Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Potenzial zum Alleskönner!

28.06.2013
Maßgeschneiderte Polymermaterialien für eine Vielzahl von Anwendungen
zur Langen Nacht der Wissenschaften am Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden

Am Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden e. V. (IPF) können sich Besucher aller Altersgruppen zur Langen Nacht der Wissenschaften am 5. Juli 2013 erneut auf eine unterhaltsame und interessante Reise in die Welt der Polymermaterialien begeben und die Faszination natur- und ingenieurwissenschaftlicher Forschung erleben.

Polymere sind schon heute für fast jede moderne Technologie unverzichtbar. Wie kein anderer Werkstoff lassen sich ihre Eigenschaften und Funktionalitäten für den jeweiligen Einsatzzweck maßschneidern. Wir finden sie in jedem Computer oder Smartphone ebenso wie in Anstrichstoffen, Leichtbauteilen für Flugzeuge, Autoreifen oder aber als Materialien in medizinischen Therapieverfahren.

Für all diese Anwendungen arbeiten Forscher am IPF an ganz neuen Polymerwerkstoffen oder opmimieren bekannte. In nahezu 20 Labors und Technika können die Besucher unseren Wissenschaftlern und Technikern dabei über die Schulter schauen, Einblick in aktuelle Forschungsprojekte erhalten und dabei modernste Gerätetechnik, u.a. Maschinen zur Kunststoffverarbeitung und analytische Geräte zur Untersuchung von Strukturen und Eigenschaften im Nanometermaßstab kennenlernen. Erstmals informieren ehemalige Auszubildende des Instituts an einem eigenen Info- und Experimentierstand über die Ausbildung zum/r Chemielaboranten/in.

Ein wenig bekanntes Einsatzgebiet von Polymeren stellt Frau Dr. Simona Schwarz im Vortrag „Polymere als Umweltengel“ vor (20 Uhr). Sie berichtet mit interessanten Beispielen und Experimenten über Entwicklung und Einsatz von maßgeschneiderten polymeren Flockungsmitteln, die zuverlässige und effiziente Stofftrennung unter anderem bei der Wasseraufbereitung, der Schwermetallabtrennung und beim Altpapierrecyling ermöglichen.

Die Labor- und Technikavorführungen sind anschaulich, verständlich und bestens für Schüler geeignet. Für Kinder im Grundschulalter (und evtl. Vorschulkinder) gibt es erneut eine Experimentalvorlesung mit Jürgen & Manuela (Dr. J. Pionteck und M. Heber, 18.15 Uhr) sowie Angebote zum Selbst-Experimentieren (ab etwa 19.15 Uhr).

Verbindungen zwischen Wissenschaft und Kunst erleben die Besucher im Kontext der aktuell am Institut gezeigten Kunstausstellung „Interdependenzen: Farbe – Form - Natur – Malerei“ mit Werken von Sigrid Koerner, einer diplomierten Malerin und Farbenchemikerin. Sigrid Koerner setzt ihr Wissen zur Farbenchemie nicht nur bewusst bei ihren Werken ein, indem sie die Farben dafür selbst herstellt; zur Langen Nacht der Wissenschaften am IPF nimmt sie die Besucher in einem Vortrag auch mit auf einen kleinen Exkurs zu Wesen, Herkunft, Geschichte und Chemie der Farben und gibt in einem Experimentierfeld Farbe die Gelegenheit, selbst Farbe aus Pigmenten herzustellen und kreativ zu nutzen.

Der Innenhof des Instituts wird wieder zur Entspannungszone für alle wissbegierigen Nachtschwärmer: Bei leckeren Snacks vom Grill und Live-Musik der Dresdner Gruppe Zugabe können die Laborabenteuer diskutiert und Kraft für neue Streifzüge in die Welt der Wissenschaft geschöpft werden.

Kerstin Wustrack | idw
Weitere Informationen:
http://www.ipfdd.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Biowissenschaften Chemie:

nachricht Proteine entdecken, zählen, katalogisieren
28.06.2017 | Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau

nachricht Chemisches Profil von Ameisen passt sich bei Selektionsdruck rasch an
28.06.2017 | Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Biowissenschaften Chemie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schnelles und umweltschonendes Laserstrukturieren von Werkzeugen zur Folienherstellung

Kosteneffizienz und hohe Produktivität ohne dabei die Umwelt zu belasten: Im EU-Projekt »PoLaRoll« entwickelt das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen gemeinsam mit dem Oberhausener Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheit- und Energietechnik UMSICHT und sechs Industriepartnern ein Modul zur direkten Laser-Mikrostrukturierung in einem Rolle-zu-Rolle-Verfahren. Ziel ist es, mit Hilfe dieses Systems eine siebartige Metallfolie als Demonstrator zu fertigen, die zum Sonnenschutz von Glasfassaden verwendet wird: Durch ihre besondere Geometrie wird die Sonneneinstrahlung reduziert, woraus sich ein verminderter Energieaufwand für Kühlung und Belüftung ergibt.

Das Fraunhofer IPT ist im Projekt »PoLaRoll« für die Prozessentwicklung der Laserstrukturierung sowie für die Mess- und Systemtechnik zuständig. Von den...

Im Focus: Das Auto lernt vorauszudenken

Ein neues Christian Doppler Labor an der TU Wien beschäftigt sich mit der Regelung und Überwachung von Antriebssystemen – mit Unterstützung des Wissenschaftsministeriums und von AVL List.

Wer ein Auto fährt, trifft ständig Entscheidungen: Man gibt Gas, bremst und dreht am Lenkrad. Doch zusätzlich muss auch das Fahrzeug selbst ununterbrochen...

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Marine Pilze – hervorragende Quellen für neue marine Wirkstoffe?

28.06.2017 | Veranstaltungen

Willkommen an Bord!

28.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

EUROSTARS-Projekt gestartet - mHealth-Lösung: time4you Forschungs- und Entwicklungspartner bei IMPACHS

28.06.2017 | Unternehmensmeldung

Proteine entdecken, zählen, katalogisieren

28.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Neue Scheinwerfer-Dimension: Volladaptive Lichtverteilung in Echtzeit

28.06.2017 | Automotive