Anzeige
Das beschloss der Hauptausschuss der DFG jetzt auf seiner Frühjahrssitzung. Bis 2013 erhält das Bremer Forschungszentrum MARUM insgesamt gut 25 Millionen Euro.
Das DFG-Forschungszentrum war Mitte Februar von einer internationalen, hochkarätig besetzten Wissenschaftlergruppe begutachtet worden. Wie schon die Gutachterinnen und Gutachter hob nun auch der Hauptausschuss der DFG in seinem Bewilligungsbeschluss die hervorragende wissenschaftliche Arbeit am MARUM hervor: "Es hat seinen Rang als eines der weltweit führenden Zentren auf dem Gebiet marin-geowissenschaftlicher Forschung behauptet und weiter ausgebaut", sagte DFG-Präsident Professor Matthias Kleiner. In ihrem Ziel, durch komplexe geowissenschaftliche Analysen ein besseres Verständnis der Rolle des Ozeans im globalen Erdsystem zu bekommen, hätten die Bremer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine Reihe weiterer bedeutender Erkenntnisse erzielen können.
Auch der Direktor des MARUM, Prof. Gerold Wefer, freut sich über die jetzt gefällte Entscheidung: "Mit Technologien, die wir z. T. selber am MARUM entwickelt haben, konnten wir neue Erkenntnisse zum Leben in den tiefen Sedimentschichten des Meeresbodens, aber auch zum Gas- und Energiefluss an untermeerischen Schlammvulkanen sowie zum Verständnis der Rolle des Ozeans im globalen Klimasystem gewinnen."
Über die wissenschaftlichen Arbeiten entwickelt das Bremer Zentrums auch neue Forschungsstrukturen. So stellt die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses eines der Kernelemente dar. In ihrem Bescheid hob die DFG die vorbildliche Unterstützung der Nachwuchskräfte auf allen Ebenen und die engagierte Zusammenarbeit mit Partnern im In- und Ausland hervor. Dies mache das MARUM für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt attraktiv.
Das Konzept der Forschungszentren war Mitte 2001 von der DFG als völlig neues und besonders strategisch angelegtes Förderinstrument eingerichtet worden seien. So arbeiten unter dem Dach des MARUM Forschungsinstitute wie das Alfred-Wegener-Institut Bremerhaven, das Bremer Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie und Arbeitsgruppen der Universität Bremen zusammen.
"Die außerordentliche Kompetenz und das ungewöhnliche Engagement unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben sich erneut - im Rahmen der regionalen Kooperationen - als Garanten für die Exzellenz der Universität Bremen erwiesen," betont Uni-Rektor Professor Wilfried Müller.
Auch international ist das MARUM bestens vernetzt. "Mit diesen vielfältigen Kooperationen und mit ihrer geballten wissenschaftlichen Kompetenz sind die Forschungszentren dann sogar auch zum Modell für die Exzellenzcluster in der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern geworden", hob Prof. Kleiner hervor. Auch das MARUM wird nach Bewilligung eines entsprechenden Aufstockungsantrags im Herbst 2007 als Exzellencluster gefördert.
Weitere Informationen/Interviewanfragen/Bildmaterial:
Albert Gerdes
MARUM-Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 0421 - 218-65540
Email: agerdes@marum.de
www.marum.de
Das MARUM entschlüsselt mit modernsten Methoden und eingebunden in internationale Projekte die Rolle des Ozeans im System Erde - insbesondere im Hinblick auf den globalen Wandel. Es erfasst die Wechselwirkungen
zwischen geologischen und biologischen Prozessen im Meer und liefert Beiträge für eine nachhaltige Nutzung der Ozeane.
Albert Gerdes | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.marum.de
Weitere Berichte zu: DFG > marin-geowissenschaftliche Forschung > MARUM > Meeresforschung > Mikrobiologie > Ozean > untermeerische Schlammvulkane
Wichtige Rolle bei der Steuerung der postnatalen Neurogenese nachgewiesen
21.05.2012 | Universität Ulm
Hitting snooze on the molecular clock: Rabies evolves slower in hibernating bats
21.05.2012 | University of Georgia
Eine Forschungsgruppe der Universität Ulm hat einen neuartigen molekularen Schalter im Gehirn identifiziert, der eine wichtige Rolle bei der Steuerung der postnatalen Neurogenese im Gyrus dentatus spielt, der Unterregion im Hippocampus, in der lebenslang Nervenzellen aus neuralen Stammzellen gebildet werden.
„Unsere Untersuchungen beschreiben erstmals einen neuen und letztlich unerwarteten Signalweg bei der Regulation der Neurogenese im Hippocampus“, sagt Professor Stefan Britsch, Direktor des Instituts für Molekulare und Zelluläre Anatomie, der die Arbeit dieser Tage gemeinsam mit Dr. Ruth Simon im international renommierten Fachblatt EMBO-Journal veröffentlicht. An dem von der Deutschen ...
Pest, Bakterienruhr und Cholera haben eines gemeinsam: Sie werden von Bakterien ausgelöst, die ihren Wirt mit einem ausgeklügelten Injektionsapparat infizieren.
Über nadelartige Strukturen spritzen sie molekulare Wirkstoffe in ihre Wirtszellen und überlisten so deren Immunabwehr. Forscher vom Göttinger Max-Planck-Institut (MPI) für biophysikalische Chemie haben in Zusammenarbeit mit Kollegen am Berliner MPI für Infektionsbiologie und der University of Washington in Seattle (USA) jetzt die Struktur einer solchen Nadel im atomaren Detail ...
Mit rund 2,3 Millionen Euro finanziert die Europäische Technologieinitiative „Fuel Cells and Hydrogen Joint Undertaking“ (FCH JU) die Entwicklung neuer Wasserstoff-Feststoffspeicher auf Basis von Borhydriden. Diese Verbindungen nehmen besonders viel Wasserstoff auf, die Tanks bleiben dadurch kompakt. Koordiniert wird das Projekt „Bor4Store“ vom Institut für Werkstoffforschung im Helmholtz-Zentrum Geesthacht.
Bei Preisen um 1,70 Euro pro Liter Treibstoff und den hohen Preisen für Heizöl sehnt sich so mancher Autofahrer, Hausbesitzer oder Mieter nach günstigen Alternativen. So viel ist sicher: Benzin und Heizöl werden zukünftig nicht billiger — auch weil unsere Erdölreserven knapper werden. Wissenschaft und Industrie setzen als eine mögliche ...
Einem Bayreuther Forschungsteam gelingt die biomimetische Herstellung von Eierstielen – mit weitreichenden Anwendungsperspektiven für die Industrie
Was am seidenen Faden hängt, ist vor Feinden sicher. Nach diesem Prinzip schützen die Florfliegen ihren Nachwuchs, wenn sie ihre Eier an selbst produzierten, hochgradig belastbaren Seidenfäden herabhängen lassen. Diese Eierstiele künstlich nachzubauen, ist jetzt erstmals einem Team um Prof. Dr. Thomas Scheibel und Dipl.-Biol. Felix Bauer an der Universität ...
Das Labor für Umweltmesstechnik der Fachhochschule Düsseldorf unter der Leitung von Prof. Dr. Konradin Weber hat zusammen mit der Dürener Firma TIB Infrared Solutions einen ausgedehnten Forschungsflug zur ELGIN-Gasbohrinsel in der Nordsee zwischen Schottland und Norwegen unternommen.
Bei der Bohrinsel war am 25. März 2012 ein Gasleck entstanden, bei dem große Mengen von Methan-Gas austraten. Aufgrund einer befürchteten Explosionsgefahr wurde daraufhin eine drei Meilen umfassende Sperrzone rings um die Bohrinsel errichtet.
Wegen der Dringlichkeit durch mögliche Umweltgefährdungen erhielten die Düsseldorfer Wissenschaftler eine Einfluggenehmigung für die Sperrzone und ...
Anzeige
Anzeige

Wichtige Rolle bei der Steuerung der postnatalen Neurogenese nachgewiesen
21.05.2012 | Biowissenschaften Chemie
AUTOMATICA 2012 eröffnet mit Hallenzuwachs
21.05.2012 | Messenachrichten
University of Nevada, Reno, scientists design indoor navigation system for blind
21.05.2012 | Informationstechnologie
Faktor Mensch in der Automobil-Produktion
21.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
TU9-Universitäten bei der 64. NAFSA-Konferenz 2012 in Houston, Texas (USA)
21.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Deutscher Ärztetag tagt in Nürnberg
21.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten