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Quellterme berechnen: Aktualisiertes Statuspapier stellt Methoden und industrielle Anwendung vor

07.07.2014

Wer die Freisetzung von Stoffen aus Behältern, Rohrleitungen und Anlagen modellieren möchte, findet im Statuspapier „Quellterme bei störungsbedingten Stoff- und Energiefreisetzungen in der Prozessindustrie – Methodenübersicht und industrielle Anwendung“ einen umfassenden Überblick über das verfügbare Instrumentarium.

Neben wissenschaftlichen Modellen und Methoden aus der Industrie werden auch exemplarische Untersuchungen und Berechnungen vorgestellt. Das Papier richtet sich an alle, die mit Anlagensicherheit befasst sind. Es ist unter http://http//www.processnet.de/quellterm kostenfrei zum Download verfügbar.

Das Papier, das erstmals 2012 erschien, wurde für die Neuauflage ergänzt und aktualisiert. Auf 240 Seiten stellt es den Stand der Technik anwendungsorientiert und fachlich begründet dar. Zu den behandelten Themen zählen Leckflächen, Stofffreisetzungen aus einer Umschließung, den Freistrahl eines Gases, Sprays und Lachen sowie Brände und Explosionen.

Dazu werden jeweils Modelle zur Berechnung von Quelltermen bei der störungsbedingten Freisetzung von Stoffen vorgestellt. Neben den physikalischen Grundlagen werden auch Einsatzbereiche im Vergleich zur experimentellen Untersuchung diskutiert und exemplarische Berechnungen gezeigt. Der Stand der Modellierung in der Industrie wird ebenso berücksichtigt wie aktuelle Modelle aus der Wissenschaft.

Die Publikation richtet sich an Ingenieure und Naturwissenschaftler, die im Rahmen von Verfahrensentwicklung, Planung und Betrieb mit Sicherheitsfragen befasst sind, ebenso wie an Betreuer, Überwachungs- und Genehmigungsstellen und unabhängige Dienstleister.

Die Autoren sind Mitglieder des ProcessNet-Arbeitsausschusses „Auswirkungen von Stoff- und Energiefreisetzungen“, in dem Vertreter aus Industrie, Forschungseinrichtungen und Behörden übergreifend zusammenarbeiten, um Informationen auszutauschen, neue Erkenntnisse zu diskutieren und Forschungsprojekte zu begleiten. Der Ausschuss beabsichtigt in regelmäßigen Abständen das Statuspapier zu aktualisieren und ggf mit. weiteren Themen zu ergänzen.

ProcessNet ist die deutsche Plattform für Verfahrenstechnik Chemieingenieurwesen und Technische Chemie. Hier treffen sich über 5.000 Mitglieder aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung, um Erfahrungen auszutauschen, aktuelle Fragestellungen zu diskutieren und neue wissenschaftliche Trends zu identifizieren. ProcessNet ist eine gemeinsame Initiative von DECHEMA und VDI-GVC. Mehr unter http://www.processnet.org

Weitere Informationen:

http://www.processnet.de/quellterm - Download der Studie
http://www.processnet.org - Arbeitsausschuss Auswirkungen von Stoff- und Energiefreisetzungen

Dr. Christine Dillmann | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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