden, dieses Projekt zu fördern. Die Förderung ist kofinanziert aus dem Europäischen Fonds für Regionalentwicklung, EFRE. Fachlich wird das Vorhaben von BioTOP Berlin-Brandenburg begleitet.
Verantwortlich, Rückfragen, Interviewwünsche:
Dr. Sven Olek
Epiontis GmbH
Rudower Chaussee 29
12489 Berlin
Tel: 030 / 63923470
sven.olek@epiontis.com
Dr. Christian Hammel
TSB Technologiestiftung Berlin
Geschäftsstelle des Zukunftsfonds
Fasananstr. 85
10623 Berlin
Tel: 030 / 46302559
hammel@technologiestiftung-berlin.de
Frauke Nippel | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.epiontis.com/index.php?mid=37&vid=&lang=en
www.technologiestiftung-berlin.de
Weitere Berichte zu: Abstoßungsreaktionen > Autoimmunerkrankungen > Epiontis > Gen FOXP3 > Immundiagnostik > Immuntest > Methylierungssignaturen > Organtransplantationen > T-Zellen > Technologiestiftung > Tregs
Mütterliche Antikörper behindern Impfschutz bei jungen Katzen
22.05.2012 | Paul-Ehrlich-Institut - Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel
Der nukleare GAU ist wahrscheinlicher als gedacht
22.05.2012 | Max-Planck-Institut für Chemie
Unter Federführung der Empa erscheint ein neues Standardwerk, das die europäische Forschung an Nanopartikeln vereinheitlichen soll.
Exakte Laborvorschriften zur Herstellung definierter Nanopartikel und zu deren Analytik stellen die Arbeiten auf diesem Gebiet auf eine neue Grundlage und machen sie erstmals vergleichbar. Herausgeber ist Harald Krug, Leiter des Empa-Departements «Materials meet Life».
Das neue Standardwerk soll Schluss machen mit dem «babylonischen Sprachgewirr», das derzeit noch in der Nanoforschung ...
Bei rheumatischen Erkrankungen erlauben moderne bildgebende Verfahren weit mehr als nur die Darstellung der knöchernen Gelenkstrukturen.
Mit funktionellen Untersuchungsmethoden wie der hochauflösenden Einzelphotonen-Emissions-Computertomographie (SPECT) können pathologische Knochenumbauvorgänge bereits sehr früh nachgewiesen werden, mitunter schon zu einem Zeitpunkt, zu dem selbst die MRT-Diagnostik noch unauffällig ist. Eine Studie der Universitätsradiologie Düsseldorf, die jetzt auf dem 93. Deutschen Röntgenkongress vorgestellt wurde.
In der Rheumatologie hat sich in den letzten ...
Wirkmechanismus eines der ältesten Arzneimittel der Menschheit aufgeklärt
Rizinusöl ist vor allem als effektives Abführmittel bekannt, wurde aber auch bereits in der Antike bei Schwangeren zur Förderung der Wehentätigkeit eingesetzt.
Erst jetzt ist es Wissenschaftlern vom Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung gelungen, die entscheidenden Details des Wirkmechanismus zu entschlüsseln. Verantwortlich ist demnach ein Rezeptor mit dem Namen EP3 auf ...
Pünktlich zum morgigen Weltschildkrötentag wird die Artenliste der Panzerträger um zwei Namen reicher.
Wissenschaftler des Senckenberg Forschungsinstitutes in Dresden haben gemeinsam mit einem internationalen Forscherteam zwei neue Arten der afrikanischen Gelenkschildkröte identifiziert. Die zugehörige Studie ist kürzlich im Fachjournal „Journal of Zoological Systematics and Evolutionary Research“ erschienen.
Gelenkschildkröten sind die Bewegungskünstler unter den landlebenden Schildkröten. Aufgrund eines Scharniers im Rückenpanzer können die in Afrika ...
Eine Forschungsgruppe der Universität Ulm hat einen neuartigen molekularen Schalter im Gehirn identifiziert, der eine wichtige Rolle bei der Steuerung der postnatalen Neurogenese im Gyrus dentatus spielt, der Unterregion im Hippocampus, in der lebenslang Nervenzellen aus neuralen Stammzellen gebildet werden.
„Unsere Untersuchungen beschreiben erstmals einen neuen und letztlich unerwarteten Signalweg bei der Regulation der Neurogenese im Hippocampus“, sagt Professor Stefan Britsch, Direktor des Instituts für Molekulare und Zelluläre Anatomie, der die Arbeit dieser Tage gemeinsam mit Dr. Ruth Simon im international renommierten Fachblatt EMBO-Journal veröffentlicht. An dem von der Deutschen ...
Anzeige
Anzeige

Mütterliche Antikörper behindern Impfschutz bei jungen Katzen
22.05.2012 | Biowissenschaften Chemie
Researchers Improve Fast-Moving Mobile Networks
22.05.2012 | Kommunikation Medien
New microscope uses rainbow of light to image the flow of individual blood cells
22.05.2012 | Medizintechnik
Bericht zum Lachsmanagement: Die BLE auf der NASCO-Jahrestagung
22.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Plagiate und wissenschaftliches Fehlverhalten
22.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Der IdeenPark weckt Begeisterung für Technik
22.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten