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Biophotonik: BMBF baut Förderung weiter aus

10.03.2009
Im Forschungsschwerpunkt Biophotonik wird es eine weitere Förderrunde geben.

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Das Bundesforschungsministerium (BMBF) hat die Richtlinien für eine Maßnahme im Rahmen des Förderprogramms "Optische Technologien" bekanntgegeben, die deutsche Unternehmen und Forschungsinstitute bei der Bereitstellung innovativer optischer Technologien für die Lebenswissenschaften unterstützen soll.


Unter dem Titel "Optische Technologien in den Lebenswissenschaften - Grundlagen zellulärer Funktionen" will das BMBF insbesondere neuartige Technologien zur Untersuchung zellulärer Prozesse vorantreiben. Hierzu gehören unter anderem Lösungen für die ultrahochauflösende Lichtmikroskopie sowie weitere neuartige Plattformen und Systemkomponenten zur Beobachtung und Manipulation lebender Zellen. Diese Innovationen sollen zu einem besseren Verständnis der biologischen Prozesse in lebenden Zellen führen und damit neue Wege zur Früherkennung und Bekämpfung von Krankheiten eröffnen.

Damit baut die Bundesregierung die Förderung optischer Lösungen für Medizin und Lebenswissenschaften weiter aus, nachdem sie diese insbesondere im Forschungsschwerpunkt Biophotonik bereits mit über 100 Millionen Euro unterstützt hat und derzeit auch mit der "Technologie-Initiative Molekulare Bildgebung" neue Impulse setzt.

Wesentliches Ziel der in diesem Rahmen geförderten Verbundforschung von Wirtschaft und Wissenschaft ist es, neue wissenschaftliche Erkenntnisse zeitnah in Lösungen zu überführen, die Ärzten, Patienten und der Gesellschaft als Ganzes zugute kommen. So konnten frühere Forschungsprojekte bereits die Grundlagen für mehrere marktreife Produkte schaffen - unter anderem einen vollautomatischen Pollenmonitor zur genauen Pollenflugvorhersage sowie einen automatischen Bakteriendetektor zur Überwachung der Raumluft z.B. in Krankenhäusern und Produktionsanlagen.

Erste Projektskizzen für die neue Förderrunde können bis zum 31.5.2009 beim Projektträger, dem Technologiezentrum des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI-TZ), eingereicht werden.

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Jürgen Popp
Sprecher Forschungsschwerpunkt Biophotonik
Institut für Photonische Technologien, Jena
Tel 03641-206 301
Fax 03641-206 044
juergen.popp@ipht-jena.de

Dr. Marion Jürgens
Forschungsschwerpunkt Biophotonik - Öffentlichkeitsarbeit
Universität Jena
Tel 03641-206 034
Fax 03641-206 044
marion.juergens@uni-jena.de

Dr. Marion Jürgens | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.bmbf.de/foerderungen/13413.php
www.biophotonik.org

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