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DNA-Analyse auf Knopfdruck, unsichtbare Blutspuren erstrahlen im ultraviolettem Licht und das Massenspektrometer identifiziert eine Substanz an den Hand¬gelenken des Opfers - der eigentliche Star der amerikanischen Kultserie "CSI" ist das High-Tech-Labor der Ermittler. Ist die Laborwelt im Fernsehen reine Science-Fiction oder tatsächlich schon Realität?
Zweifellos birgt der technische Fortschritt enorme Potenziale für Labore. Diese werden im Fraunhofer-Verbundprojekt "Lab2020" gemeinsam mit Partnern aus der Industrie ausgelotet: Ziel des Projekts ist es, die Zukunft von Laborarbeit zu erforschen und ganzheitliche Laborumgebungen für die Life Sciences zu entwickeln - den Schlüssel¬innovationsfeldern des 21. Jahrhunderts.
Um die Theorie in die Praxis umzusetzen, haben die Institute ein Labor der Abteilung Zellsysteme des Fraunhofer IGB um- bzw. aufgerüstet. Entstanden ist das "Lab Innovation Center" (LIC), eine Testumgebung für neue Arbeitsweisen und Technologien. Das so genannte "In-Lab-System" umfasst beispielsweise flexible, modulare und adaptierbare Laboreinrichtungssysteme. Diese gewähr¬leisten die optimale Versorgung mit Gasen, Wasser und Strom sowie die Entsorgung von Abluft bzw. Abwasser.
Technische Innovationen optimieren die Prozesse und steigern die Performanz: Im LIC zeigt ein so genanntes Information Board ständig die Auslastungsparameter und Reservierungen der Laborgeräte an. Arbeitsanweisungen und Neuigkeiten von allgemeinem Interesse informieren die Forscher und Laboranten jederzeit über ihr Arbeits¬umfeld. Außerdem dient das Information Board auch dazu, dem Team über das Touchscreen der Tablet PCs Daten zu zeigen und diese zu diskutieren. Letztendlich fungiert es somit auch als elektronisches Whiteboard.
Um die Material- und Probenlogistik zu unterstützen, wird RFID-Technologie - sprich Funkerkennung - zum Einsatz kommen. Im elektronischen Laborbuch werden automatisch Labordaten eingelesen. Den Kollegen steht dadurch ein Tool zum umfassenden Knowledge Management zur Verfügung: Sie können so strukturiert Daten einsehen und vergleichen sowie vereinfacht Protokolle und Abschluss¬berichte erstellen und diese freigeben. Diese Funktionalitäten werden unter dem Begriff "Smart Lab" zusammengefasst und unterstützten die Entwicklung zum vernetzten und papierreduzierten Labor.
Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:
Fraunhofer IAO
Jörg Castor
Telefon: +49 (0) 7 11/9 70-54 77, Fax: +49 (0) 7 11/9 70-20 83
E-Mail: joerg.castor@iao.fraunhofer.de
Tanja Vartanian M. A. | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.iao.fhg.de/
www.lab2020.de
Anti-Angst-Hormon Oxytocin wird gezielt an seine Wirkorte im Gehirn transportiert
08.02.2012 | Max-Planck-Institut für medizinische Forschung
Obstacles No Barrier to Higher Speeds for Worms
08.02.2012 | New York University
Wissenschaftler beobachten, wie Oxytocin zentrale Schaltstellen im Gehirn erreicht und das Verhalten beeinflusst
Kuschelhormon, Treuehormon, Angstlöser – häufig gebrauchte Schlagwörter für das Neuropeptid Oxytocin, das sich in den letzten Jahren als ein Stoff erwiesen hat, der unser Verhalten in zentralen Regionen des Gehirns positiv beeinflussen kann. Was jedoch bisher völlig unklar war: Wie gelangt dieser Botenstoff aus dem Hypothalamus in die Hirnbereiche, die ...
Ein neuartiger Biopolymer-Film aus Lachs-DNA mit Silber-Nanopartikeln speichert Informationen kostengünstig und umweltverträglich.
Entstanden ist das organische System in fächer- und länderübergreifender Zusammenarbeit von Wissenschaftlern des DFG-Centers for Functional Nanostructures (CFN) am KIT und des Institute of Photonics Technologies an der National Tsing Hua University in Taiwan. Der DNA-Datenspeicher eignet sich unter anderem für biotechnische Anwendungen, etwa als Bauteil in Biosensoren.
Das System ...
Bildveröffentlichung der Europäischen Südsternwarte (Garching) - Mit dem Very Large Telescope (VLT) der ESO haben das bislang detailreichste Infrarotbild der Sternkinderstube des Carinanebels aufgenommen. Es zeigt vor dem spektakulären Hintergrund einer himmlischen Landschaft auf Gas, Staub und jungen Sterne zahlreiche nie gesehene Details und zählt zu den atemberaubendsten VLT-Bildern überhaupt.
Im Herzen der südlichen Milchstraße, im Sternbild Carina (Der Schiffskiel, [1]), befindet sich in einer Entfernung von etwa 7500 Lichtjahren die Sternkinderstube des Carinanebels. Diese ausgedehnte Wolke aus leuchtendem Gas und Staub ist von der Erde aus gesehen eine der nächstgelegenen Geburtsstätten massereicher Sterne.
Der Nebel beinhaltet einige der hellsten und ...
Auf der embedded world identifizieren Wissenschaftler der Fraunhofer ESK Lücken im Funkspektrum, um diese für zusätzliche Übertragungen zu nutzen.
Der in Halle 5, Stand 5-228, vorgestellte Prototyp zeigt das Funkspektrum in einem 3D-Spektrogramm, markiert die prognostizierten Lücken und prüft deren Eintreffen. Diese Methode, Cognitive Radio, verbessert die Übertragungsqualität in einem bereits vollen Funkspektrum ohne aufwändiges, statisches Koexistenzmanagement. Ziel ist eine höhere Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit von Funk für die Automatisierung.
...
Eine Puppe in der Puppe und noch eine drumherum – so erklärt Thomas Fässler seine Moleküle: Er packt ein Atom in einem Käfig in noch ein weiteres Atomgerüst.
Mit ihrer großen Oberfläche könnten solche Strukturen als hocheffiziente Katalysatoren dienen. Wie bei dem russischen Holzspielzeug sitzt ganz innen drin ein einzelnes kleines Zinnatom, eingepackt in eine Hülle aus zwölf Kupferatomen, und diese ist nochmals umgeben von weiteren 20 Zinnatomen.
In der Arbeitsgruppe von Professor Fässler am Institut für Anorganische ...
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Zwerggalaxie hat großen Hunger
08.02.2012 | Physik Astronomie
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08.02.2012 | Biowissenschaften Chemie
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08.02.2012 | Biowissenschaften Chemie
»Jede Sekunde zählt« Erster Internationaler Kongress zu Rettungsdienstsystemen in Neu Delhi
08.02.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Bauwerke gebrauchstauglich halten
08.02.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Wissenschaft im Dialog-Veranstaltungen im Wissenschaftsjahr 2012
08.02.2012 | Veranstaltungsnachrichten