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Neue chemische Lösungen machen Fracking umweltfreundlicher

23.06.2014

Fracking ist eine seit Jahrzehnten bekannte Methode, um tief in der Erde liegendes Öl oder Gas zu fördern.

Seit seiner Anwendung im Schiefergestein ist das Verfahren jedoch in der Kritik. Vor allem der große Wasserbedarf wird zum Umweltproblem.

Welche neuen chemischen Lösungen Fracking umweltfreundlicher machen, steht in den „Nachrichten aus der Chemie“.

Die beim Fracking verwendeten Flüssigkeiten enthalten vor allem Sand. Er hält die feinen Risse im Gestein offen, damit das Gas entweichen kann. Um ein vorzeitiges Absetzen des Sandes zu verhindern, verdicken Chemikalien, Polymere und Vernetzer, die Flüssigkeit zu einem Gel.

Eine Fracking-Operation verbraucht dabei bis zu 1500 Kubikmeter Anmachwasser. Da ein Bohrloch stets vielfach gefrackt wird, sind teilweise bis zu 30.000 Kubikmeter Wasser pro Bohrung nötig.

Die Chemiker Johann Plank und Timon Echt berichten in den „Nachrichten aus der Chemie“ über die Wiederaufbereitung des Fracking-Gels, die so den Wasserverbrauch senkt.

Für die Beladung der Frack-Flüssigkeit mit unerwünschten Chemikalien bieten neue selbstsuspendierende Stützmittel Abhilfe, die ohne Polymer und Vernetzer auskommen.

Die PDF-Dateien der Beiträge gibt es bei der Redaktion der „Nachrichten aus der Chemie“ unter nachrichten@gdch.de.

Nahezu 60.000 anspruchsvolle Chemiker und Chemikerinnen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Lehre informieren sich mit den „Nachrichten" über Entwicklungen in der Chemie, in angrenzenden Wissenschaften sowie über gesellschaftliche und wirtschaftliche Aspekte.

Kennzeichen der Zeitschrift der Gesellschaft Deutscher Chemiker sind das breite Spektrum der Berichte, das einmalige Informationsangebot an Personalien, Veranstaltungs- und Fortbildungsterminen sowie der große Stellenmarkt.

Weitere Informationen:

http://www.nachrichtenausderchemie.de „Nachrichten aus der Chemie"

Dr. Ernst Guggolz | GDCh

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