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Neurochip für die Hirnforschung erfolgreich im Markt

26.03.2015

Neues Mess- und Stimulationssystem nimmt die Kommunikation von Nervenzellen in Echtzeit auf und ermöglicht damit lang erhoffte Grundlagenforschung

Für die Enträtselung neurologischer und neurodegenerativer Erkrankungen wie Parkinson, Alzheimer, Depression oder verschiedene Erblindungsformen verspricht ein neues Mess- und Stimulationssystem Hoffnung.


Neurochip des neuen Mess- und Stimulationssystems CMOS-MEA5000

Herzstück des neuen Systems ist ein leistungsfähiger Neurochip, der in bisher unerreichter Genauigkeit die Kommunikation zwischen Nervenzellen aufnehmen und stimulieren kann.

So können wertvolle Analyse-Daten über die komplexen Verschaltungen des Neuronen-Dschungels im menschlichen Hirn gesammelt und über gezielte Stimulation beeinflusst werden.

Das 2014 erfolgreich in den Markt eingeführte Produkt ist das Ergebnis gelungener Gemeinschaftsforschung im Rahmen zweier BMBF-Projekte und zeigt, wie Forschungstransfer von der Grundlagenforschung über die anwendungsorientierte Entwicklung bis zum marktreifen Produkt par excellence gelingen kann.

Entwicklungspartner waren das Naturwissenschaftliche und Medizinische Institut an der Universität Tübingen (NMI), das Fachgebiet Sensorik und Aktuatorik an der Technischen Universität Berlin und das mittelständische Unternehmen Multi Channel Systems MCS GmbH, das modernste Geräte für die Neurowissenschaften entwickelt und anbietet.

Weitere Informationen:

http://www.nmi.de/nc/ueber-uns/aktuell/presse-news/detailseite-news/artikel/neur...

Dr. Nadja Gugeler | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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