Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     Siemens  n-tv 
Datenbankrecherche:

Fachgebiet (optional):

 

Brothers in arms

19.03.2009
Researchers from Helmholtz-Centre in Braunschweig and immunologists from Magdeburg investigate the connection of flu and pneumonia

Anzeige

A joint venture from researchers from the Helmholtz-Centre for Infection Research (HZI) in Braunschweig, the Otto-von-Guericke-University in Magdeburg, and the Karolinska institute in Sweden have taken an in-depth look at the connection between flu infection and pneumonia. Their results, recently released in the scientific journal "PLoS One", have disproven a common theory about flu-like pneumonia.


Some viral infections trigger a decrease of immune cells in the blood – a so-called "lymphopenia". The reasons behind it and whether this is the case with influenza are unknown. To investigate the latter, HZI researchers infected mice with flu viruses and measured the amount of immune cells in the animal's blood every day. Some days later, flu-infected mice received a dosage of pneumonia bacteria usually harmless for healthy mice. While the flu-infected mice did develop a superinfection & subsequently died, surprisingly, they were not suffering from lymphopenia. The healthy, non-flu-infected mice defeated the bacteria successfully and recovered.

To discover whether a lack of immune cells encourages an infection with pneumonia bacteria in general, an artificial drug-induced lymphopenia was established in the mice. Without infecting these lymphopenic mice with flu viruses, they received pneumonia bacteria. Despite a severe lack of immune cells, the mice recovered completely.

With these results, the researchers could show that influenza facilitates and intensifies an infection from pneumonia bacteria, while disproving the common idea that this is caused by a lack of immune cells. "This result was an enormous surprise for us because it directly contradicts widespread assumptions", says Sabine Stegemann, researcher in the groups "Immune regulation" at the HZI and "Molecular Immunology" at the Otto-von-Guericke-University in Magdeburg.

"Now we want to understand the reasons for the increased susceptibility", says Matthias Gunzer, head of the group in Magdeburg. "It could be interplay of weakened mucous membranes and scavenger cells that induce ideal conditions for pneumonia bacteria to create a deadly lung infection. Another reason may be a reaction of the host immune system: It disables hyperactive flu-fighting immune cells to inhibit destruction of healthy lung tissue. "The immune system keeps itself under control and that makes it easy for pneumonia bacteria to infect the lung", says Gunzer.

Article: Stegemann S, Dahlberg S, Kröger A, Gereke M, Bruder D, et al. 2009 Increased Susceptibility for Superinfection with Streptococcus pneumoniae during Influenza Virus Infection Is Not Caused by TLR7-Mediated Lymphopenia. PLoS ONE 4(3): e4840. doi:10.1371/journal.pone.0004840

Dr. Bastian Dornbach | Quelle: Helmholtz Association
Weitere Informationen: www.helmholtz-hzi.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Biowissenschaften Chemie:

nachricht Mütterliche Antikörper behindern Impfschutz bei jungen Katzen
22.05.2012 | Paul-Ehrlich-Institut - Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel

nachricht Der nukleare GAU ist wahrscheinlicher als gedacht
22.05.2012 | Max-Planck-Institut für Chemie

Alle Nachrichten aus der Kategorie Biowissenschaften Chemie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>


Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Meilenstein in der Nanopartikel-Forschung: Nanopartikel-Testhandbuch setzt Standards


Unter Federführung der Empa erscheint ein neues Standardwerk, das die europäische Forschung an Nanopartikeln vereinheitlichen soll.

Exakte Laborvorschriften zur Herstellung definierter Nanopartikel und zu deren Analytik stellen die Arbeiten auf diesem Gebiet auf eine neue Grundlage und machen sie erstmals vergleichbar. Herausgeber ist Harald Krug, Leiter des Empa-Departements «Materials meet Life».

Das neue Standardwerk soll Schluss machen mit dem «babylonischen Sprachgewirr», das derzeit noch in der Nanoforschung ...

Im Focus: Frühdiagnostik bei Rheuma: SPECT zeigt Knochenveränderungen schon im Frühstadium


Bei rheumatischen Erkrankungen erlauben moderne bildgebende Verfahren weit mehr als nur die Darstellung der knöchernen Gelenkstrukturen.

Mit funktionellen Untersuchungsmethoden wie der hochauflösenden Einzelphotonen-Emissions-Computertomographie (SPECT) können pathologische Knochenumbauvorgänge bereits sehr früh nachgewiesen werden, mitunter schon zu einem Zeitpunkt, zu dem selbst die MRT-Diagnostik noch unauffällig ist. Eine Studie der Universitätsradiologie Düsseldorf, die jetzt auf dem 93. Deutschen Röntgenkongress vorgestellt wurde.

In der Rheumatologie hat sich in den letzten ...

Im Focus: Rizinusöl wirkt über einen G-Protein-gekoppelten Rezeptor


Wirkmechanismus eines der ältesten Arzneimittel der Menschheit aufgeklärt

Rizinusöl ist vor allem als effektives Abführmittel bekannt, wurde aber auch bereits in der Antike bei Schwangeren zur Förderung der Wehentätigkeit eingesetzt.

Erst jetzt ist es Wissenschaftlern vom Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung gelungen, die entscheidenden Details des Wirkmechanismus zu entschlüsseln. Verantwortlich ist demnach ein Rezeptor mit dem Namen EP3 auf ...

Im Focus: Gelenkige Schildkröte - Zwei neue Arten der Landschildkröte Kinixys in Afrika entdeckt


Pünktlich zum morgigen Weltschildkrötentag wird die Artenliste der Panzerträger um zwei Namen reicher.

Wissenschaftler des Senckenberg Forschungsinstitutes in Dresden haben gemeinsam mit einem internationalen Forscherteam zwei neue Arten der afrikanischen Gelenkschildkröte identifiziert. Die zugehörige Studie ist kürzlich im Fachjournal „Journal of Zoological Systematics and Evolutionary Research“ erschienen.

Gelenkschildkröten sind die Bewegungskünstler unter den landlebenden Schildkröten. Aufgrund eines Scharniers im Rückenpanzer können die in Afrika ...

Im Focus: Wichtige Rolle bei der Steuerung der postnatalen Neurogenese nachgewiesen


Eine Forschungsgruppe der Universität Ulm hat einen neuartigen molekularen Schalter im Gehirn identifiziert, der eine wichtige Rolle bei der Steuerung der postnatalen Neurogenese im Gyrus dentatus spielt, der Unterregion im Hippocampus, in der lebenslang Nervenzellen aus neuralen Stammzellen gebildet werden.

„Unsere Untersuchungen beschreiben erstmals einen neuen und letztlich unerwarteten Signalweg bei der Regulation der Neurogenese im Hippocampus“, sagt Professor Stefan Britsch, Direktor des Instituts für Molekulare und Zelluläre Anatomie, der die Arbeit dieser Tage gemeinsam mit Dr. Ruth Simon im international renommierten Fachblatt EMBO-Journal veröffentlicht. An dem von der Deutschen ...

Alle Focus-News des innovations-reports >>>

Anzeige

B2B Suche
Produkt / Dienstleistung
Firma / Organisation

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Aktuell

Mütterliche Antikörper behindern Impfschutz bei jungen Katzen

22.05.2012 | Biowissenschaften Chemie

Researchers Improve Fast-Moving Mobile Networks

22.05.2012 | Kommunikation Medien

New microscope uses rainbow of light to image the flow of individual blood cells

22.05.2012 | Medizintechnik

VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Veranstaltungen

Bericht zum Lachsmanagement: Die BLE auf der NASCO-Jahrestagung

22.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten

Plagiate und wissenschaftliches Fehlverhalten

22.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten

Der IdeenPark weckt Begeisterung für Technik

22.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten

FindAndHelp