Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Verlängerung Graduiertenkolleg 1326 Calcium-Signale und zelluläre Nanodomänen

30.08.2010
Das seit 2006 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Graduiertenkolleg 1326 Calcium-Signale und zelluläre Nanodomänen geht ab Oktober in die zweite Förderphase.

Mit einer Gesamtfördersumme von rund 1,9 Millionen Euro für Projektmittel und knapp 400.000 Euro als Programmpauschale zeichnet die Deutsche Forschungsgemeinschaft für weitere 54 Monate die erfolgreiche Arbeit des internationalen Forscherteams um Sprecher Prof. Dr. Dieter Bruns aus dem medizinischen Fachbereich Theoretische Medizin und Biowissenschaften, Fachrichtung Physiologie, der Universität des Saarlandes aus.

Nicht nur wegen seines einzigartigen Modellcharakters im Hinblick auf eine leistungsbezogene Bewerberauswahl, sondern auch in den Bereichen beteiligte Wissenschaftler, Forschungsprogramm und Umfeld wurde das Graduiertenkolleg 1326 von der DFG als „exzellent“ beurteilt. Calcium-Signale sind für die Erforschung der Kommunikation innerhalb und zwischen Zellen von fundamentaler Bedeutung. Daher ist es sinnvoll, wissenschaftlichen Nachwuchs in Techniken und Methoden auf diesem zukunftsträchtigen Arbeitsgebiet auszubilden.

Mechanismen der Entstehung, Steuerung und Regulation intrazellulärer Ca 2+-Signale sowie ihrer funktionellen Konsequenzen stehen daher im Zentrum des Graduiertenkollegs, für das sich seit Anfang Mai 2006 179 Bewerber aus aller Welt – von Kolumbien über Indien bis nach China - gemeldet haben. Die Bewerber müssen einen Masterabschluss in Biowissenschaften, Pharmazie, Physik oder Biochemie bzw. einen äquivalenten Abschluss nachweisen.

Modellcharakter erhält das Graduiertenkolleg dadurch, dass es das erste mit einer zehnwöchigen Trainingsphase ist, in der sich alle Teilnehmer qualifizieren müssen; auf diese Weise wird ein annähernd gleicher hoher wissenschaftlicher Status gewährleistet. Die erste Doktorandengeneration hat zum größten Teil bereits erfolgreich ihren Abschluss gemacht und einige Publikationen veröffentlicht. Doktoranden mit Abschluss haben weltweit Stellen in der freien Wirtschaft und an Universitäten erhalten.

Das Graduiertenkolleg 1326 versteht sich zum einen als Triebfeder eines interdisziplinären und innovativen Forschungsschwerpunktes am Standort Homburg; zum anderen wird es – in enger Zusammenarbeit mit dem Sonderforschungsbereich 530 – eine strukturierte Förderung hervorragend qualifizierter Nachwuchswissenschaftler realisieren.

Kontakt:
Professor Dr. Dieter Bruns, Universität des Saarlandes
Bereich Theoretische Medizin und Biowissenschaften, Fachrichtung Physiologie
66421 Homburg
Telefon: 06841-16-26495
E-Mail: Dieter.Bruns@uks.eu

Karin Richter | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-saarland.de

Weitere Berichte zu: Biowissenschaft Calcium-Signale DFG Nanodomänen

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Biowissenschaften Chemie:

nachricht Neue Materialchemie für Hochleistungsbatterien
19.09.2017 | Technische Universität Berlin

nachricht Zentraler Schalter der Immunabwehr gefunden
19.09.2017 | Medizinische Hochschule Hannover

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Biowissenschaften Chemie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Im Focus: Hochautomatisiertes Fahren bei Schnee und Regen: Robuste Warnehmung dank intelligentem Sensormix

Schlechte Sichtverhältnisse bei Regen oder Schnellfall sind für Menschen und hochautomatisierte Fahrzeuge eine große Herausforderung. Im europäischen Projekt RobustSENSE haben die Forscher von Fraunhofer FOKUS mit 14 Partnern, darunter die Daimler AG und die Robert Bosch GmbH, in den vergangenen zwei Jahren eine Softwareplattform entwickelt, auf der verschiedene Sensordaten von Kamera, Laser, Radar und weitere Informationen wie Wetterdaten kombiniert werden. Ziel ist, eine robuste und zuverlässige Wahrnehmung der Straßensituation unabhängig von der Komplexität und der Sichtverhältnisse zu gewährleisten. Nach der virtuellen Erprobung des Systems erfolgt nun der Praxistest, unter anderem auf dem Berliner Testfeld für hochautomatisiertes Fahren.

Starker Schneefall, ein Ball rollt auf die Fahrbahn: Selbst ein Mensch kann mitunter nicht schnell genug erkennen, ob dies ein gefährlicher Gegenstand oder...

Im Focus: Ultrakurze Momentaufnahmen der Dynamik von Elektronen in Festkörpern

Mit Hilfe ultrakurzer Laser- und Röntgenblitze haben Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik (Garching bei München) Schnappschüsse der bislang kürzesten Bewegung von Elektronen in Festkörpern gemacht. Die Bewegung hielt 750 Attosekunden lang an, bevor sie abklang. Damit stellten die Wissenschaftler einen neuen Rekord auf, ultrakurze Prozesse innerhalb von Festkörpern aufzuzeichnen.

Wenn Röntgenstrahlen auf Festkörpermaterialien oder große Moleküle treffen, wird ein Elektron von seinem angestammten Platz in der Nähe des Atomkerns...

Im Focus: Ultrafast snapshots of relaxing electrons in solids

Using ultrafast flashes of laser and x-ray radiation, scientists at the Max Planck Institute of Quantum Optics (Garching, Germany) took snapshots of the briefest electron motion inside a solid material to date. The electron motion lasted only 750 billionths of the billionth of a second before it fainted, setting a new record of human capability to capture ultrafast processes inside solids!

When x-rays shine onto solid materials or large molecules, an electron is pushed away from its original place near the nucleus of the atom, leaving a hole...

Im Focus: Quantensensoren entschlüsseln magnetische Ordnung in neuartigem Halbleitermaterial

Physiker konnte erstmals eine spiralförmige magnetische Ordnung in einem multiferroischen Material abbilden. Diese gelten als vielversprechende Kandidaten für zukünftige Datenspeicher. Der Nachweis gelang den Forschern mit selbst entwickelten Quantensensoren, die elektromagnetische Felder im Nanometerbereich analysieren können und an der Universität Basel entwickelt wurden. Die Ergebnisse von Wissenschaftlern des Departements Physik und des Swiss Nanoscience Institute der Universität Basel sowie der Universität Montpellier und Forschern der Universität Paris-Saclay wurden in der Zeitschrift «Nature» veröffentlicht.

Multiferroika sind Materialien, die gleichzeitig auf elektrische wie auch auf magnetische Felder reagieren. Die beiden Eigenschaften kommen für gewöhnlich...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Event News

“Lasers in Composites Symposium” in Aachen – from Science to Application

19.09.2017 | Event News

I-ESA 2018 – Call for Papers

12.09.2017 | Event News

EMBO at Basel Life, a new conference on current and emerging life science research

06.09.2017 | Event News

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Latest News

“Lasers in Composites Symposium” in Aachen – from Science to Application

19.09.2017 | Event News

New quantum phenomena in graphene superlattices

19.09.2017 | Physics and Astronomy

A simple additive to improve film quality

19.09.2017 | Power and Electrical Engineering