Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     Siemens  n-tv 
Datenbankrecherche:

Fachgebiet (optional):

 

New malaria enzyme laid bare with help of computer calculations

08.12.2004

Anzeige


Using only computers, a research team at Uppsala University in Sweden has managed to reveal both the structure and the function of a newly discovered enzyme from the most dangerous malaria parasite, Plasmodium falciparum. All that was needed was the amino acid sequence of the enzyme. The findings may represent a breakthrough for future pharmaceutical research.

The research was carried out within the framework of a project (RAPID) at the Uppsala University Center for Structural Biology, Medical Chemistry, and Computer Chemistry, which was established last year and is directed by Professor Alwyn Jones. The aim is to develop drugs for some of the most severe and widely spread diseases in the world, such as malaria and TB. The results, which recently came out as an “accelerated publication” in the journal Biochemistry, are the work of Professor Johan Åqvist and doctoral student Sinisa Bjelic.


“The enzyme we studied is a new type, with previously unknown catalyst groups. This made it especially interesting as a target molecule for new drugs. Using only computer calculations, we succeeded in revealing both what it looks like and how it functions. It’s the first time anybody ever did that,” says Johan Åqvist.

They started by comparing the enzyme’s amino acid sequence with other known sequences. Then they ran computer simulations of how it might move in order to find possible structures, after which they looked at plausible combinations for how a substrate, a small peptide, might stick to the enzyme. In this way it was possible to predict the structure of the enzyme, how the substrate bonds, and the mechanism and rapidity of the chemical reaction. The fit with experimental data was good.

“In the past researchers have managed to predict reaction mechanisms on the basis of known structures, but this time we started from scratch.”

The malaria parasite under study, Plasmodium falciparum, has several enzymes that directly attack hemoglobin in the blood when it invades. There is a tremendous interest in these enzymes among drug researchers. Today 1-3 million people die of malaria every year, and there is growing concern that the numbers will increase further.

“Millions of people are infected, and the parasite quickly develops resistance to new drugs,” says Johan Åqvist.

Anneli Waara | Quelle: alphagalileo
Weitere Informationen: www.uu.se

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Biowissenschaften Chemie:

nachricht Startschuss für eine neue, internationale Forschungsinitiative zur Evolution der Insekten
03.02.2012 | Zoologisches Forschungsinstitut und Museum Alexander Koenig

nachricht New International Research Initiative on the Evolution of Insects officially started
03.02.2012 | Zoologisches Forschungsinstitut und Museum Alexander Koenig

Alle Nachrichten aus der Kategorie Biowissenschaften Chemie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>


Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Startschuss für eine neue, internationale Forschungsinitiative zur Evolution der Insekten


Das 1KITE Projekt (1K Insect Transcriptome Evolution), in dem sich Forscher aus der ganzen Welt in noch nie dagewesener Weise zusammengetan haben, um das Geheimnis des evolutiven Erfolges der Insekten mittels Transkriptomen von 1.000 Insektenarten zu lüften, ist jetzt gestartet. Für die Dauer von drei Jahren werden fünf Millionen Euro vom Bejing Genomics Institute, dem größten nationalen Forschungsinstitut Chinas, zur Verfügung gestellt, um die Transkriptomdaten zu erheben.

1KITE umfasst ein internationales Team von renommierten Experten für molekulare Biologie, Morphologie, Paläontologie, Taxonomie, Embryologie und Bioinformatik. Rund 50 Wissenschaftler aus Australien, China, Deutschland, Japan, Mexiko, Österreich und den USA arbeiten im 1KITE-Projekt.

Aus Deutschland sind beteiligt: die Universität Bonn, das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig in Bonn, die Universität Jena ...

Im Focus: Die Entdeckung der Verlangsamung


Pulsare können durch Materie, die von außen auf sie einströmt, nicht nur beschleunigt, sondern auch verlangsamt werden. Das erklärt einige Rätsel.

Pulsare gehören zu den exotischsten, bekannten Himmelskörpern. Sie besitzen Durchmesser von etwa 20 Kilometern, beinhalten aber in etwa die Masse unserer Sonne. Ein würfelzuckergroßes Stück ihrer ultrakompakten Materie würde auf der Erde mehrere hundert Millionen Tonnen wiegen.

Eine Unterklasse von ihnen, die Millisekundenpulsare, wirbeln zudem bis zu einige hundert Mal ...

Im Focus: Scharfe Live-Bilder aus dem Mäusehirn


Feinste Strukturen des Gehirns aufzudecken, um seine Funktionsweise zu enträtseln – diesem Ziel sind Forscher um Stefan Hell vom Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie einen entscheidenden Schritt näher gekommen.

Mit der von Hell entwickelten STED-Mikroskopie ist es ihnen erstmals gelungen, scharfe Live-Bilder aus dem Gehirn einer lebenden Maus aufzunehmen. In einer bisher unerreichten Auflösung von unter 70 Nanometern haben sie die winzigen Strukturen sichtbar gemacht, über die Nervenzellen miteinander kommunizieren. Diese Anwendung der STED-Mikroskopie eröffnet Neurobiologen und Medizinern neue ...

Im Focus: Gelbe Biotechnologie: Insekten-Gene im Hochdurchsatz mithilfe von Futterpflanzen erforschen


Durch Verwendung viraler Vektoren können mittels RNAi Genfunktionen in Insekten innerhalb kurzer Zeit studiert werden

Gelbe Biotechnologie ist die Biotechnologie mit Insekten, analog zur grünen (Pflanze) und roten (Tiere) Biotechnologie. Wirkstoffe oder Gene aus Insekten werden charakterisiert und können für die Forschung oder die Anwendung in Landwirtschaft oder Medizin eingesetzt werden.

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, verwenden jetzt ein Verfahren, mit dem sie die ...

Im Focus: Eine Quantenverbindung zwischen Licht und Mechanik


Optomechanische Interaktionen

Vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) unterstützte Forschende stellen ein mikroskopisches System vor, das Licht in mechanische Schwingung und umgekehrt umwandeln kann. Diese Interaktion ist so stark, dass damit die Bewegung des Oszillators auf einer quantenmechanischen Ebene beeinflussbar wird.

Seit Anfang des 20. Jahrhunderts ist bekannt, dass die Bewegung von Gegenständen letztlich ...

Alle Focus-News des innovations-reports >>>

Anzeige

B2B Suche
Produkt / Dienstleistung
Firma / Organisation

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Aktuell

Startschuss für eine neue, internationale Forschungsinitiative zur Evolution der Insekten

03.02.2012 | Biowissenschaften Chemie

Microscopy Reveals ‘Atomic Antenna’ Behavior in Graphene

03.02.2012 | Materialwissenschaften

Kölner zeigen, dass es geht: Klimaschutz passt in den Alltag

03.02.2012 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Veranstaltungen

Konferenz EBL 2012 zu elektronischen Baugruppen und Leiterplatten

03.02.2012 | Veranstaltungsnachrichten

Den Umstieg zur LED-Beleuchtung erfolgreich meistern

03.02.2012 | Veranstaltungsnachrichten

Chaos, Unsicherheit und Risiko

03.02.2012 | Veranstaltungsnachrichten

FindAndHelp