Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue Trends bei Riesenmolekülen

08.09.2011
Neue Forschungsergebnisse und -trends stehen im Mittelpunkt des "Bayreuth Polymer Symposium", das vom 11. bis 13. September 2011 wieder ein Treffpunkt international führender Experten auf dem Gebiet der Polymerwissenschaften sein wird. Die Konferenz, die seit 1987 alle zwei Jahre auf dem Bayreuther Universitätscampus stattfindet, zählt heute weltweit zu den bedeutendsten polymerwissenschaftlichen Foren.

Die Fachvorträge befassen sich mit allen Aspekten der Herstellung, Verarbeitung und Anwendung von Kunststoffen, beispielsweise in der Nanotechnologie (flexible Computerbildschirme) oder in der Medizin (an Riesenmoleküle gebundene Krebswirkstoffe).

Von besonderem Interesse sind auch Oberflächen aus Kunststoff, die auf Umweltreize reagieren. In zwei Schwerpunktforen geht es um zwei Forschungsrichtungen, die sich in den letzten Jahren als besonders innovativ herausgestellt haben: selbstorganisierte Nanostrukturen und polymere Schäume.

Prof. Dr. Hans-Werner Schmidt, Vizepräsident der Universität Bayreuth für die Bereiche Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchs, wird die Konferenz am 11. September 2011 um 17.45 Uhr im Gebäude NW II (Hörsaal 18) eröffnen. Die folgenden zwei Plenarvorträge von hochkarätigen Wissenschaftlern aus Japan und Frankreich befassen sich mit der Anwendung von Polymeren in der Medizin und mit Kunststoffen, die nach einem Bruch wieder selbst heilen.

Um 19.30 Uhr folgt im Foyer des Gebäudes NW II das traditionelle Beisammensein mit Bier, Brezeln und Würstchen, kurz: BPS (Beer, Pretzel, Sausage). Vertreter der Medien sind herzlich willkommen! Sie haben hier die Gelegenheit, mit den Bayreuther Veranstaltern und den Wissenschaftlern ins Gespräch zu kommen.

Als Inhaber des Lehrstuhls Molekulare Chemie I gehört Prof. Dr. Hans-Werner Schmidt auch dem Organisationsteam des "Bayreuth Polymer Symposium" an. "Das BPS ist seit zwei Jahrzehnten ein Anziehungspunkt für viele exzellente, international ausgewiesene Polymerforscher", erklärt er angesichts des hochkarätigen Teilnehmerkreises. "Die Konferenz leistet deshalb einen wichtigen Beitrag zur Internationalisierung der wissenschaftlichen Kontakte und Kooperationen". Und Prof. Dr. Axel Müller, der den benachbarten Lehrstuhl Molekulare Chemie II leitet, fügt hinzu: "Auch in diesem Jahr werden wir aktuelle Forschungsergebnisse diskutieren und darüber sprechen, in welche Richtungen wir die Polymerwissenschaften in den nächsten Jahren weiterentwickeln wollen. Der Austausch zwischen Chemikern, Physikern und Ingenieurwissenschaftlern ist dabei von ganz entscheidender Bedeutung. Diesen Dialog wollen wir auch mit unserem diesjährigen Konferenzprogramm vertiefen und vorantreiben. Besonders freut es mich, dass erneut eine große Zahl von Nachwuchswissenschaftlern und Doktoranden an der Konferenz teilnehmen werden."

Ein detailliertes Tagungsprogramm und weitere Informationen sind auf der Homepage der Konferenz veröffentlicht:

http://www.bps-bayreuth.de

Christian Wißler | Universität Bayreuth
Weitere Informationen:
http://www.bps-bayreuth.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Biowissenschaften Chemie:

nachricht Sollbruchstellen im Rückgrat - Bioabbaubare Polymere durch chemische Gasphasenabscheidung
02.12.2016 | Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.

nachricht "Fingerabdruck" diffuser Protonen entschlüsselt
02.12.2016 | Universität Leipzig

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Biowissenschaften Chemie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Im Focus: Neuer Sensor: Was im Inneren von Schneelawinen vor sich geht

Ein neuer Radarsensor erlaubt Einblicke in die inneren Vorgänge von Schneelawinen. Entwickelt haben ihn Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Dr. Christoph Baer und Timo Jaeschke gemeinsam mit Kollegen aus Innsbruck und Davos. Das Messsystem ist bereits an einem Testhang im Wallis installiert, wo das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung im Winter 2016/17 Messungen damit durchführen möchte.

Die erhobenen Daten sollen in Simulationen einfließen, die das komplexe Geschehen im Inneren von Lawinen detailliert nachbilden. „Was genau passiert, wenn sich...

Im Focus: Neuer Rekord an BESSY II: 10 Millionen Ionen erstmals bis auf 7,4 Kelvin gekühlt

Magnetische Grundzustände von Nickel2-Ionen spektroskopisch ermittelt

Ein internationales Team aus Deutschland, Schweden und Japan hat einen neuen Temperaturrekord für sogenannte Quadrupol-Ionenfallen erreicht, in denen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Parkinson-Krankheit und Dystonien: DFG-Forschergruppe eingerichtet

02.12.2016 | Förderungen Preise

Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave

02.12.2016 | Studien Analysen

Nach der Befruchtung übernimmt die Eizelle die Führungsrolle

02.12.2016 | Biowissenschaften Chemie