Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Steinbeis-Europa-Zentrum erhält Zuschlag für ein Netzwerk zur Förderung von bioaktiven pflanzlichen Inhaltstoffen

15.06.2010
Das Steinbeis-Europa-Zentrum erhält über das „Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand- ZIM“ im Fördermodul NEMO des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie Fördergelder zum Aufbau eines Netzwerkes für „Bioaktive pflanzliche Inhaltstoffe“ in Baden-Württemberg.

Insgesamt 17 Netzwerkpartner aus Industrie, Forschung und Marketing haben sich im Rahmen des Netzwerkes zusammengefunden, um das Thema „Bioaktivität und Gesundheit“ in Baden-Württemberg voranzutreiben. Das Steinbeis-Europa-Zentrum koordiniert den Zusammenschluss ab dem 1. August 2010 für ein Jahr und will dieses Netzwerk ausbauen und nachhaltig in Baden-Württemberg etablieren.

Ziele des Netzwerkes sind:

• Besseres Verständnis über sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe und deren Wirksamkeit
• Verbesserung der Qualität der Inhaltsstoffe über z.B. Anpassung der Anbaufaktoren
• Beitrag zur wissenschaftlichen Nachweisbarkeit gesundheitsfördernder Wirkung von sekundären Pflanzeninhaltsstoffen
• Schaffung von Ressourcen und Synergieeffekten durch Vernetzung von Forschung und mittelständischer Industrie

• Transparenz für den Verbraucher durch klare Kommunikations- und Marketingstrategien

Die baden-württembergischen Partner sind:
Anoxymer, BioLAGO, BIOPRO GmbH, BioRegio STERN, Biotesys, delta Systemtechnik, Institut für biochemische Analysen und Methodenentwicklung (IBAM), Hochschule Nürtingen, Institut Agrarwissenschaften Pflanzenproduktion, Marketing und Absatzförderungsgesellschaft für Agrar- und Forstprodukte aus Baden-Württemberg (MBW), Universität Hohenheim, Institut für Pflanzenbau, Universität Hohenheim, Institut Ernährungsmedizin, Universität Mannheim, Institut Biotechnologie, Varionostic, Vivacell GmbH.

Der Schweizer Partner ist das Institut für angewandte Biochemie (IABC) im Kanton Thurgau.

Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand
Mit dem „Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)“ fördert das Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU), einschließlich des Handwerks und der unternehmerisch tätigen freien Berufe. Sie sollen nachhaltig unterstützt werden und zum Wachstum beitragen sowie Arbeitsplätze gewährleisten und schaffen. Das ZIM ist ein bundesweites, technologie- und branchenoffenes Förderprogramm für KMU und für mit diesen zusammenarbeitenden wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen.
Es fördert drei Typen an Fördermodulen:
• Kooperationsprojekte (ZIM-KOOP): Gefördert werden FuE-Kooperationsprojekte zwischen KMU und von KMU mit Forschungseinrichtungen.
• Einzelprojekte (ZIM-SOLO): Gefördert werden einzelbetriebliche FuE-Projekte von KMU.

• Netzwerkprojekte (ZIM-NEMO): Gefördert werden externe Management- und Organisationsleistungen für die Entwicklung marktorientierter Netzwerke innovativer KMU.

Das Steinbeis-Europa-Zentrum
Der Europabeauftragte und seine operative Einheit, das Steinbeis-Europa-Zentrum unterstützen die Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Baden-Württemberg bei der Akquisition europäischer Fördergelder, bei der Generierung von Projektideen sowie bei der Antragstellung, Durchführung und beim Projektmanagement von europäischen Projekten. Als Nationale Kontaktstelle für KMU in Baden-Württemberg im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie bietet das SEZ Hilfestellung für kleine und mittlere Unternehmen. Für die Hochschulen steht es im Auftrag des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg als EU-Beratungsstelle für die Hochschulen zur Verfügung.

Seit Januar 2008 ist das SEZ als Partner im Enterprise Europe Network von der Europäischen Kommission beauftragt, Innovationen zu stimulieren, vor allem kleine und mittlere Unternehmen in das 7. Forschungsrahmenprogramm zu integrieren und die Nutzung der Ergebnisse europäischer Forschung und Technologieentwicklung zu fördern. Sieben Industrie- und Handelskammern, das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg, das Steinbeis-Europa-Zentrum sowie Handwerk International bilden das Enterprise Europe Netzwerk Baden-Württemberg.

Anette Mack | Steinbeis-Europa-Zentrum
Weitere Informationen:
http://www.steinbeis-europa.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Biowissenschaften Chemie:

nachricht Wie sich Krebszellen gegen Chemotherapeutika „immun“ machen
24.08.2017 | Universität Witten/Herdecke

nachricht "Comammox"-Bakterien: Langsam, aber super-effizient
24.08.2017 | Universität Wien

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Biowissenschaften Chemie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Platz 2 für Helikopter-Designstudie aus Stade - Carbontechnologie-Studenten der PFH erfolgreich

Bereits lange vor dem Studienabschluss haben vier Studenten des PFH Hansecampus Stade ihr ingenieurwissenschaftliches Können eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Malte Blask, Hagen Hagens, Nick Neubert und Rouven Weg haben bei einem internationalen Wettbewerb der American Helicopter Society (AHS International) den zweiten Platz belegt. Ihre Aufgabe war es, eine Designstudie für ein helikopterähnliches Fluggerät zu entwickeln, das 24 Stunden an einem Punkt in der Luft fliegen kann.

Die vier Kommilitonen sind im Studiengang Verbundwerkstoffe/Composites am Hansecampus Stade der PFH Private Hochschule Göttingen eingeschrieben. Seit elf...

Im Focus: Wissenschaftler entdecken seltene Ordnung von Elektronen in einem supraleitenden Kristall

In einem Artikel der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins „Nature“ berichten Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe in Dresden von der Entdeckung eines seltenen Materiezustandes, bei dem sich die Elektronen in einem Kristall gemeinsam in einer Richtung bewegen. Diese Entdeckung berührt eine der offenen Fragestellungen im Bereich der Festkörperphysik: Was passiert, wenn sich Elektronen gemeinsam im Kollektiv verhalten, in sogenannten „stark korrelierten Elektronensystemen“, und wie „einigen sich“ die Elektronen auf ein gemeinsames Verhalten?

In den meisten Metallen beeinflussen sich Elektronen gegenseitig nur wenig und leiten Wärme und elektrischen Strom weitgehend unabhängig voneinander durch das...

Im Focus: Wie ein Bakterium von Methanol leben kann

Bei einem Bakterium, das Methanol als Nährstoff nutzen kann, identifizierten ETH-Forscher alle dafür benötigten Gene. Die Erkenntnis hilft, diesen Rohstoff für die Biotechnologie besser nutzbar zu machen.

Viele Chemiker erforschen derzeit, wie man aus den kleinen Kohlenstoffverbindungen Methan und Methanol grössere Moleküle herstellt. Denn Methan kommt auf der...

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

US-Spitzenforschung aus erster Hand: Karl Deisseroth spricht beim Neurologiekongress in Leipzig

24.08.2017 | Veranstaltungen

Die Zukunft des Leichtbaus: Mehr als nur Material einsparen

23.08.2017 | Veranstaltungen

Logistikmanagement-Konferenz 2017

23.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Individuelle Gebäudehülle aus dem Drucker

24.08.2017 | Architektur Bauwesen

Wie sich Krebszellen gegen Chemotherapeutika „immun“ machen

24.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

"Comammox"-Bakterien: Langsam, aber super-effizient

24.08.2017 | Biowissenschaften Chemie