Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Kontrollierte Herstellung von Kunststoffen

09.03.2012
Heisenberg-Professur für Prof. Dr. Philipp Vana um zwei Jahre verlängert – Förderung mit 490.000 Euro

Große Moleküle in ihrer Struktur zu verstehen und sie systematisch mit bestimmten Eigenschaften aufbauen zu können – mit diesen Schwerpunkten beschäftigt sich Prof. Dr. Philipp Vana am Institut für Physikalische Chemie der Universität Göttingen.

Prof. Vanas Arbeiten werden im Rahmen einer Heisenberg-Professur der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Diese Förderung wurde um zwei Jahre verlängert. In dieser Zeit wird Prof. Vana für seine Forschungsarbeiten mit rund 487.000 Euro unterstützt.

Aus den Fördermitteln stehen Prof. Vana in den kommenden 24 Monaten Gelder für Doktoranden und chemisch-technische Assistenten zur Verfügung. Zusammen mit ihnen möchte der Physikochemiker kontrollierte Herstellungswege für Kunststoffe, synthetische Polymere, erarbeiten.

Diese besonders großen und komplexen Moleküle sind für hochwertige Materialien, wie sie für Beschichtungen, in der Biomedizin oder zur Energiespeicherung benötigt werden, von entscheidender Bedeutung.

Philipp Vana, Jahrgang 1971, absolvierte sein Chemiestudium an der Universität Wien. Nach seiner Promotion im Jahr 1999 folgten Studien mit Abschlüssen als Wirtschaftstechniker und Master of Business Administration (MBA).
Zwischen 2001 und 2003 war er Research Fellow am Center for Advanced Macromolecular Design an der University of New South Wales in Australien. Seit 2006 ist er Nachwuchsgruppenleiter am Institut für Physikalische Chemie der Universität Göttingen. Von der Fakultät für Chemie erhielt er im Februar 2008 die Lehrberechtigung für die Fächer Technische und Makromolekulare Chemie.

Kontaktadresse:
Prof. Dr. Philipp Vana
Georg-August-Universität Göttingen – Institut für Physikalische Chemie
Tammannstraße 6, 37077 Göttingen
Telefon (0551) 39-12753, Fax (0551) 39-3144
E-Mail: pvana@uni-goettingen.de

Beate Hentschel | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-pc.gwdg.de/fpm

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Biowissenschaften Chemie:

nachricht Medikamente aus der CLOUD: Neuer Standard für die Suche nach Wirkstoffkombinationen
23.05.2017 | CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften

nachricht Mikro-Lieferservice für Dünger
23.05.2017 | Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Biowissenschaften Chemie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Im Focus: Neuer Ionisationsweg in molekularem Wasserstoff identifiziert

„Wackelndes“ Molekül schüttelt Elektron ab

Wie reagiert molekularer Wasserstoff auf Beschuss mit intensiven ultrakurzen Laserpulsen? Forscher am Heidelberger MPI für Kernphysik haben neben bekannten...

Im Focus: Wafer-thin Magnetic Materials Developed for Future Quantum Technologies

Two-dimensional magnetic structures are regarded as a promising material for new types of data storage, since the magnetic properties of individual molecular building blocks can be investigated and modified. For the first time, researchers have now produced a wafer-thin ferrimagnet, in which molecules with different magnetic centers arrange themselves on a gold surface to form a checkerboard pattern. Scientists at the Swiss Nanoscience Institute at the University of Basel and the Paul Scherrer Institute published their findings in the journal Nature Communications.

Ferrimagnets are composed of two centers which are magnetized at different strengths and point in opposing directions. Two-dimensional, quasi-flat ferrimagnets...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Diabetes Kongress 2017:„Closed Loop“-Systeme als künstliche Bauchspeicheldrüse ab 2018 Realität

23.05.2017 | Veranstaltungen

Aachener Werkzeugmaschinen-Kolloquium 2017: Internet of Production für agile Unternehmen

23.05.2017 | Veranstaltungen

14. Dortmunder MST-Konferenz zeigt individualisierte Gesundheitslösungen mit Mikro- und Nanotechnik

22.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Medikamente aus der CLOUD: Neuer Standard für die Suche nach Wirkstoffkombinationen

23.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Diabetes Kongress 2017:„Closed Loop“-Systeme als künstliche Bauchspeicheldrüse ab 2018 Realität

23.05.2017 | Veranstaltungsnachrichten

CAST-Projekt setzt Dunkler Materie neue Grenzen

23.05.2017 | Physik Astronomie